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		<title>Forum-RSS-Feed</title>
		<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/interaktiv/forum/</link>
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		<language>de</language>
		<lastbuilddate>Sat, 19 May 2012 07:32:02 +0200</lastbuilddate>
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		<item>
			<title>Nebenfach?</title>
			<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/interaktiv/forum/beitraege///382/</link>
			<pubDate>Fri, 04 May 2012 20:15:51 +0200</pubDate>
			<description>Moin :)  praktisch wäre eine Kombination von Prähistorischer Archäologie und Grabungstechnik, Geologie oder Anthropologie. Das sind nämlich Fächer, die eng in Verbindung stehen. Eine Kombination dieser Fächer ist praktisch :) Selbst wenn du Prähistorische Archäologie als &quot;Mono-Bachelor&quot; studierst, musst du zum Beispiel an der Freien Universität Berlin für 30 Leistungspunkte affine Kurse belegen. Als affin gelten alle Seminare/Vorlesungen etc, die an anderen Instituten angeboten werden. Ich habe affin Kurse von der Vorderasiatischen Archäologie und Prähistorischen Anthropologie besucht.    liebe Grüße,  jan</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Moin <img src="typo3conf/ext/mm_forum//res/smilies/icon_smile.gif" alt="icon_smile.gif" /><br />
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praktisch wäre eine Kombination von Prähistorischer Archäologie und Grabungstechnik, Geologie oder Anthropologie. Das sind nämlich Fächer, die eng in Verbindung stehen. Eine Kombination dieser Fächer ist praktisch <img src="typo3conf/ext/mm_forum//res/smilies/icon_smile.gif" alt="icon_smile.gif" /> Selbst wenn du Prähistorische Archäologie als &quot;Mono-Bachelor&quot; studierst, musst du zum Beispiel an der Freien Universität Berlin für 30 Leistungspunkte affine Kurse belegen. Als affin gelten alle Seminare/Vorlesungen etc, die an anderen Instituten angeboten werden. Ich habe affin Kurse von der Vorderasiatischen Archäologie und Prähistorischen Anthropologie besucht. <br />
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liebe Grüße,<br />
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jan ]]></content:encoded>
			<category>Einsteigerfragen</category>
			<dc:creator>Jan</dc:creator>
		</item>
		
		<item>
			<title>Nebenfach?</title>
			<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/interaktiv/forum/beitraege///381/</link>
			<pubDate>Wed, 02 May 2012 11:31:09 +0200</pubDate>
			<description>Moin moin, ich spiele seitdem vielen Jahren mit dem Gedanken, prähistorische Archäologie zu studieren. Allerdings weiß ich nicht genau, was der im Hinblick auf die berufliche Zukunft sinnvollste Weg für mich ist. Deshalb habe ich mich hier angemeldet und hoffe auf Ratschläge :-)  Sollte man dieses Studium am besten ala einziges Fach wählen, oder ein Nebenfach wie z.B. Geschichte hinzuziehen? Und wenn ja, welches Nebenfach wäre angemessen?  Vielen Dank im Voraus  Gruß Wharnsby</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Moin moin,<br />
ich spiele seitdem vielen Jahren mit dem Gedanken, prähistorische Archäologie zu studieren. Allerdings weiß ich nicht genau, was der im Hinblick auf die berufliche Zukunft sinnvollste Weg für mich ist. Deshalb habe ich mich hier angemeldet und hoffe auf Ratschläge <img src="typo3conf/ext/mm_forum//res/smilies/icon_smile.gif" alt="icon_smile.gif" /> <br />
Sollte man dieses Studium am besten ala einziges Fach wählen, oder ein Nebenfach wie z.B. Geschichte hinzuziehen? Und wenn ja, welches Nebenfach wäre angemessen?<br />
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Vielen Dank im Voraus<br />
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Gruß Wharnsby ]]></content:encoded>
			<category>Einsteigerfragen</category>
			<dc:creator>Wharnsby</dc:creator>
		</item>
		
		<item>
			<title>Was ist das ?</title>
			<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/interaktiv/forum/beitraege///380/</link>
			<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 20:15:43 +0100</pubDate>
			<description>Ein Fischtalisman sollte zumindest annähernd wie ein Fisch aussehen ;-) So wie du ihn beschrieben hast, tut der Fund das zunächst nicht. Es könnte der Beschreibung nach auch ein kleines Gewicht sein - reine Spekulation meinerseits. </description>
			<content:encoded><![CDATA[ Ein Fischtalisman sollte zumindest annähernd wie ein Fisch aussehen <img src="typo3conf/ext/mm_forum//res/smilies/icon_wink.gif" alt="icon_wink.gif" /> So wie du ihn beschrieben hast, tut der Fund das zunächst nicht. Es könnte der Beschreibung nach auch ein kleines Gewicht sein - reine Spekulation meinerseits.  ]]></content:encoded>
			<category>Artefakte</category>
			<dc:creator>Jan</dc:creator>
		</item>
		
		<item>
			<title>Wie bekomme ich den Rost von einem stark verrosteten Artefakt (möglicherweise Fibel)</title>
			<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/interaktiv/forum/beitraege///379/</link>
			<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 19:54:10 +0100</pubDate>
			<description>Grüß dich Theo,  wenn es eine Fibel ist, kannst du das Stück mit einschlägigen Tafeln vergleichen, z.B. mit denen  von Oscar Almgren oder mit denen aus dem RGA-Band &quot;Fibel und Fibeltracht&quot;. Wenn magst, kannst du mir mal ein Foto schicken, vielleicht kann man da was erkennen. Wo hast du das Stück gefunden?  viele Grüße, jan</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Grüß dich Theo,<br />
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wenn es eine Fibel ist, kannst du das Stück mit einschlägigen Tafeln vergleichen, z.B. mit denen  von Oscar Almgren oder mit denen aus dem RGA-Band &quot;Fibel und Fibeltracht&quot;. Wenn magst, kannst du mir mal ein Foto schicken, vielleicht kann man da was erkennen. Wo hast du das Stück gefunden?<br />
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viele Grüße,<br />
jan ]]></content:encoded>
			<category>Einsteigerfragen</category>
			<dc:creator>Jan</dc:creator>
		</item>
		
		<item>
			<title>Was ist das ?</title>
			<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/interaktiv/forum/beitraege///378/</link>
			<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 11:29:03 +0100</pubDate>
			<description>Fund wurde bei einer bekannten mesolithischen Freilandstation neben mehreren Silexkernsteinen getätigt. Es handelt sich um einen 5,5 cm großen walzenförmigen Stein mit jeweils einer Bohrung rechts und links proximal. Nähe Gewässer. Fischtalisman?</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Fund wurde bei einer bekannten mesolithischen Freilandstation neben mehreren Silexkernsteinen getätigt. Es handelt sich um einen 5,5 cm großen walzenförmigen Stein mit jeweils einer Bohrung rechts und links proximal. Nähe Gewässer. Fischtalisman? ]]></content:encoded>
			<category>Artefakte</category>
			<dc:creator>theo</dc:creator>
		</item>
		
		<item>
			<title>Wie bekomme ich den Rost von einem stark verrosteten Artefakt (möglicherweise Fibel)</title>
			<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/interaktiv/forum/beitraege///377/</link>
			<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 15:01:54 +0100</pubDate>
			<description>Ich habe an einer möglicherweise eisenzeitlichen Fundstelle ein stark verrostetes, verbackenes Artefakt gefunden, von der Form her Fibel möglich. wie bekomme ich den Rost herunter, bzw heraus, ob es eine Fibel ist?</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Ich habe an einer möglicherweise eisenzeitlichen Fundstelle ein stark verrostetes, verbackenes Artefakt gefunden, von der Form her Fibel möglich. wie bekomme ich den Rost herunter, bzw heraus, ob es eine Fibel ist? ]]></content:encoded>
			<category>Einsteigerfragen</category>
			<dc:creator>theo</dc:creator>
		</item>
		
		<item>
			<title>Ausgrabungsfunde, die auf Linkshänder schließen lassen?</title>
			<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/interaktiv/forum/beitraege///375/</link>
			<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 23:20:48 +0100</pubDate>
			<description> Ich nochmal. Ich habe jetzt auf meinem Blog die Seite mit der Diskusion von hier in den Entwurf Modus gestellt. Bisher lesen noch nicht so viele Menschen meinen Blog, weil er noch nicht so bekannt gemacht wurde.  Ich bin auf Ihre Idee, das zu erforschen, eingegangen, und zwar gerne, weil ich den Eindruck habe, dass Sie selber denken. Sie haben nun die freie Wahl. Sie können sich entscheiden, das Thema &quot;Linkshänder in der Steinzeit&quot; und davor und danach wieder fallen zu lassen. Oder Sie gehen weiter darauf zu. Mir selbst ist es so oder so recht.   Liebe Klaudia,  ich freue mich sehr über deine angeregte Diskussion hier im Forum. Vielleicht findest du auf diesem Weg weitere Mitstreiter, die sich deinem Thema anschließen. Im Verlauf dieser Diskussion habe ich ein paar Anhaltspunkte skizziert, nach denen man sich orientieren kann, wenn man in dieses Thema einsteigt. Mehr Zeit kann ich allerdings für das Thema nicht einbringen.  Du kannst gerne auf unser Forum verlinken, damit die Diskussion bei Bedarf hier weitergeführt werden kann. In diesem Sinne freue ich mich auf weitere Diskussionen mit anderen Teilnehmern des Forums..   mit freundlichen Grüßen, Jan</description>
			<content:encoded><![CDATA[ <div class="tx-mmforum-pi1-pt-quote">&quot;Klaudia&quot; schrieb:<br /><br />
Ich nochmal. Ich habe jetzt auf meinem Blog die Seite mit der Diskusion von hier in den Entwurf Modus gestellt. Bisher lesen noch nicht so viele Menschen meinen Blog, weil er noch nicht so bekannt gemacht wurde.<br />
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Ich bin auf Ihre Idee, das zu erforschen, eingegangen, und zwar gerne, weil ich den Eindruck habe, dass Sie selber denken. Sie haben nun die freie Wahl. Sie können sich entscheiden, das Thema &quot;Linkshänder in der Steinzeit&quot; und davor und danach wieder fallen zu lassen. Oder Sie gehen weiter darauf zu. Mir selbst ist es so oder so recht.<br />
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Liebe Klaudia,<br />
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ich freue mich sehr über deine angeregte Diskussion hier im Forum. Vielleicht findest du auf diesem Weg weitere Mitstreiter, die sich deinem Thema anschließen. Im Verlauf dieser Diskussion habe ich ein paar Anhaltspunkte skizziert, nach denen man sich orientieren kann, wenn man in dieses Thema einsteigt. Mehr Zeit kann ich allerdings für das Thema nicht einbringen.<br />
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Du kannst gerne auf unser Forum verlinken, damit die Diskussion bei Bedarf hier weitergeführt werden kann.<br />
In diesem Sinne freue ich mich auf weitere Diskussionen mit anderen Teilnehmern des Forums..<br />
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mit freundlichen Grüßen,<br />
Jan ]]></content:encoded>
			<category>Forschungsgeschichte</category>
			<dc:creator>Jan</dc:creator>
		</item>
		
		<item>
			<title>Ausgrabungsfunde, die auf Linkshänder schließen lassen?</title>
			<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/interaktiv/forum/beitraege///374/</link>
			<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 13:23:11 +0100</pubDate>
			<description>Schreiben Sie mir bitte noch diesen Monat, ob ich diese Diskusion in meinem Blog wieder öffentlich sichtbar machen kann/soll. Ich nehme es so hin, wie Sie sich da entscheiden. Es gibt noch genug andere Bereiche, in denen ich demnächst mit den entsprechenden Fachleuten diskutiere, was dann im Blog veröffentlicht wird.  Angenommen, Sie wollen forschen, bräuchten Sie ein Grundstockwissen über die Prägung und Entwicklung des menschlichen Gehirns. Ich wiederhole mich hier nochmal. Irgenwas muß vor 200 000 bis 250 000 Jahren passiert sein (oder noch davor?), dass zu einem Größen Wachstum des Gehirns führte. Unsere Art entstand. Das vorhandene Gehirn wurde ausgebaut, es entstand eine Vergrößerung in einigen Gehirngebieten. Das Gehirn ansich blieb aber gleich. Und genau mit diesem Gehirn gehen wir unverändert auch heute noch spazieren. Wir haben also das gleiche Gehirn wie die Wesen noch ohne Schrift oder anderes, unverändert seit den letzten 170 000 Jahren.  Da taten sich Probleme auf, solche Wesen auf die Welt zu bringen, weil der Geburtskanal sich verkleinert hatte und die ein Kind austragende Frau während der Schwangerschaft sehr verletzlich war. Übrig blieben die Wesen, deren Nachwuchs kürzer zur Welt kam, mit einem unvollständig ausgereiftem Gehirn.  Das menschliche Kind kommt auf die Welt mit einem unausgereiftem Gehirn. Die tiefste Prägung passiert im Mutterlaib (Gerald Hüther), aber in den ersten drei Lebensjahren passiert auch sehr viel, ungenutztes Gehirnmaterial schrumpelt nach dieser Zeit weg (Gerald Hüther) und das nicht wenig (ein Drittel). Bis dahin kann sich das Gehirn eines Kindes in alle möglichen Richtungen entwickeln, je nachdem, wie es selbst lebt und wie es von der Umgebung stimuliert wird. Unsere Vorfahren trugen alles mit sich rum (Nomaden), auch ihre Kinder. Neurologen fanden raus, dass die Kleinkinder dabei genau die Umgebung und Reize kriegen, die ihr Kleinkind gehirn braucht, um optimal auszureifen. Gleichzeitig mit dem Gehirngrößenwachstum nahm die Neuroplastizität unseres Gehirns zu. Eventuell ablehnende Haltungen gegenüber mit links ausgeführten Bewegungen führten dazu, dass Linkshänder aufhörten sich wie Linkshänder zu bewegen. Sowas macht das Gehirn mit, unser menschliches Gehirn jedenfalls, weil es das kann (Neuroplastizität). Wenn ein Linkshänder lange genug trainrt, kann er auch mit seiner rechten Hand Werkzeuge gut benutzen, die so hergestellten Gegenstände haben Herstellungsspuren die auf eine Herstellung mit der rechten Hand hinweisen, mit Recht, trotzdem die von einem umgeschhulten Linkshänder gemacht wurden.  Das ergibt das nächste Grundsatzthema, wie ist das eigentlich mit dieser Linkshändigkeit. Meine These dazu ist (keine Ahnung, wer dazu forscht), irgendwann vor langer Zeit, vor mehreren hundert Millionen Jahren, entstand ein Bauplan von einem zweigeteiltem Gehirn. Und der legte die Verarbeitungsart fest und brauchte einen Modus, wie spontane Bewegungen ausgeführt werden können, mit schnellsten Reaktionszeiten für Gefahrensituationen. Da entwickelte sich die Datenverarbeitung bei der Hälfte der Spezien zuerst alles über die linke Gehirnhälfte laufen zu lassen und bei der anderen Hälfte der Spezies zuerst alles über die rechte Gehirnhälfte und, vola, haben wir eine Aufteilung 50% zu 50%.  In den anderen von mir genannten Büchern geht es um die Rolle, die die menschliche Hand für die Gehirnentwicklung und Nutzung bedeutet und wie das menschliche Gehirn beschädigt werden kann und wieviel von dem Funktionsverlust nach der Schädigung durch Aktivierung anderer Gehirnareale aufgehoben werden kann. Das alles ist Wissen, dass Sie außerhalb Ihres Fachbereiches kriegen.  Viel Spass bei der Entscheidung und so oder so Ihnen eine schöne Vorweihnachtszeit  lieben Gruß Klaudia </description>
			<content:encoded><![CDATA[ Schreiben Sie mir bitte noch diesen Monat, ob ich diese Diskusion in meinem Blog wieder öffentlich sichtbar machen kann/soll. Ich nehme es so hin, wie Sie sich da entscheiden. Es gibt noch genug andere Bereiche, in denen ich demnächst mit den entsprechenden Fachleuten diskutiere, was dann im Blog veröffentlicht wird.<br />
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Angenommen, Sie wollen forschen, bräuchten Sie ein Grundstockwissen über die Prägung und Entwicklung des menschlichen Gehirns. Ich wiederhole mich hier nochmal. Irgenwas muß vor 200 000 bis 250 000 Jahren passiert sein (oder noch davor?), dass zu einem Größen Wachstum des Gehirns führte. Unsere Art entstand. Das vorhandene Gehirn wurde ausgebaut, es entstand eine Vergrößerung in einigen Gehirngebieten. Das Gehirn ansich blieb aber gleich. Und genau mit diesem Gehirn gehen wir unverändert auch heute noch spazieren. Wir haben also das gleiche Gehirn wie die Wesen noch ohne Schrift oder anderes, unverändert seit den letzten 170 000 Jahren.<br />
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Da taten sich Probleme auf, solche Wesen auf die Welt zu bringen, weil der Geburtskanal sich verkleinert hatte und die ein Kind austragende Frau während der Schwangerschaft sehr verletzlich war. Übrig blieben die Wesen, deren Nachwuchs kürzer zur Welt kam, mit einem unvollständig ausgereiftem Gehirn.<br />
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Das menschliche Kind kommt auf die Welt mit einem unausgereiftem Gehirn. Die tiefste Prägung passiert im Mutterlaib (Gerald Hüther), aber in den ersten drei Lebensjahren passiert auch sehr viel, ungenutztes Gehirnmaterial schrumpelt nach dieser Zeit weg (Gerald Hüther) und das nicht wenig (ein Drittel). Bis dahin kann sich das Gehirn eines Kindes in alle möglichen Richtungen entwickeln, je nachdem, wie es selbst lebt und wie es von der Umgebung stimuliert wird. Unsere Vorfahren trugen alles mit sich rum (Nomaden), auch ihre Kinder. Neurologen fanden raus, dass die Kleinkinder dabei genau die Umgebung und Reize kriegen, die ihr Kleinkind gehirn braucht, um optimal auszureifen. Gleichzeitig mit dem Gehirngrößenwachstum nahm die Neuroplastizität unseres Gehirns zu. Eventuell ablehnende Haltungen gegenüber mit links ausgeführten Bewegungen führten dazu, dass Linkshänder aufhörten sich wie Linkshänder zu bewegen. Sowas macht das Gehirn mit, unser menschliches Gehirn jedenfalls, weil es das kann (Neuroplastizität). Wenn ein Linkshänder lange genug trainrt, kann er auch mit seiner rechten Hand Werkzeuge gut benutzen, die so hergestellten Gegenstände haben Herstellungsspuren die auf eine Herstellung mit der rechten Hand hinweisen, mit Recht, trotzdem die von einem umgeschhulten Linkshänder gemacht wurden.<br />
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Das ergibt das nächste Grundsatzthema, wie ist das eigentlich mit dieser Linkshändigkeit. Meine These dazu ist (keine Ahnung, wer dazu forscht), irgendwann vor langer Zeit, vor mehreren hundert Millionen Jahren, entstand ein Bauplan von einem zweigeteiltem Gehirn. Und der legte die Verarbeitungsart fest und brauchte einen Modus, wie spontane Bewegungen ausgeführt werden können, mit schnellsten Reaktionszeiten für Gefahrensituationen. Da entwickelte sich die Datenverarbeitung bei der Hälfte der Spezien zuerst alles über die linke Gehirnhälfte laufen zu lassen und bei der anderen Hälfte der Spezies zuerst alles über die rechte Gehirnhälfte und, vola, haben wir eine Aufteilung 50% zu 50%.<br />
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In den anderen von mir genannten Büchern geht es um die Rolle, die die menschliche Hand für die Gehirnentwicklung und Nutzung bedeutet und wie das menschliche Gehirn beschädigt werden kann und wieviel von dem Funktionsverlust nach der Schädigung durch Aktivierung anderer Gehirnareale aufgehoben werden kann. Das alles ist Wissen, dass Sie außerhalb Ihres Fachbereiches kriegen.<br />
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Viel Spass bei der Entscheidung<br />
und so oder so<br />
Ihnen eine schöne Vorweihnachtszeit<br />
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lieben Gruß<br />
Klaudia<br />
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			<category>Forschungsgeschichte</category>
			<dc:creator>Klaudia</dc:creator>
		</item>
		
		<item>
			<title>Ausgrabungsfunde, die auf Linkshänder schließen lassen?</title>
			<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/interaktiv/forum/beitraege///373/</link>
			<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 12:59:01 +0100</pubDate>
			<description>Ich nochmal. Ich habe jetzt auf meinem Blog die Seite mit der Diskusion von hier in den Entwurf Modus gestellt. Bisher lesen noch nicht so viele Menschen meinen Blog, weil er noch nicht so bekannt gemacht wurde.   Ich bin auf Ihre Idee, das zu erforschen, eingegangen, und zwar gerne, weil ich den Eindruck habe, dass Sie selber denken. Sie haben nun die freie Wahl. Sie können sich entscheiden, das Thema &quot;Linkshänder in der Steinzeit&quot; und davor und danach wieder fallen zu lassen. Oder Sie gehen weiter darauf zu. Mir selbst ist es so oder so recht.   WENN Sie sich für die Erforschung der Linkshändigkeit unserer früheren Artgenossen entscheiden, brauchen Sie Wissen außerhalb Ihres Fachbereiches. Ich habe Ihnen mehrere Quellen genannt, die meinem Eindruck nach da am schnellsten weiter helfen. Die können Sie benutzten, Sie können aber auch selbst in die Recherche gehen und andere Quellen auftun.   Reden Sie mit Ihren zukünftigen Kollegen. Reden Sie mit Ihren Professor. Sie werden Unterstützer brauchen, wenn Sie dieses Thema angehen. Und wenn Sie so sind, wie ich es hier vermute, werden Ihre Antworten nicht allen gefallen. Daher hier mein Rat, knüpfen Sie jetzt Kontakte, bevor Sie anfangen (immer vorrausgesetzt, Sie wollen das überhaupt noch). Was ich Ihnen versprechen kann, ist, dass Ihre Arbeit, ob als Doktorarbeit, als Buch oder beides, auf jeden Fall aus dem Rahmen fällt. Und dazu braucht man Nerven und unterstützenden Hintergrund (Kontakte).   Ich werde diese Diskusion in meinem Blog erst wieder öffentlich sichtbar machen, wenn SIE mir grünes Licht dazu gegeben haben. Deshalb, reden Sie mit Fachkollegen, anderen Studenten, vielleicht mit den Leuten, deren Arbeiten Sie im Zusammenhang mit dem hier am Beginn dieses Threads genannt haben. Und lesen Sie irgendwas über die Funktionsweise des menschlichen Gehirns. Mein Buch &quot;Umschulungsfolgen&quot; ist ja leider noch nicht fertig, aber da gehe ich ausführlich (deswegen dauert es auch so lange) auf das Thema Spätfolgen (Umschulungsfolgen) nicht gelebter LInkshändigkeit ein. Auch auf den Punkt, dass viele Linkshänder weder ihre Linkshändigkeit erkennen noch vermissen, die haben aber trotzdem Umschulungsfolgen. </description>
			<content:encoded><![CDATA[ Ich nochmal. Ich habe jetzt auf meinem Blog die Seite mit der Diskusion von hier in den Entwurf Modus gestellt. Bisher lesen noch nicht so viele Menschen meinen Blog, weil er noch nicht so bekannt gemacht wurde. <br />
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Ich bin auf Ihre Idee, das zu erforschen, eingegangen, und zwar gerne, weil ich den Eindruck habe, dass Sie selber denken. Sie haben nun die freie Wahl. Sie können sich entscheiden, das Thema &quot;Linkshänder in der Steinzeit&quot; und davor und danach wieder fallen zu lassen. Oder Sie gehen weiter darauf zu. Mir selbst ist es so oder so recht. <br />
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WENN Sie sich für die Erforschung der Linkshändigkeit unserer früheren Artgenossen entscheiden, brauchen Sie Wissen außerhalb Ihres Fachbereiches. Ich habe Ihnen mehrere Quellen genannt, die meinem Eindruck nach da am schnellsten weiter helfen. Die können Sie benutzten, Sie können aber auch selbst in die Recherche gehen und andere Quellen auftun. <br />
<br />
Reden Sie mit Ihren zukünftigen Kollegen. Reden Sie mit Ihren Professor. Sie werden Unterstützer brauchen, wenn Sie dieses Thema angehen. Und wenn Sie so sind, wie ich es hier vermute, werden Ihre Antworten nicht allen gefallen. Daher hier mein Rat, knüpfen Sie jetzt Kontakte, bevor Sie anfangen (immer vorrausgesetzt, Sie wollen das überhaupt noch). Was ich Ihnen versprechen kann, ist, dass Ihre Arbeit, ob als Doktorarbeit, als Buch oder beides, auf jeden Fall aus dem Rahmen fällt. Und dazu braucht man Nerven und unterstützenden Hintergrund (Kontakte). <br />
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Ich werde diese Diskusion in meinem Blog erst wieder öffentlich sichtbar machen, wenn SIE mir grünes Licht dazu gegeben haben. Deshalb, reden Sie mit Fachkollegen, anderen Studenten, vielleicht mit den Leuten, deren Arbeiten Sie im Zusammenhang mit dem hier am Beginn dieses Threads genannt haben. Und lesen Sie irgendwas über die Funktionsweise des menschlichen Gehirns. Mein Buch &quot;Umschulungsfolgen&quot; ist ja leider noch nicht fertig, aber da gehe ich ausführlich (deswegen dauert es auch so lange) auf das Thema Spätfolgen (Umschulungsfolgen) nicht gelebter LInkshändigkeit ein. Auch auf den Punkt, dass viele Linkshänder weder ihre Linkshändigkeit erkennen noch vermissen, die haben aber trotzdem Umschulungsfolgen.  ]]></content:encoded>
			<category>Forschungsgeschichte</category>
			<dc:creator>Klaudia</dc:creator>
		</item>
		
		<item>
			<title>Ausgrabungsfunde, die auf Linkshänder schließen lassen?</title>
			<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/interaktiv/forum/beitraege///372/</link>
			<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 15:51:45 +0100</pubDate>
			<description>  Hallo Klaudia,  wenn von vornherein bereits feststeht, dass es immer 50% und Rechts- sowie Linkshänder gegeben haben sollte, ist es verwunderlich, wenn Sie überhaupt noch nach archäologischen Mitteln zum Erkennen von Links- bzw. Rechtshändigkeit fragen. Jedes hiervon abweichende Ergebnis führen Sie sofort darauf zurück, dass Linkshänder dazu gezwungen worden sein, mit der rechten Hand zu arbeiten. Man sollte sich abwarten, zu welchen Ergebnissen archäologische Untersuchungen führen und anschließend darüber diskutieren, ob es seit der Menschwerdung immer dieses 50-50-Verhältnis gegeben haben könnte.   viele Grüße, Jan   Genauso einseitig ist die Haltung, von dem nachweislichem Gebrauch mit der rechten oder linken Hand auf eine mögliche Rechtshändigkeit oder Linkshändigkeit zu schließen, ohne die Fähigkeit zur Umschulung in die Theoriebildung mit einzubeziehen, Herr Jan.  Wobei ich meine Meinung als zutreffender finde, weil alle Wesen mit diesem zweigeteiltem Gehirn meinem Kenntnisstand eine naturlich vorkommende Aufteilung von 50% Linkshänder zu 50% Rechtshändern habe. Warum sollte das ausgerechnet beim Menschen ganz plötzlich und alleinig anders sein? Mutation der Gene, innerhalb von welchem Zeitraum? Und wie kann das angehen, wo es um die Datenverarbeitungsorganisation des Gehirns geht?  Bei einer Veranlagung, die über jahrmillionen hinweg von einer Art zur nächsten übernommen wurde? Und wo sich die Veränderungen von einer Vorstufe Gehirn zur nächsten Entwicklungsstufe darin zeigten, dass eher mal vorhandene Gebiete ausgebaut wurden, statt das eine komplette Neubildung stattfand?  Was ich noch viel kurioser finde, ist, dass man die bisherige Interpretation der Händigsfrage unhinterfragt so stehen läßt. Oder stellen Sie den anderen Forschern, deren Quellen Sie weiter vorne nannten, die gleiche Frage wie mir?  Und welche eigene Meinung Sie sich bilden, das müssen Sie selbst entscheiden.  Forschen Sie, ich würde sicher auch andere Ergebnisse gerne sehen, so die auf fundierten Füßen stehen. Ich finde, Sie stellen die richtigen Fragen. Deswegen bin ich gespannt, was Sie rauskriegen. Würde mich dann auch freuen, wenn Sie dazu eine Gastbeitrag in meinem Blog schreiben. Ich könnte mir auch vorstellen, dass Ihre Forschungsergebnisse auch andere interessiert = ein Buch? Wenn Sie so gründlich nachdenken, wie es sich hier anzeigt, würde ich das sehr gerne lesen.  freundlich Klaudia</description>
			<content:encoded><![CDATA[ <div class="tx-mmforum-pi1-pt-quote">&quot;Jan&quot; schrieb:<br /><br />
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Hallo Klaudia,<br />
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wenn von vornherein bereits feststeht, dass es immer 50% und Rechts- sowie Linkshänder gegeben haben sollte, ist es verwunderlich, wenn Sie überhaupt noch nach archäologischen Mitteln zum Erkennen von Links- bzw. Rechtshändigkeit fragen. Jedes hiervon abweichende Ergebnis führen Sie sofort darauf zurück, dass Linkshänder dazu gezwungen worden sein, mit der rechten Hand zu arbeiten. Man sollte sich abwarten, zu welchen Ergebnissen archäologische Untersuchungen führen und anschließend darüber diskutieren, ob es seit der Menschwerdung immer dieses 50-50-Verhältnis gegeben haben könnte.<br />
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viele Grüße,<br />
Jan </div><br />
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Genauso einseitig ist die Haltung, von dem nachweislichem Gebrauch mit der rechten oder linken Hand auf eine mögliche Rechtshändigkeit oder Linkshändigkeit zu schließen, ohne die Fähigkeit zur Umschulung in die Theoriebildung mit einzubeziehen, Herr Jan.<br />
<br />
Wobei ich meine Meinung als zutreffender finde, weil alle Wesen mit diesem zweigeteiltem Gehirn meinem Kenntnisstand eine naturlich vorkommende Aufteilung von 50% Linkshänder zu 50% Rechtshändern habe. Warum sollte das ausgerechnet beim Menschen ganz plötzlich und alleinig anders sein? Mutation der Gene, innerhalb von welchem Zeitraum? Und wie kann das angehen, wo es um die Datenverarbeitungsorganisation des Gehirns geht?  Bei einer Veranlagung, die über jahrmillionen hinweg von einer Art zur nächsten übernommen wurde? Und wo sich die Veränderungen von einer Vorstufe Gehirn zur nächsten Entwicklungsstufe darin zeigten, dass eher mal vorhandene Gebiete ausgebaut wurden, statt das eine komplette Neubildung stattfand?<br />
<br />
Was ich noch viel kurioser finde, ist, dass man die bisherige Interpretation der Händigsfrage unhinterfragt so stehen läßt. Oder stellen Sie den anderen Forschern, deren Quellen Sie weiter vorne nannten, die gleiche Frage wie mir?  Und welche eigene Meinung Sie sich bilden, das müssen Sie selbst entscheiden.<br />
<br />
Forschen Sie, ich würde sicher auch andere Ergebnisse gerne sehen, so die auf fundierten Füßen stehen. Ich finde, Sie stellen die richtigen Fragen. Deswegen bin ich gespannt, was Sie rauskriegen. Würde mich dann auch freuen, wenn Sie dazu eine Gastbeitrag in meinem Blog schreiben. Ich könnte mir auch vorstellen, dass Ihre Forschungsergebnisse auch andere interessiert = ein Buch? Wenn Sie so gründlich nachdenken, wie es sich hier anzeigt, würde ich das sehr gerne lesen.<br />
<br />
freundlich<br />
Klaudia ]]></content:encoded>
			<category>Forschungsgeschichte</category>
			<dc:creator>Klaudia</dc:creator>
		</item>
		
		<item>
			<title>Ausgrabungsfunde, die auf Linkshänder schließen lassen?</title>
			<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/interaktiv/forum/beitraege///371/</link>
			<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 23:31:36 +0100</pubDate>
			<description> Ich denke nur, alle Abweichungen dieser 50% zu 50% Verteilung von Rechts- bzw. Linkshändern zeigt, dass da schon diese Ablehnung der Linkshändigkeit greift. Sie könnten also zeigen, hier oder dort wurden Gegenstände gefunden, die scheinbar von mehr Rechtshändern als Linkshändern hergestellt wurden, da es aber ein 50% zu 50% Verteilung gibt und gab, wurden zu der Zeit der Herstellung bereits soundso viele Linkshänder gezwungen, diesen Gegenstand mit der rechten Hand zu machen.   Hallo Klaudia,  wenn von vornherein bereits feststeht, dass es immer 50% und Rechts- sowie Linkshänder gegeben haben sollte, ist es verwunderlich, wenn Sie überhaupt noch nach archäologischen Mitteln zum Erkennen von Links- bzw. Rechtshändigkeit fragen. Jedes hiervon abweichende Ergebnis führen Sie sofort darauf zurück, dass Linkshänder dazu gezwungen worden sein, mit der rechten Hand zu arbeiten. Man sollte sich abwarten, zu welchen Ergebnissen archäologische Untersuchungen führen und anschließend darüber diskutieren, ob es seit der Menschwerdung immer dieses 50-50-Verhältnis gegeben haben könnte.   viele Grüße, Jan</description>
			<content:encoded><![CDATA[ <div class="tx-mmforum-pi1-pt-quote">&quot;Klaudia&quot; schrieb:<br /><br />
Ich denke nur, alle Abweichungen dieser 50% zu 50% Verteilung von Rechts- bzw. Linkshändern zeigt, dass da schon diese Ablehnung der Linkshändigkeit greift. Sie könnten also zeigen, hier oder dort wurden Gegenstände gefunden, die scheinbar von mehr Rechtshändern als Linkshändern hergestellt wurden, da es aber ein 50% zu 50% Verteilung gibt und gab, wurden zu der Zeit der Herstellung bereits soundso viele Linkshänder gezwungen, diesen Gegenstand mit der rechten Hand zu machen.<br />
</div><br />
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Hallo Klaudia,<br />
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wenn von vornherein bereits feststeht, dass es immer 50% und Rechts- sowie Linkshänder gegeben haben sollte, ist es verwunderlich, wenn Sie überhaupt noch nach archäologischen Mitteln zum Erkennen von Links- bzw. Rechtshändigkeit fragen. Jedes hiervon abweichende Ergebnis führen Sie sofort darauf zurück, dass Linkshänder dazu gezwungen worden sein, mit der rechten Hand zu arbeiten. Man sollte sich abwarten, zu welchen Ergebnissen archäologische Untersuchungen führen und anschließend darüber diskutieren, ob es seit der Menschwerdung immer dieses 50-50-Verhältnis gegeben haben könnte.<br />
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viele Grüße,<br />
Jan ]]></content:encoded>
			<category>Forschungsgeschichte</category>
			<dc:creator>Jan</dc:creator>
		</item>
		
		<item>
			<title>Ausgrabungsfunde, die auf Linkshänder schließen lassen?</title>
			<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/interaktiv/forum/beitraege///370/</link>
			<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 04:34:03 +0100</pubDate>
			<description>noch ein Nachtrag: Es gibt verschiedene Formen der Intelligenz. Es gibt die Fähigkeit, besonders gut mit Zahlen umzugehen, besonders gut nachdenken zu können oder eine Situation analysieren zu können oder sich besonders gut bewegen zu können oder in andere einfühlen zu können oder oder oder.  Genauso gibt es unterschiedliche Formen von Kreativität. Manch einer lebt seine Kreativität mit dem Malen von Bildern aus. Ein anderer versteht sich gut auf Musik oder das Erzählen von Geschichten oder Beobachtungen. Der nächste kann andere gut nachmachen (schauspielern). Oder singen. Kreativität findet sich aber auch in der Fähigkeit, etwas zu erfinden und sich auszudenken, einer Vision nachzufolgen (siehe Erfinder von Geräten). So gehörte eine gehörige Portion an Kreativität dazu, sich auszudenken und das auszuprobieren, was man mit runden Scheiben (Rädern) alles machen kann.  Es gibt also Menschen mit verschiedenen Fähigkeiten und Neigungen. Das schreibe ich hier nur, weil es sein kann, dass zu einigen Zeiten mehr Linkshänder als Rechtshänder auf die Idee kamen, z.B. ein Abbild ihrer Welt in Form eines Bildes festzuhalten. Wenn man also Relikte vergangener Zeiten findet, an denen sich erkennen läßt, dass das von mehr Linkshändern gemacht wurde als von Rechtshändern, sagt das alleine auch noch nichts über den wirklichen Anteil der lebenden Linkshänder bzw. Rechtshänder aus,  An mehreren Stellen in meinen Quellen gab es den Ausspruch, dass bei anderen Tierarten, die auch dieses zweigeteilte Gehirn haben, der natürlich auftretende Linkshänder Anteil bei 50% liegt. Dazu kann ich aber selber keine Quelle nennen. Die Suche nach natürlich ausgelebter Linkshändigkeit wird durch einige Faktoren kompliziert. Wenn ich ein Mann bin oder eine Frau, erhält mein Körper samt Gehirn diese Information, dass ich weiblich oder männlich bin, durch Hormone. Ob ich mich später zu dem gleichen Geschlecht hingezogen fühle oder das andere Geschlecht liebe, entscheidet auch ein bestimmtes Hormonklima zu einer bestimmten Zeitspanne, während ich im Bauch meiner Mutter heranreife (vorgeburtliche Prägung). In einem Versuch an einem lebendem Menschen kann man untersuchen, wie sich die verschiedene Dosierung unterschiedlicher Hormone auf die Funktionsweise z.B. des Gehirns auswirken. Solche Versuche wurden gemacht. In einem Film im Fernsehn hat man vor Jahren eine Frau gezeigt, die lieber ein Mann sein wollte, die sich diese männlichen Hormone geben lies und sich dabei untersuchen lies. Das zeigt, dass man auch bei ausgereiften Menschen künstlich das Geschlecht ändern kann.   Bei der Rechtshändigkeit bzw. der Linkshändigkeit ist das anders. Die liegt in den Genen fest. Während jedes Embryo in den ersten sechs Wochen weiblich ist und erst später sich mit den Hormonen die Maschinerie, ob dieses werdende Leben mal ein Mann oder eine Frau wird, in Gang setzt, ist die Rechtshändigkeit bzw. die Linkshändigkeit von Anfang an festgelegt. Ich weiß von keiner Forschung, die nach den Genen gesucht hat, in denen sich entscheidet, ob jemand linkshändig ist oder rechtshändig. Es gibt nur diese Fälle, wo man bei eineiigen Zwillingen einen Rechtshänder und einen Linkshänder gibt. Da diese Geschwister das Erbgut teilen, muss sich die Keimzelle, aus der sie stammen, an einer bestimmten Stelle geteilt haben, die in der Nähe dieser Information lag und irgendwie unterbrochen hat. Es gibt auch eineiige Zwillinge, wo einer von beiden weiblich und der andere männlich ist, da hat man bei dem männlichem Zwilling einen unvollständigen Chromosomensatz gefunden, mit der Folge, das wegen dem Fehlen von Genmaterial das männliche Hormonklima anspringt.   Immer mehr wissenschaftliche Arbeiten legen den Schluß nahe, dass wir alle in der Zeit im Mutterlaib am stärksten geprägt und beeinflusst werden. Ich denke, dass jedes heranreifende linkshändige Kind sich im Mutterleib ungestört linkshändig entwickeln kann. Die ersten Schwierigkeiten können bei der Geburt entstehen. Sauerstoffmangel bei der Geburt schädigen zuerst die dominante Gehirnhälfte. Solche Kinder verlieren den Kontakt zu ihrem natürlichem Körpergefühl.   Menschenkinder kommen mit einem unreifem Gehirn auf die Welt. Die Gehirnregionen, die in den ersten drei Lebensjahren nicht benutzt wurden, können &quot;wegschrumpeln&quot; (O-Ton Gerald Hüther). Wir verlieren nach den ersten drei Lebensjahren viel an Gehirnmasse (Gerald Hüther) und ein linkshändiges Kind, dass sich in dieser Zeit nicht mehr wie ein Linkshänder bewegt, kriegt ein verändertes Gehirn. Dabei ist egal, ob sich dieser kleine Linkshänder wegen Sauerstoffmangel nicht mehr mit links bewegt oder weil ihm seine Umgebung ausgeredet hat, was mit links zu machen. Ist so ein umgeschulter Linkshänder groß und bewegt sich immer noch nur mit rechts, ist den Produkten seiner Handlungen die ursprüngliche Linkshändigkeit nicht mehr anzusehen. Er ist aber immer noch ein Linkshänder. Das ganze Thema ist komplex. Einfache Antworten sind da wohl nicht zu finden.   Bin schon gespannt auf Ihre Antworten und auf das, was Sie rauskriegen, Herr Jan  freundlich Klaudia</description>
			<content:encoded><![CDATA[ noch ein Nachtrag: Es gibt verschiedene Formen der Intelligenz. Es gibt die Fähigkeit, besonders gut mit Zahlen umzugehen, besonders gut nachdenken zu können oder eine Situation analysieren zu können oder sich besonders gut bewegen zu können oder in andere einfühlen zu können oder oder oder.<br />
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Genauso gibt es unterschiedliche Formen von Kreativität. Manch einer lebt seine Kreativität mit dem Malen von Bildern aus. Ein anderer versteht sich gut auf Musik oder das Erzählen von Geschichten oder Beobachtungen. Der nächste kann andere gut nachmachen (schauspielern). Oder singen. Kreativität findet sich aber auch in der Fähigkeit, etwas zu erfinden und sich auszudenken, einer Vision nachzufolgen (siehe Erfinder von Geräten). So gehörte eine gehörige Portion an Kreativität dazu, sich auszudenken und das auszuprobieren, was man mit runden Scheiben (Rädern) alles machen kann.<br />
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Es gibt also Menschen mit verschiedenen Fähigkeiten und Neigungen. Das schreibe ich hier nur, weil es sein kann, dass zu einigen Zeiten mehr Linkshänder als Rechtshänder auf die Idee kamen, z.B. ein Abbild ihrer Welt in Form eines Bildes festzuhalten. Wenn man also Relikte vergangener Zeiten findet, an denen sich erkennen läßt, dass das von mehr Linkshändern gemacht wurde als von Rechtshändern, sagt das alleine auch noch nichts über den wirklichen Anteil der lebenden Linkshänder bzw. Rechtshänder aus,<br />
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An mehreren Stellen in meinen Quellen gab es den Ausspruch, dass bei anderen Tierarten, die auch dieses zweigeteilte Gehirn haben, der natürlich auftretende Linkshänder Anteil bei 50% liegt. Dazu kann ich aber selber keine Quelle nennen. Die Suche nach natürlich ausgelebter Linkshändigkeit wird durch einige Faktoren kompliziert. Wenn ich ein Mann bin oder eine Frau, erhält mein Körper samt Gehirn diese Information, dass ich weiblich oder männlich bin, durch Hormone. Ob ich mich später zu dem gleichen Geschlecht hingezogen fühle oder das andere Geschlecht liebe, entscheidet auch ein bestimmtes Hormonklima zu einer bestimmten Zeitspanne, während ich im Bauch meiner Mutter heranreife (vorgeburtliche Prägung). In einem Versuch an einem lebendem Menschen kann man untersuchen, wie sich die verschiedene Dosierung unterschiedlicher Hormone auf die Funktionsweise z.B. des Gehirns auswirken. Solche Versuche wurden gemacht. In einem Film im Fernsehn hat man vor Jahren eine Frau gezeigt, die lieber ein Mann sein wollte, die sich diese männlichen Hormone geben lies und sich dabei untersuchen lies. Das zeigt, dass man auch bei ausgereiften Menschen künstlich das Geschlecht ändern kann. <br />
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Bei der Rechtshändigkeit bzw. der Linkshändigkeit ist das anders. Die liegt in den Genen fest. Während jedes Embryo in den ersten sechs Wochen weiblich ist und erst später sich mit den Hormonen die Maschinerie, ob dieses werdende Leben mal ein Mann oder eine Frau wird, in Gang setzt, ist die Rechtshändigkeit bzw. die Linkshändigkeit von Anfang an festgelegt. Ich weiß von keiner Forschung, die nach den Genen gesucht hat, in denen sich entscheidet, ob jemand linkshändig ist oder rechtshändig. Es gibt nur diese Fälle, wo man bei eineiigen Zwillingen einen Rechtshänder und einen Linkshänder gibt. Da diese Geschwister das Erbgut teilen, muss sich die Keimzelle, aus der sie stammen, an einer bestimmten Stelle geteilt haben, die in der Nähe dieser Information lag und irgendwie unterbrochen hat. Es gibt auch eineiige Zwillinge, wo einer von beiden weiblich und der andere männlich ist, da hat man bei dem männlichem Zwilling einen unvollständigen Chromosomensatz gefunden, mit der Folge, das wegen dem Fehlen von Genmaterial das männliche Hormonklima anspringt. <br />
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Immer mehr wissenschaftliche Arbeiten legen den Schluß nahe, dass wir alle in der Zeit im Mutterlaib am stärksten geprägt und beeinflusst werden. Ich denke, dass jedes heranreifende linkshändige Kind sich im Mutterleib ungestört linkshändig entwickeln kann. Die ersten Schwierigkeiten können bei der Geburt entstehen. Sauerstoffmangel bei der Geburt schädigen zuerst die dominante Gehirnhälfte. Solche Kinder verlieren den Kontakt zu ihrem natürlichem Körpergefühl. <br />
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Menschenkinder kommen mit einem unreifem Gehirn auf die Welt. Die Gehirnregionen, die in den ersten drei Lebensjahren nicht benutzt wurden, können &quot;wegschrumpeln&quot; (O-Ton Gerald Hüther). Wir verlieren nach den ersten drei Lebensjahren viel an Gehirnmasse (Gerald Hüther) und ein linkshändiges Kind, dass sich in dieser Zeit nicht mehr wie ein Linkshänder bewegt, kriegt ein verändertes Gehirn. Dabei ist egal, ob sich dieser kleine Linkshänder wegen Sauerstoffmangel nicht mehr mit links bewegt oder weil ihm seine Umgebung ausgeredet hat, was mit links zu machen. Ist so ein umgeschulter Linkshänder groß und bewegt sich immer noch nur mit rechts, ist den Produkten seiner Handlungen die ursprüngliche Linkshändigkeit nicht mehr anzusehen. Er ist aber immer noch ein Linkshänder. Das ganze Thema ist komplex. Einfache Antworten sind da wohl nicht zu finden. <br />
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Bin schon gespannt auf Ihre Antworten und auf das, was Sie rauskriegen, Herr Jan<br />
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freundlich<br />
Klaudia ]]></content:encoded>
			<category>Forschungsgeschichte</category>
			<dc:creator>Klaudia</dc:creator>
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			<title>Ausgrabungsfunde, die auf Linkshänder schließen lassen?</title>
			<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/interaktiv/forum/beitraege///369/</link>
			<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 19:25:23 +0100</pubDate>
			<description>Nachtrag: es fehlt noch der emotionale Bereich des Ganzen.   Wie setzt man es durch, dass sich alle nach bestimmten Regeln bewegen. Wie kriegt man es hin, dass eine ganze Gruppe und die Gruppe die Steppe links hoch auch und die anderen auch, wie kriegt man all diese Geschöpfe dazu, sich alle mit links den Po zu säubern und nur die rechte, &quot;die GUTE Hand&quot;, zu benutzen, wenn Nahrung zum Mund geführt wird. Es muß dafür eine Verständigung gegeben haben. Zu dieser Zeit war nach meiner Vorstellung aber von der Fähigkeit Sprechen noch nicht viel da. Die Verständigung lief meiner Vorstellung nach größtenteils nonverbal, über Körpersprache.   Wenn man die gefundenen Spuren vergangener Menschen und deren Vorformen untersucht, braucht man das Wissen, dass auch ein Linkshänder sich wie ein Rechtshänder bewegen kann und die Produkte seines Handelns aussehen können, als wären sie von einem Rechtshänder gemacht. Ich habe keinen Schimmer, wie man das belegen will.   Ich denke nur, alle Abweichungen dieser 50% zu 50% Verteilung von Rechts- bzw. Linkshändern zeigt, dass da schon diese Ablehnung der Linkshändigkeit greift. Sie könnten also zeigen, hier oder dort wurden Gegenstände gefunden, die scheinbar von mehr Rechtshändern als Linkshändern hergestellt wurden, da es aber ein 50% zu 50% Verteilung gibt und gab, wurden zu der Zeit der Herstellung bereits soundso viele Linkshänder gezwungen, diesen Gegenstand mit der rechten Hand zu machen.   Und um das ERklären zu können, braucht es ein Grundstock an Wissen aus anderen Bereichen. Dazu siehe meine Buchtips.</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Nachtrag: es fehlt noch der emotionale Bereich des Ganzen. <br />
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Wie setzt man es durch, dass sich alle nach bestimmten Regeln bewegen. Wie kriegt man es hin, dass eine ganze Gruppe und die Gruppe die Steppe links hoch auch und die anderen auch, wie kriegt man all diese Geschöpfe dazu, sich alle mit links den Po zu säubern und nur die rechte, &quot;die GUTE Hand&quot;, zu benutzen, wenn Nahrung zum Mund geführt wird. Es muß dafür eine Verständigung gegeben haben. Zu dieser Zeit war nach meiner Vorstellung aber von der Fähigkeit Sprechen noch nicht viel da. Die Verständigung lief meiner Vorstellung nach größtenteils nonverbal, über Körpersprache. <br />
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Wenn man die gefundenen Spuren vergangener Menschen und deren Vorformen untersucht, braucht man das Wissen, dass auch ein Linkshänder sich wie ein Rechtshänder bewegen kann und die Produkte seines Handelns aussehen können, als wären sie von einem Rechtshänder gemacht. Ich habe keinen Schimmer, wie man das belegen will. <br />
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Ich denke nur, alle Abweichungen dieser 50% zu 50% Verteilung von Rechts- bzw. Linkshändern zeigt, dass da schon diese Ablehnung der Linkshändigkeit greift. Sie könnten also zeigen, hier oder dort wurden Gegenstände gefunden, die scheinbar von mehr Rechtshändern als Linkshändern hergestellt wurden, da es aber ein 50% zu 50% Verteilung gibt und gab, wurden zu der Zeit der Herstellung bereits soundso viele Linkshänder gezwungen, diesen Gegenstand mit der rechten Hand zu machen. <br />
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Und um das ERklären zu können, braucht es ein Grundstock an Wissen aus anderen Bereichen. Dazu siehe meine Buchtips. ]]></content:encoded>
			<category>Forschungsgeschichte</category>
			<dc:creator>Klaudia</dc:creator>
		</item>
		
		<item>
			<title>Ausgrabungsfunde, die auf Linkshänder schließen lassen?</title>
			<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/interaktiv/forum/beitraege///368/</link>
			<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 19:06:56 +0100</pubDate>
			<description>Ich stelle mir das so vor, Herr Jan, dass sich unsere Ahnen zuerst aufrichteten. Sie fingen an, sich aufrecht fortzubewegen. Affenähnliche Wesen mit einem Gehirn wie ein Schimpanse, der aufgerichtet vorwärs geht. Zu der Zeit war von Werkzeug Herstellung oder Werkzeug Gerauch noch nix vorhanden.  Und da stellte sich das Problem, dass man dem Wesen neben einem nicht dabei zusehen wollte, wie der mit Kot-verschmierter Hand in das Essen lang, dass man selber auch gleich in den Mund stecken möchte, so brauchte man ein  Reinigungsritual. Die alleinige Einschränkung auf die Festlegung, beim Essen alles mit der rechten Hand, bei der Reinigung nach dem Stuhlgang alles mit der linken Hand hat für niemanden groß negative Folgen.  Schlimm wird es erst, wenn man sich entschließt, den Linkshänder auch andere Bewegungen mit links zu verbieten.  Ich denke, die kulturelle und intelektuelle Entwicklung ging später los, als man schon lange aufrecht ging und schon dieses Ritual hatte. Menschliche Kultur bildete sich also meinem Verständnis nach NACH der Bildung dieses Reinigungsrituals. Und dann lief in immer größeren Bereichen was schief, allerdings ungeplant, als Selbstläufer, indem immer mehr Linkshändern immer stärker die Bewegungen mit links verboten wurden.  Zu den Zeiten, die Sie hier über diesem Text hier nennen, gab es meiner Theorie nach schon eine flächendeckende, weltweit Ausgebreitung dieses Reinigungsrituals. Ab wann es üblich wurde, Linkshändern auch außerhalb dieses Reinigungsrituals die Bewegungen mit links zu verbieten, da gibt es wohl regionale Unterschiede.  Ich denke, damit Sie sich mit dem Faktor &quot;Fehler&quot; oder &quot;Fehlentscheidung&quot; vertrauter machen, wäre die Lektüre des Buches &quot;Die Tücken der Technik&quot; von Edward Tenner hilfreich. Die ungute neuronale Veränderung, die ein umgeschulter Linkshänder erfährt, ist eine &quot;unbeabsichtigte Konsequenz&quot;, wie er in seinem Vortrag auf der TED Confernez so schön erklärt. In seinem Buch wird das aber noch deutlicher. Auch Diamond erzählt in &quot;Kollaps&quot; http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_ss_i_2_6?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&amp;url=search-alias%3Daps&amp;field-keywords=kollaps+jared+diamond&amp;sprefix=kollap  wie ganze Kulturen auf die Idee kommen, Fortschritte wieder abzulegen oder wie sie sich mit Fehlern zu grunde richten.  Der Unterschied von den Fehlern in einzelnen Ländern zum Thema Linkshändigkeit ist lediglich, dass das mit der Ablehnung der Linkshändigkeit weltweit auftritt, dieser Fehler im System also nochmal ne Nummer größer abläuft und viel mehr Menschen die negativen Folgen, die aber unbeabsichtig sind, abkriegen.  Als nächstes bräuchten Sie Wissen über Neurologie und wie Bewegungen das Gehirn verändern. Ich selbst behaupte garnicht erst, dass ich tiefes Wissen in diesen beiden Bereichen habe, ich hab mir nur so viel Wissen zusammen gesucht, um entscheiden zu können, ob meine Theorie der Realität entsprechen könnte oder ob ich mir da was überlegt habe, was rein von der Art, wie Menschen funktionieren und was sie beeinflußt und prägt, komplett entgegen läuft, also unmöglich ist.  Mein Buchtip dazu ist : Die Hand http://www.amazon.de/Die-Hand-Geniestreich-Frank-Wilson/dp/3499613387/ref=sr_1_3?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1323107504&amp;sr=1-3 und : Neustart im Kopf http://www.amazon.de/Neustart-Kopf-Gehirn-selbst-repariert/dp/3593385341/ref=sr_1_5?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1323107590&amp;sr=1-5  beide Bücher erklären, wie veränderbar das menschliche Gehirn ist und wie es auf Bewegungen reagiert. Und sie zeigen, wie man mit Training das Gehirn beeinflussen kann, aber auch, wo nix mehr zu machen ist.  Weiter hilfreich finde ich alle Bücher von Gerald Hüther, auch wenn er über Linskhändigkeit nix extra schreibt. Beeinflussung vom Nachwuchs und was das mit dem Gehirn des Nachwuches anstellt, findet man hier: http://www.amazon.de/Das-Geheimnis-ersten-neun-Monate/dp/3407229232/ref=sr_1_1?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1323107808&amp;sr=1-1 http://www.amazon.de/Was-sind-sein-k%C3%B6nnten-neurobiologischer/dp/3100324056/ref=ntt_at_ep_dpt_1 Im Netz findet man manchmal Vorträge von Gerald Hüther, in denen er erklärt, wie Lernen funktioniert, auf neurologischer Ebene.  die von mir oben genannten Bücher kriegt man auch über die Uni Bibliothek oder hiesige Stadtbücherei. Das Buch von Edward Tenner hab ich mir gebraucht über Amazon.de gekauft, es ist ein einziger Lesegenuß und rückt vieles grade, weil Fehler in solch unvorstellbarem Ausmaß in wirklich allen Lebensbereichen gemacht werden, dass es viel Druck da raus nimmt, gleichzeitig den Mut gibt, auch neu entdeckte Fehler zu benennen, die vorher übersehen wurden. Was ganz sicher auf die Linkshändigkeit zutrifft, Da gucken bisher nur wenige Leute in aller Konsequenz hin.  Schreiben Sie mir, wenn Sie mit diesen Büchern weiter gekommen sind. Ich selbst möchte diese Diskusion auch anderen zeigen und möchte sie daher in meinem Blog kopieren. Immer mit Nennung der Quelle und der Bitte, bei Gesprächsbedarf sich doch bitte in Ihrem Forum anzumelden, um da eigene Beiträge zu plazieren. Zur Zeit ermute ich schon vereinzelt unterschiedliche Menschen, sich diese Diskusion hier anzusehen und mit zudiskutieren.  Bin gespannt, wie Sie nun weiter vorgehen.  freundlicher Gruß von Klaudia  </description>
			<content:encoded><![CDATA[ Ich stelle mir das so vor, Herr Jan, dass sich unsere Ahnen zuerst aufrichteten. Sie fingen an, sich aufrecht fortzubewegen. Affenähnliche Wesen mit einem Gehirn wie ein Schimpanse, der aufgerichtet vorwärs geht. Zu der Zeit war von Werkzeug Herstellung oder Werkzeug Gerauch noch nix vorhanden.<br />
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Und da stellte sich das Problem, dass man dem Wesen neben einem nicht dabei zusehen wollte, wie der mit Kot-verschmierter Hand in das Essen lang, dass man selber auch gleich in den Mund stecken möchte, so brauchte man ein  Reinigungsritual. Die alleinige Einschränkung auf die Festlegung, beim Essen alles mit der rechten Hand, bei der Reinigung nach dem Stuhlgang alles mit der linken Hand hat für niemanden groß negative Folgen.<br />
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Schlimm wird es erst, wenn man sich entschließt, den Linkshänder auch andere Bewegungen mit links zu verbieten.<br />
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Ich denke, die kulturelle und intelektuelle Entwicklung ging später los, als man schon lange aufrecht ging und schon dieses Ritual hatte. Menschliche Kultur bildete sich also meinem Verständnis nach NACH der Bildung dieses Reinigungsrituals. Und dann lief in immer größeren Bereichen was schief, allerdings ungeplant, als Selbstläufer, indem immer mehr Linkshändern immer stärker die Bewegungen mit links verboten wurden.<br />
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Zu den Zeiten, die Sie hier über diesem Text hier nennen, gab es meiner Theorie nach schon eine flächendeckende, weltweit Ausgebreitung dieses Reinigungsrituals. Ab wann es üblich wurde, Linkshändern auch außerhalb dieses Reinigungsrituals die Bewegungen mit links zu verbieten, da gibt es wohl regionale Unterschiede.<br />
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Ich denke, damit Sie sich mit dem Faktor &quot;Fehler&quot; oder &quot;Fehlentscheidung&quot; vertrauter machen, wäre die Lektüre des Buches &quot;Die Tücken der Technik&quot; von Edward Tenner hilfreich. Die ungute neuronale Veränderung, die ein umgeschulter Linkshänder erfährt, ist eine &quot;unbeabsichtigte Konsequenz&quot;, wie er in seinem Vortrag auf der TED Confernez so schön erklärt. In seinem Buch wird das aber noch deutlicher. Auch Diamond erzählt in &quot;Kollaps&quot;<br />
[url="http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_ss_i_2_6?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&amp;url=search-alias%3Daps&amp;field-keywords=kollaps+jared+diamond&amp;sprefix=kollap"]http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_ss_i_2_6?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&amp;url=search-alias%3Daps&amp;field-keywords=kollaps+jared+diamond&amp;sprefix=kollap[/url]<br />
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wie ganze Kulturen auf die Idee kommen, Fortschritte wieder abzulegen oder wie sie sich mit Fehlern zu grunde richten.<br />
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Der Unterschied von den Fehlern in einzelnen Ländern zum Thema Linkshändigkeit ist lediglich, dass das mit der Ablehnung der Linkshändigkeit weltweit auftritt, dieser Fehler im System also nochmal ne Nummer größer abläuft und viel mehr Menschen die negativen Folgen, die aber unbeabsichtig sind, abkriegen.<br />
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Als nächstes bräuchten Sie Wissen über Neurologie und wie Bewegungen das Gehirn verändern. Ich selbst behaupte garnicht erst, dass ich tiefes Wissen in diesen beiden Bereichen habe, ich hab mir nur so viel Wissen zusammen gesucht, um entscheiden zu können, ob meine Theorie der Realität entsprechen könnte oder ob ich mir da was überlegt habe, was rein von der Art, wie Menschen funktionieren und was sie beeinflußt und prägt, komplett entgegen läuft, also unmöglich ist.<br />
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Mein Buchtip dazu ist : Die Hand<br />
[url="http://www.amazon.de/Die-Hand-Geniestreich-Frank-Wilson/dp/3499613387/ref=sr_1_3?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1323107504&amp;sr=1-3"]http://www.amazon.de/Die-Hand-Geniestreich-Frank-Wilson/dp/3499613387/ref=sr_1_3?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1323107504&amp;sr=1-3[/url]<br />
und : Neustart im Kopf<br />
[url="http://www.amazon.de/Neustart-Kopf-Gehirn-selbst-repariert/dp/3593385341/ref=sr_1_5?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1323107590&amp;sr=1-5"]http://www.amazon.de/Neustart-Kopf-Gehirn-selbst-repariert/dp/3593385341/ref=sr_1_5?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1323107590&amp;sr=1-5[/url]<br />
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beide Bücher erklären, wie veränderbar das menschliche Gehirn ist und wie es auf Bewegungen reagiert. Und sie zeigen, wie man mit Training das Gehirn beeinflussen kann, aber auch, wo nix mehr zu machen ist.<br />
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Weiter hilfreich finde ich alle Bücher von Gerald Hüther, auch wenn er über Linskhändigkeit nix extra schreibt.<br />
Beeinflussung vom Nachwuchs und was das mit dem Gehirn des Nachwuches anstellt, findet man hier:<br />
[url="http://www.amazon.de/Das-Geheimnis-ersten-neun-Monate/dp/3407229232/ref=sr_1_1?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1323107808&amp;sr=1-1"]http://www.amazon.de/Das-Geheimnis-ersten-neun-Monate/dp/3407229232/ref=sr_1_1?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1323107808&amp;sr=1-1[/url]<br />
[url="http://www.amazon.de/Was-sind-sein-k%C3%B6nnten-neurobiologischer/dp/3100324056/ref=ntt_at_ep_dpt_1"]http://www.amazon.de/Was-sind-sein-k%C3%B6nnten-neurobiologischer/dp/3100324056/ref=ntt_at_ep_dpt_1[/url]<br />
Im Netz findet man manchmal Vorträge von Gerald Hüther, in denen er erklärt, wie Lernen funktioniert, auf neurologischer Ebene.<br />
<br />
die von mir oben genannten Bücher kriegt man auch über die Uni Bibliothek oder hiesige Stadtbücherei. Das Buch von Edward Tenner hab ich mir gebraucht über Amazon.de gekauft, es ist ein einziger Lesegenuß und rückt vieles grade, weil Fehler in solch unvorstellbarem Ausmaß in wirklich allen Lebensbereichen gemacht werden, dass es viel Druck da raus nimmt, gleichzeitig den Mut gibt, auch neu entdeckte Fehler zu benennen, die vorher übersehen wurden. Was ganz sicher auf die Linkshändigkeit zutrifft, Da gucken bisher nur wenige Leute in aller Konsequenz hin.<br />
<br />
Schreiben Sie mir, wenn Sie mit diesen Büchern weiter gekommen sind. Ich selbst möchte diese Diskusion auch anderen zeigen und möchte sie daher in meinem Blog kopieren. Immer mit Nennung der Quelle und der Bitte, bei Gesprächsbedarf sich doch bitte in Ihrem Forum anzumelden, um da eigene Beiträge zu plazieren. Zur Zeit ermute ich schon vereinzelt unterschiedliche Menschen, sich diese Diskusion hier anzusehen und mit zudiskutieren.<br />
<br />
Bin gespannt, wie Sie nun weiter vorgehen.<br />
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freundlicher Gruß<br />
von Klaudia   ]]></content:encoded>
			<category>Forschungsgeschichte</category>
			<dc:creator>Klaudia</dc:creator>
		</item>
		
		<item>
			<title>Ausgrabungsfunde, die auf Linkshänder schließen lassen?</title>
			<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/interaktiv/forum/beitraege///367/</link>
			<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 16:58:34 +0100</pubDate>
			<description>Hallo Klaudia,   Die Ablehnung der Linkshändigkeit begann zu einer Zeit, als unser Denken, so wie wir beide uns z.B. grade unterhalten, noch garnicht stattfand. Denken, Reflektieren, was auch immer, sowas gab es noch nicht viel, das Gehirn, wie es die heutigen Menschen mit sich rumtragen und mehr oder weniger klug benutzen, ist erst &quot;vor kurzem&quot; entstanden, wenn ich es richtig verstanden habe, irgendwann vor ca 250 000 Jahren. So, wie ich es verstanden habe, entstand das Sprachzentrum schon früher (Steinzeit: Neandertaler und davor).   Das ist ein Punkt, an dem man archäologisch wunderbar anknüpfen kann. Abhängig davon, wie man komplexes Denken definiert, kann man es früher oder später in der Altsteinzeit nachweisen. Man kann hierüber einerseits diskutieren, in dem man sich mit der Herstellungsweise von Artefakten beschäftigt und/oder indem man eine bestimmte Gattung von Artefakten von einem modernen Denken abhängig macht: Nämlich Kunstobjekte. Ich werde beides kurz skizzieren.  Es gibt verschiedene Typen von Artefakten. Primärartefakte sind nicht modifizierte, also aus der Natur stammende Gegenstände, die für einen Zweck herangezogen werden. Es gibt Menschenaffen (Schimpansen, Gorilla, Urang-Utan), die beispielsweise Steine aufsammeln, um damit vor Ort Nüsse zu knacken. Allein auf die Idee zu kommen, dass man einen Gegenstand zu Verrichtung einer Tätigkeit heranziehen kann, setzt ein Denken voraus. Außerdem ist eine Erfahrung notwendig, die die Auswahl des Primärartefaktes bestimmt: bsp. kann man mit Blättern keine Nüsse knacken. In diesem Fall wird gezielt ein Objekt verwendet, von dem man weiss, dass es härter ist als eine Nuss.     Ein Sekundärartefakt habe ich, wenn ich mir zwei Steine nehme, von denen ich als Schlagstein und den anderen als Knolle verwende, um vom anderen Kanten abzuschlagen, d.h. ihn bewusst zu modizifieren beginne. Aus der Bearbeitung eines Primärartefaktes mit einem Primärartefakt entsteht also ein Sekundärartefakt. Ein Tertiärartefakt kann nur mit einem oder mehren Sekundärartefakten hergestellt werden. D.h. man stellt sich Werkzeuge her, um mit diesen ein Artefakt herstellen zu können. Ein Speer ist ein gutes Beispiel für Tertiärartefakte. Man braucht nicht nur eine Kenntnis darüber, welche Holzart hierfür geeignet ist und wo man sie finden kann, man ist außerdem auf Werkzeuge angewiesen, mit denen man aus dem Holz einen Speer herstellen kann. Die ältesten Nachweise für Speere kommen aus Schöningen und sind ungefähr 300.000 Jahre alt. Sie stammen aber nicht von anatomisch modernen Menschen, sondern vom Homo heidelbergensis, dem Vorfahren des Neandertalers. Im Zusammenhang mit Tertiärartefakten wird auch Sprachfähigkeit diskutiert. Die Frage ist, ob erst durch die Verwendung von Sprache die Herstellung solcher Artefakte möglich wird oder nicht.  Andererseits kann man die These aufstellen, dass modernes Denken erst mit dem Erschaffen von Kunst nachweisbar wird. Wenn man unter künstlerischen Objekten tertiäre Artefakte versteht, in denen man immatierelle Werte, d.h. Symbole plastisch umgesetzt hat, dann sind die ältesten Hinweise hierfür in Südwestdeutschland zu suchen. Sie würden an den Beginn des Jungpaläolithikums datieren, also ca. auf 40.000 vor Christus. Aufsätze zu diesem Thema gibt es in dem Band &quot;Cognitive Archaeology and Human Evolution&quot; von Sophie A. de Beaune, Frederick L. Coolidge und Thomas Wynn.  Die Frage für Sie wäre nun, welcher dieser beiden Herangehensweisen Sie sich anschließen. Denn abhängig davon wurde Linkshändigkeit vor ca. 300.000 oder erst vor 40.000 Jahren abgelehnt. Wollte man diese Ablehnung durch eine rückläufige Zahl von Linkshändigkeit beweisen, müssten auch anthropologische Untersuchungen durchgeführt werden. Das wäre der praktische Teil, der dieser Ausgangsthese von Ihnen folgt.    Vor ca 75 000 Jahren waren wir als Art (wie viele andere Arten auch) kurz vor dem Aussterben, es gab von unserer Art damals nur noch ca 1000 Exemplare (hat man rausgefunden, seit man die DNS von Menschen verglichen hat und erstaunliche Verwandtschaftsgrade feststellte) Wir Menschen, also alle Menschen auf der ganzen Welt, stammen von diesen ca 1000 Exemplaren ab.   Kleiner Nachtrag: Bei dem genetischen Flaschenhals, der hier angesprochen wird, geht man davon aus, dass nur noch zwischen 1.000 und 10.000 Individuen existierten.   viele Grüße, Jan</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Hallo Klaudia,<br />
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<div class="tx-mmforum-pi1-pt-quote">&quot;Klaudia&quot; schrieb:<br /><br />
Die Ablehnung der Linkshändigkeit begann zu einer Zeit, als unser Denken, so wie wir beide uns z.B. grade unterhalten, noch garnicht stattfand. Denken, Reflektieren, was auch immer, sowas gab es noch nicht viel, das Gehirn, wie es die heutigen Menschen mit sich rumtragen und mehr oder weniger klug benutzen, ist erst &quot;vor kurzem&quot; entstanden, wenn ich es richtig verstanden habe, irgendwann vor ca 250 000 Jahren. So, wie ich es verstanden habe, entstand das Sprachzentrum schon früher (Steinzeit: Neandertaler und davor).<br />
</div><br />
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Das ist ein Punkt, an dem man archäologisch wunderbar anknüpfen kann. Abhängig davon, wie man komplexes Denken definiert, kann man es früher oder später in der Altsteinzeit nachweisen. Man kann hierüber einerseits diskutieren, in dem man sich mit der Herstellungsweise von Artefakten beschäftigt und/oder indem man eine bestimmte Gattung von Artefakten von einem modernen Denken abhängig macht: Nämlich Kunstobjekte. Ich werde beides kurz skizzieren.<br />
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Es gibt verschiedene Typen von Artefakten. Primärartefakte sind nicht modifizierte, also aus der Natur stammende Gegenstände, die für einen Zweck herangezogen werden. Es gibt Menschenaffen (Schimpansen, Gorilla, Urang-Utan), die beispielsweise Steine aufsammeln, um damit vor Ort Nüsse zu knacken. Allein auf die Idee zu kommen, dass man einen Gegenstand zu Verrichtung einer Tätigkeit heranziehen kann, setzt ein Denken voraus. Außerdem ist eine Erfahrung notwendig, die die Auswahl des Primärartefaktes bestimmt: bsp. kann man mit Blättern keine Nüsse knacken. In diesem Fall wird gezielt ein Objekt verwendet, von dem man weiss, dass es härter ist als eine Nuss.<br />
   <br />
Ein Sekundärartefakt habe ich, wenn ich mir zwei Steine nehme, von denen ich als Schlagstein und den anderen als Knolle verwende, um vom anderen Kanten abzuschlagen, d.h. ihn bewusst zu modizifieren beginne. Aus der Bearbeitung eines Primärartefaktes mit einem Primärartefakt entsteht also ein Sekundärartefakt.<br />
Ein Tertiärartefakt kann nur mit einem oder mehren Sekundärartefakten hergestellt werden. D.h. man stellt sich Werkzeuge her, um mit diesen ein Artefakt herstellen zu können. Ein Speer ist ein gutes Beispiel für Tertiärartefakte. Man braucht nicht nur eine Kenntnis darüber, welche Holzart hierfür geeignet ist und wo man sie finden kann, man ist außerdem auf Werkzeuge angewiesen, mit denen man aus dem Holz einen Speer herstellen kann. Die ältesten Nachweise für Speere kommen aus Schöningen und sind ungefähr 300.000 Jahre alt. Sie stammen aber nicht von anatomisch modernen Menschen, sondern vom Homo heidelbergensis, dem Vorfahren des Neandertalers. Im Zusammenhang mit Tertiärartefakten wird auch Sprachfähigkeit diskutiert. Die Frage ist, ob erst durch die Verwendung von Sprache die Herstellung solcher Artefakte möglich wird oder nicht.<br />
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Andererseits kann man die These aufstellen, dass modernes Denken erst mit dem Erschaffen von Kunst nachweisbar wird. Wenn man unter künstlerischen Objekten tertiäre Artefakte versteht, in denen man immatierelle Werte, d.h. Symbole plastisch umgesetzt hat, dann sind die ältesten Hinweise hierfür in Südwestdeutschland zu suchen. Sie würden an den Beginn des Jungpaläolithikums datieren, also ca. auf 40.000 vor Christus. Aufsätze zu diesem Thema gibt es in dem Band &quot;Cognitive Archaeology and Human Evolution&quot; von Sophie A. de Beaune, Frederick L. Coolidge und Thomas Wynn.<br />
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Die Frage für Sie wäre nun, welcher dieser beiden Herangehensweisen Sie sich anschließen. Denn abhängig davon wurde Linkshändigkeit vor ca. 300.000 oder erst vor 40.000 Jahren abgelehnt. Wollte man diese Ablehnung durch eine rückläufige Zahl von Linkshändigkeit beweisen, müssten auch anthropologische Untersuchungen durchgeführt werden. Das wäre der praktische Teil, der dieser Ausgangsthese von Ihnen folgt. <br />
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<div class="tx-mmforum-pi1-pt-quote">&quot;Klaudia&quot; schrieb:<br /><br />
Vor ca 75 000 Jahren waren wir als Art (wie viele andere Arten auch) kurz vor dem Aussterben, es gab von unserer Art damals nur noch ca 1000 Exemplare (hat man rausgefunden, seit man die DNS von Menschen verglichen hat und erstaunliche Verwandtschaftsgrade feststellte) Wir Menschen, also alle Menschen auf der ganzen Welt, stammen von diesen ca 1000 Exemplaren ab.<br />
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Kleiner Nachtrag: Bei dem genetischen Flaschenhals, der hier angesprochen wird, geht man davon aus, dass nur noch zwischen 1.000 und 10.000 Individuen existierten.<br />
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viele Grüße,<br />
Jan ]]></content:encoded>
			<category>Forschungsgeschichte</category>
			<dc:creator>Jan</dc:creator>
		</item>
		
		<item>
			<title>Ausgrabungsfunde, die auf Linkshänder schließen lassen?</title>
			<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/interaktiv/forum/beitraege///366/</link>
			<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 11:34:02 +0100</pubDate>
			<description>noch ein Nachtrag: die Linkshändigkeit einzelner Menschen wurde in der jüngeren Vergangheit von anderen Menschen gezielt genutzt, um darüber Macht über Menschen zu kriegen oder sich mit der Definition von &quot;Linkshändigkeit ist Krankheit&quot; (Denken aus der Nazizeit) über andere rüber stellen zu können. Das und anderes ist die dunkle Seite der Verdrängung des Denktabus über Linkshändigkeit.   Sowas sitzt offen oder versteckt in vielen Köpfen fest.   Und vielen Linkshändern ist ihre eigene Linkshändigkeit fern und fremd, was die Sache nicht leichter macht. Dann gibt es heute noch Kulturen, die offen Linkshänder mit ihren linkshändigen Bewegungen ablehnen.... Das alles schwappt einem entgegen, sowie man offen mit anderen über Linkshändigkeit spricht.  Sie werden Kraft und Nerven brauchen, wenn Sie darüber schreiben.  freundlich Klaudia </description>
			<content:encoded><![CDATA[ noch ein Nachtrag: die Linkshändigkeit einzelner Menschen wurde in der jüngeren Vergangheit von anderen Menschen gezielt genutzt, um darüber Macht über Menschen zu kriegen oder sich mit der Definition von &quot;Linkshändigkeit ist Krankheit&quot; (Denken aus der Nazizeit) über andere rüber stellen zu können. Das und anderes ist die dunkle Seite der Verdrängung des Denktabus über Linkshändigkeit. <br />
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Sowas sitzt offen oder versteckt in vielen Köpfen fest. <br />
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Und vielen Linkshändern ist ihre eigene Linkshändigkeit fern und fremd, was die Sache nicht leichter macht. Dann gibt es heute noch Kulturen, die offen Linkshänder mit ihren linkshändigen Bewegungen ablehnen.... Das alles schwappt einem entgegen, sowie man offen mit anderen über Linkshändigkeit spricht.<br />
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Sie werden Kraft und Nerven brauchen, wenn Sie darüber schreiben.<br />
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freundlich<br />
Klaudia  ]]></content:encoded>
			<category>Forschungsgeschichte</category>
			<dc:creator>Klaudia</dc:creator>
		</item>
		
		<item>
			<title>Ausgrabungsfunde, die auf Linkshänder schließen lassen?</title>
			<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/interaktiv/forum/beitraege///365/</link>
			<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 11:21:37 +0100</pubDate>
			<description>Wir Menschen existieren nur, weil unsere Vorfahren ganz viel richtig gemacht haben. Wenn wir als Art  bewußt  etwas so negatives wie das Verbieten linkshändiger Bewegungen in die Welt setzten würden, wäre das hochgradig destruktiv und würde dazu führen, dass wir aussterben. Das Überleben unserer Art stand mehrmals auf der Kippe und da brauchten wir viele kontruktive Entscheidungen zum Überleben. Es braucht auch Positives, damit ein Mensch am Leben bleibt. Dazu gehört das Gefühl, zu irgend einer Art von Gruppe zu gehören und irgend eine Art von Sinn im Leben zu finden. Bindung, Aufmerksamkeit usw. .   Die Ablehnung der Linkshändigkeit begann zu einer Zeit, als unser Denken, so wie wir beide uns z.B. grade unterhalten, noch garnicht stattfand. Denken, Reflektieren, was auch immer, sowas gab es noch nicht viel, das Gehirn, wie es die heutigen Menschen mit sich rumtragen und mehr oder weniger klug benutzen, ist erst &quot;vor kurzem&quot; entstanden, wenn ich es richtig verstanden habe, irgendwann vor ca 250 000 Jahren. So, wie ich es verstanden habe, entstand das Sprachzentrum schon früher (Steinzeit: Neandertaler und davor)  Vor ca 75 000 Jahren waren wir als Art (wie viele andere Arten auch) kurz vor dem Aussterben, es gab von unserer Art damals nur noch ca 1000 Exemplare (hat man rausgefunden, seit man die DNS von Menschen verglichen hat und erstaunliche Verwandtschaftsgrade feststellte) Wir Menschen, also alle Menschen auf der ganzen Welt, stammen von diesen ca 1000 Exemplaren ab.  Zu der Zeit und davor und danach war es selbstverständlich und wurde unhinterfragt weiter gegeben und nach gelebt, dass Bewegungen mit links schlecht sind. Zuerst bezog sich das nur auf das Essen und die Körperpflege. Es konnten sich die Linkshänder also in allen anderen Bereichen &quot;normal&quot; wie Linkshänder bewegen. Später, in jüngster Vergangenheit UND heute, wird Linkshändern gezielt jede Bewegung mit links verboten, nicht flächendeckend, aber immer öfter und bei immer komplexeren Bewegungsabläufen.  Und, je komplexer ein Bewegungsablauf ist, desto größer sind die negativen Auswirkungen auf den Menschen, der sich gegen die Dominanz bewegt.  Warum mache ich es so kompliziert und erzähle das alles? Weil wir auch heutzutage einen Anteil von 50% Linkshändern haben. Man könnte (hypotetisch gedacht, eine brutale Phantasie) alle Linkshänder umbringen, bei den Nachkommen würde sich der natürlich auftratende Linkshänder Anteil wieder bei 50% einpendeln. Für die heutige Zeit heißt das, 50% der Menschheit ist linkshändig, sichtbar sind nur 10 bis 15-20 Prozent, der Rest der Linkshänder lebt nicht wie ein Linkshänder und hat (aktuell zu finden hinter allen möglichen Statistiken und Krankheitsbildern) Umschulungsfolgen.  Das passiert heute.  Wenn Sie dazu forschen würden/möchten, kriegen Sie von mir alles Wissen, was Sie haben möchten. Ich kann sowas nur unterstützen. Es gab schon immer 50% Linkshänder, wie bei allen Tierarten mit diesem zweigeteiltem Gehirn. Meine bisherigen Gespräche mit Akademikern, die zu Menschen- Themen forschen oder mit Menschen arbeiten, verliefen fast alle so, dass man entweder das Gespräch abbrach oder den Kopf abstellte, die Zusammenhänge, wie ich sie hier erkläre, wollte bisher niemand wissen.  Es gibt mehrere Untersuchungen zum aktuellen Linkshänder Anteil, die bisher nicht wirklich großartig beachtet werden, da die Verdrängungsmechanismen (Wirksamkeit des Tabus) auch bei Fachleuten greifen, sei es im Gebiet, Psychologie, Psychiatrie, Pädagogik, Medizin, Neurologie, Geschichtsforschung, .... .  Wie das in Ihrem Gebiet ist, erfahren Sie, sowie Sie Ihren Professor auf dieses Thema ansprechen. So, wie ich das sehe, gab es schon immer 50% Linkshändern unter den Menschen, auch unter den Vorstufen unserer heutigen Art, unabhängig davon, welche Spuren die real gelebten Exemplare hinterlassen haben und wir gefunden haben. Die negative Beeinträchtigung der Ablehnung der Linkshändigkeit schließt die Ablehnung der Linkshänder Denkweise und des Linkshänder Charakters mit ein. Weil sich das Denktabu verselbstständigt hat, das war kein böser Plan, sondern es hat sich verselbstständigt, so mit Linkshändern und Linkshändigkeit umzugehen.  Das uns was fehlt, zeigen uns Leute wie http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_ss_i_0_12?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&amp;url=search-alias%3Dstripbooks&amp;field-keywords=edward+de+bono&amp;sprefix=edward+de+bo Edward de Bono, die das typische Linkshänder Denken künstlich wieder zurück holen wollen und in Vorträgen und Büchern erklären, wie es geht. Sowas wäre garnicht nötig, liese man den Linkshändern ihre Linkshändigkeit.  Ich habe im Internet Videos gefunden von Kleinkindern http://klaudia-siegmann.blogspot.com/2011/11/wie-man-heute-kleine-linkshander.html, wie heute, also jetzt in diesem Moment, linkshändiger Nachwuchs &quot;umgeschult wird&quot;, wie man linkshändige Kinder dazu bringt, sich wie Rechtshänder zu bewegen. Die Folgen bleiben die gleichen, egal, ob man einen Linkshänder zwingt, sich wie ein Rechtshänder zu bewegen oder ob man einen Linkshänder sanft dazu überredet sich mit rechts zu bewegen oder ob man ihm garnicht erst die Möglichkeit gibt (wie in dem Video des Ipad Babys zu sehen), sich mit links zu bewegen, weil die Benutzung eines Gerätes nur als Rechtshänder möglich ist.  Man nennt es &quot;Umschulung&quot;, wenn man einen Linkshänder dazu bringt, sich mit rechts zu bewegen. Diese Umschulung passiert schmerzfrei, es tut einem nix weh, während man übt und übt, sich mit der nicht dominanten Seite Bewegungsabläufe beizubringen, auch wenn die gleichzeitig diese fatalen neurologischen Folgen haben (verkomplizierte Verschaltungen, die Verarbeiten stören, statt es zu trainieren) Und die Betroffenen selber wissen in den seltensten Fällen, was da grade mit ihnen (und ihrer tatkräftigen Mithilfe) passiert. An der Stelle fehlt ein Wahrnehmungsorgan. Das Leben ist als umgeschulter Linkshänder anstrengender, kaum jemand verbindet das aber mit den nicht-linkshändigen Bewegungen.  Wenn Sie mit Ihrem Professor reden, zeigen Sie ihn diesen Dialog hier im Forum. Und erzählen Sie uns, wsa bei rausgekommen ist. Wenn Sie möchten, können Sie auch Blog Beiträge für den Linkshänder Blog schreiben, die unter Ihrem Namen dort veröffentlicht werden. Ich selber freue mich, dass Sie dieses Thema packt. Viel Spass und viel Neugierde dabei wünsche ich Ihnen.  lieben Gruß Klaudia Siegmann</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Wir Menschen existieren nur, weil unsere Vorfahren ganz viel richtig gemacht haben. Wenn wir als Art<br />
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bewußt<br />
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etwas so negatives wie das Verbieten linkshändiger Bewegungen in die Welt setzten würden, wäre das hochgradig destruktiv und würde dazu führen, dass wir aussterben. Das Überleben unserer Art stand mehrmals auf der Kippe und da brauchten wir viele kontruktive Entscheidungen zum Überleben. Es braucht auch Positives, damit ein Mensch am Leben bleibt. Dazu gehört das Gefühl, zu irgend einer Art von Gruppe zu gehören und irgend eine Art von Sinn im Leben zu finden. Bindung, Aufmerksamkeit usw. . <br />
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Die Ablehnung der Linkshändigkeit begann zu einer Zeit, als unser Denken, so wie wir beide uns z.B. grade unterhalten, noch garnicht stattfand. Denken, Reflektieren, was auch immer, sowas gab es noch nicht viel, das Gehirn, wie es die heutigen Menschen mit sich rumtragen und mehr oder weniger klug benutzen, ist erst &quot;vor kurzem&quot; entstanden, wenn ich es richtig verstanden habe, irgendwann vor ca 250 000 Jahren. So, wie ich es verstanden habe, entstand das Sprachzentrum schon früher (Steinzeit: Neandertaler und davor)<br />
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Vor ca 75 000 Jahren waren wir als Art (wie viele andere Arten auch) kurz vor dem Aussterben, es gab von unserer Art damals nur noch ca 1000 Exemplare (hat man rausgefunden, seit man die DNS von Menschen verglichen hat und erstaunliche Verwandtschaftsgrade feststellte) Wir Menschen, also alle Menschen auf der ganzen Welt, stammen von diesen ca 1000 Exemplaren ab.<br />
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Zu der Zeit und davor und danach war es selbstverständlich und wurde unhinterfragt weiter gegeben und nach gelebt, dass Bewegungen mit links schlecht sind. Zuerst bezog sich das nur auf das Essen und die Körperpflege. Es konnten sich die Linkshänder also in allen anderen Bereichen &quot;normal&quot; wie Linkshänder bewegen. Später, in jüngster Vergangenheit UND heute, wird Linkshändern gezielt jede Bewegung mit links verboten, nicht flächendeckend, aber immer öfter und bei immer komplexeren Bewegungsabläufen.<br />
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Und, je komplexer ein Bewegungsablauf ist, desto größer sind die negativen Auswirkungen auf den Menschen, der sich gegen die Dominanz bewegt.<br />
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Warum mache ich es so kompliziert und erzähle das alles? Weil wir auch heutzutage einen Anteil von 50% Linkshändern haben. Man könnte (hypotetisch gedacht, eine brutale Phantasie) alle Linkshänder umbringen, bei den Nachkommen würde sich der natürlich auftratende Linkshänder Anteil wieder bei 50% einpendeln. Für die heutige Zeit heißt das, 50% der Menschheit ist linkshändig, sichtbar sind nur 10 bis 15-20 Prozent, der Rest der Linkshänder lebt nicht wie ein Linkshänder und hat (aktuell zu finden hinter allen möglichen Statistiken und Krankheitsbildern) Umschulungsfolgen.<br />
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Das passiert heute.<br />
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Wenn Sie dazu forschen würden/möchten, kriegen Sie von mir alles Wissen, was Sie haben möchten. Ich kann sowas nur unterstützen. Es gab schon immer 50% Linkshänder, wie bei allen Tierarten mit diesem zweigeteiltem Gehirn. Meine bisherigen Gespräche mit Akademikern, die zu Menschen- Themen forschen oder mit Menschen arbeiten, verliefen fast alle so, dass man entweder das Gespräch abbrach oder den Kopf abstellte, die Zusammenhänge, wie ich sie hier erkläre, wollte bisher niemand wissen.<br />
<br />
Es gibt mehrere Untersuchungen zum aktuellen Linkshänder Anteil, die bisher nicht wirklich großartig beachtet werden, da die Verdrängungsmechanismen (Wirksamkeit des Tabus) auch bei Fachleuten greifen, sei es im Gebiet, Psychologie, Psychiatrie, Pädagogik, Medizin, Neurologie, Geschichtsforschung, .... .<br />
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Wie das in Ihrem Gebiet ist, erfahren Sie, sowie Sie Ihren Professor auf dieses Thema ansprechen. So, wie ich das sehe, gab es schon immer 50% Linkshändern unter den Menschen, auch unter den Vorstufen unserer heutigen Art, unabhängig davon, welche Spuren die real gelebten Exemplare hinterlassen haben und wir gefunden haben. Die negative Beeinträchtigung der Ablehnung der Linkshändigkeit schließt die Ablehnung der Linkshänder Denkweise und des Linkshänder Charakters mit ein. Weil sich das Denktabu verselbstständigt hat, das war kein böser Plan, sondern es hat sich verselbstständigt, so mit Linkshändern und Linkshändigkeit umzugehen.<br />
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Das uns was fehlt, zeigen uns Leute wie [url="http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_ss_i_0_12?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&amp;url=search-alias%3Dstripbooks&amp;field-keywords=edward+de+bono&amp;sprefix=edward+de+bo"]http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_ss_i_0_12?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&amp;url=search-alias%3Dstripbooks&amp;field-keywords=edward+de+bono&amp;sprefix=edward+de+bo[/url] Edward de Bono, die das typische Linkshänder Denken künstlich wieder zurück holen wollen und in Vorträgen und Büchern erklären, wie es geht. Sowas wäre garnicht nötig, liese man den Linkshändern ihre Linkshändigkeit.<br />
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Ich habe im Internet Videos gefunden von Kleinkindern [url="http://klaudia-siegmann.blogspot.com/2011/11/wie-man-heute-kleine-linkshander.html,"]http://klaudia-siegmann.blogspot.com/2011/11/wie-man-heute-kleine-linkshander.html,[/url] wie heute, also jetzt in diesem Moment, linkshändiger Nachwuchs &quot;umgeschult wird&quot;, wie man linkshändige Kinder dazu bringt, sich wie Rechtshänder zu bewegen. Die Folgen bleiben die gleichen, egal, ob man einen Linkshänder zwingt, sich wie ein Rechtshänder zu bewegen oder ob man einen Linkshänder sanft dazu überredet sich mit rechts zu bewegen oder ob man ihm garnicht erst die Möglichkeit gibt (wie in dem Video des Ipad Babys zu sehen), sich mit links zu bewegen, weil die Benutzung eines Gerätes nur als Rechtshänder möglich ist.<br />
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Man nennt es &quot;Umschulung&quot;, wenn man einen Linkshänder dazu bringt, sich mit rechts zu bewegen. Diese Umschulung passiert schmerzfrei, es tut einem nix weh, während man übt und übt, sich mit der nicht dominanten Seite Bewegungsabläufe beizubringen, auch wenn die gleichzeitig diese fatalen neurologischen Folgen haben (verkomplizierte Verschaltungen, die Verarbeiten stören, statt es zu trainieren) Und die Betroffenen selber wissen in den seltensten Fällen, was da grade mit ihnen (und ihrer tatkräftigen Mithilfe) passiert. An der Stelle fehlt ein Wahrnehmungsorgan. Das Leben ist als umgeschulter Linkshänder anstrengender, kaum jemand verbindet das aber mit den nicht-linkshändigen Bewegungen.<br />
<br />
Wenn Sie mit Ihrem Professor reden, zeigen Sie ihn diesen Dialog hier im Forum. Und erzählen Sie uns, wsa bei rausgekommen ist. Wenn Sie möchten, können Sie auch Blog Beiträge für den Linkshänder Blog schreiben, die unter Ihrem Namen dort veröffentlicht werden. Ich selber freue mich, dass Sie dieses Thema packt. Viel Spass und viel Neugierde dabei wünsche ich Ihnen.<br />
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lieben Gruß<br />
Klaudia Siegmann ]]></content:encoded>
			<category>Forschungsgeschichte</category>
			<dc:creator>Klaudia</dc:creator>
		</item>
		
		<item>
			<title>Ausgrabungsfunde, die auf Linkshänder schließen lassen?</title>
			<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/interaktiv/forum/beitraege///364/</link>
			<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 10:46:37 +0100</pubDate>
			<description>beim Drüberlesen hab ich gesehen, dass die Links doppelt angezeigt werden, kann das leider beim Editieren nicht verändern :(  Huhu Herr Jan,  ich bleibe doch beim &quot;Sie&quot;, weil ich mehr als doppelt so alt bin wie Sie. Unterhalte mich aber sehr gerne mit Ihnen :)  Bevor ich anfange mit meiner Antwort, möchte ich Herrn Tenner vorstellen. In meinem Blog kann man einen Beitrag über ihn lesen guckt man hier:  http://klaudia-siegmann.blogspot.com/2011/11/wir-alle-machen-fehler-oder.html   und hier steht, wie das Thema Linkshändigkeit weiterhin &quot;unterdrückt&quot; wird http://klaudia-siegmann.blogspot.com/2011/11/wie-verdrangung-funktioniert.html  Die Wesen, die sich das Reinigungsritual ausdachten, wußten nix über die negativen Folgen nicht gelebter Linkshändigkeit. Diese Vorstufe unserer heutigen Art &quot;Mensch&quot; hatten weder das große komplexe Gehirn wie wir heutzutage, noch haben sie sich so diferenziert und komplex bewegt, daher war es zu der damaligen Zeit (muß wohl 2-2,5 Mill. Jahre her sein) schnurz pip egal, WIE sie damals gegessen haben oder sich den Po abwischten. Solche begrenzten Bewegungsabläufe schaffen keine großen Umschulungsfolgen (so nennt man die negativen Veränderungen, die zuerst im Gehirn entstehen und schließlich die Funktionsweise des Gehirns stören).  Und die Folgen werden erst so groß und schlimm, seit wir wegen zunehmendem Werkzeuggebrauch und Zunahme von feinmotorischen Fähigkeiten uns immer komplizierter bewegen. Da das Tabu fast ohne Worte weiter gegeben wird, guckt man bisher nur in Ausnahmefällen zu den großen Zusammenhängen. Ich persönlich gucke da so hin, weil ich mich mit meiner Linkshändigkeit beschäftigen mußte, weil ich solche großem Umschulungsfolgen hatte, dass ich gezwungen war, mich mit einer Rückschulung zu beschäftigen, ansonsten hätte ich mein aktives Arbeitsleben begraben können. Bevor ich mich zurück geschult habe, hab ich mich weniger als garnicht für Linkshändigkeit interessiert, man hätte mit mir darüber reden können, ich hätte es wieder vergessen. Erst die Veränderungen durch die Rückschulung selber haben mir den Horizont dafür geöffnet, WAS alles im Gehirn beeinflußt wird, wenn ein Linkshänder nicht wie ein Linkshänder lebt. Der Austausch mit anderen Linkshändern bestätigten dann meine eigenen Erfahrungen.  Edward Tenner erzählt auf der TED Conferenz und schreibt in seinem Buch  http://www.amazon.de/T%C3%BCcken-Technik-Wenn-Fortschritt-r%C3%A4cht/dp/3100800168/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1322559674&amp;sr=8-1 davon, dass es Entscheidungen gibt, die getroffen werden auf der Suche nach einer Lösung für ein Problem, deren Ergebnis eine Lösung sein soll, die sich aber später als noch größeres Problem herausstellt. Um die Größe der negativen Folgen der nicht gelebten Linkshändigkeit ganz anblicken zu können, braucht man das Wissen, dass sowas Ungutes auch an anderen Stellen geschieht.  Beitrag 2 folgt gleich</description>
			<content:encoded><![CDATA[ beim Drüberlesen hab ich gesehen, dass die Links doppelt angezeigt werden, kann das leider beim Editieren nicht verändern <img src="typo3conf/ext/mm_forum//res/smilies/icon_frown.gif" alt="icon_frown.gif" /><br />
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Huhu Herr Jan,<br />
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ich bleibe doch beim &quot;Sie&quot;, weil ich mehr als doppelt so alt bin wie Sie. Unterhalte mich aber sehr gerne mit Ihnen <img src="typo3conf/ext/mm_forum//res/smilies/icon_smile.gif" alt="icon_smile.gif" /><br />
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Bevor ich anfange mit meiner Antwort, möchte ich Herrn Tenner vorstellen. In meinem Blog kann man einen Beitrag über ihn lesen guckt man hier:  [url="http://klaudia-siegmann.blogspot.com/2011/11/wir-alle-machen-fehler-oder.html"]http://klaudia-siegmann.blogspot.com/2011/11/wir-alle-machen-fehler-oder.html[/url]<br />
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und hier steht, wie das Thema Linkshändigkeit weiterhin &quot;unterdrückt&quot; wird [url="http://klaudia-siegmann.blogspot.com/2011/11/wie-verdrangung-funktioniert.html"]http://klaudia-siegmann.blogspot.com/2011/11/wie-verdrangung-funktioniert.html[/url]<br />
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Die Wesen, die sich das Reinigungsritual ausdachten, wußten nix über die negativen Folgen nicht gelebter Linkshändigkeit. Diese Vorstufe unserer heutigen Art &quot;Mensch&quot; hatten weder das große komplexe Gehirn wie wir heutzutage, noch haben sie sich so diferenziert und komplex bewegt, daher war es zu der damaligen Zeit (muß wohl 2-2,5 Mill. Jahre her sein) schnurz pip egal, WIE sie damals gegessen haben oder sich den Po abwischten. Solche begrenzten Bewegungsabläufe schaffen keine großen Umschulungsfolgen (so nennt man die negativen Veränderungen, die zuerst im Gehirn entstehen und schließlich die Funktionsweise des Gehirns stören).<br />
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Und die Folgen werden erst so groß und schlimm, seit wir wegen zunehmendem Werkzeuggebrauch und Zunahme von feinmotorischen Fähigkeiten uns immer komplizierter bewegen. Da das Tabu fast ohne Worte weiter gegeben wird, guckt man bisher nur in Ausnahmefällen zu den großen Zusammenhängen. Ich persönlich gucke da so hin, weil ich mich mit meiner Linkshändigkeit beschäftigen mußte, weil ich solche großem Umschulungsfolgen hatte, dass ich gezwungen war, mich mit einer Rückschulung zu beschäftigen, ansonsten hätte ich mein aktives Arbeitsleben begraben können. Bevor ich mich zurück geschult habe, hab ich mich weniger als garnicht für Linkshändigkeit interessiert, man hätte mit mir darüber reden können, ich hätte es wieder vergessen. Erst die Veränderungen durch die Rückschulung selber haben mir den Horizont dafür geöffnet, WAS alles im Gehirn beeinflußt wird, wenn ein Linkshänder nicht wie ein Linkshänder lebt. Der Austausch mit anderen Linkshändern bestätigten dann meine eigenen Erfahrungen.<br />
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Edward Tenner erzählt auf der TED Conferenz und schreibt in seinem Buch  [url="http://www.amazon.de/T%C3%BCcken-Technik-Wenn-Fortschritt-r%C3%A4cht/dp/3100800168/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1322559674&amp;sr=8-1"]http://www.amazon.de/T%C3%BCcken-Technik-Wenn-Fortschritt-r%C3%A4cht/dp/3100800168/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1322559674&amp;sr=8-1[/url] davon, dass es Entscheidungen gibt, die getroffen werden auf der Suche nach einer Lösung für ein Problem, deren Ergebnis eine Lösung sein soll, die sich aber später als noch größeres Problem herausstellt. Um die Größe der negativen Folgen der nicht gelebten Linkshändigkeit ganz anblicken zu können, braucht man das Wissen, dass sowas Ungutes auch an anderen Stellen geschieht.<br />
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Beitrag 2 folgt gleich ]]></content:encoded>
			<category>Forschungsgeschichte</category>
			<dc:creator>Klaudia</dc:creator>
		</item>
		
		<item>
			<title>Ausgrabungsfunde, die auf Linkshänder schließen lassen?</title>
			<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/interaktiv/forum/beitraege///363/</link>
			<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 23:04:56 +0100</pubDate>
			<description>Hi Klaudia,  Für Archäologen wäre es toll, wenn man dies mit den zugänglichen Quellen unterstützen könnte. Man könnte einen Doktoranden :-P  damit beschäftigen, sich Bestattungen und Gräberfelder näher anzusehen. Vielleicht lassen sich repräsentative Zahlen finden, die auf lange Sicht eine Abnahme an Linkshändern beweisen. Wäre das die entwicklung, die du erwarten würdest?  viele Grüße, jan</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Hi Klaudia,<br />
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Für Archäologen wäre es toll, wenn man dies mit den zugänglichen Quellen unterstützen könnte. Man könnte einen Doktoranden <img src="typo3conf/ext/mm_forum//res/smilies/icon_razz.gif" alt="icon_razz.gif" />  damit beschäftigen, sich Bestattungen und Gräberfelder näher anzusehen. Vielleicht lassen sich repräsentative Zahlen finden, die auf lange Sicht eine Abnahme an Linkshändern beweisen. Wäre das die entwicklung, die du erwarten würdest?<br />
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viele Grüße,<br />
jan ]]></content:encoded>
			<category>Forschungsgeschichte</category>
			<dc:creator>Jan</dc:creator>
		</item>
		
		<item>
			<title>Ausgrabungsfunde, die auf Linkshänder schließen lassen?</title>
			<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/interaktiv/forum/beitraege///362/</link>
			<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 21:17:37 +0100</pubDate>
			<description>huhu zu Ihnen rüber  schön!, dass Sie so weltoffen reagieren.  meine These ist, zuerst haben sich die Rechtshänder auch mit der rechten Hand gesäubert und die Linkshänder mit der linken Hand. Und beide, die mit rechts und die mit links, griffen mit der selben Hand ins gemeinsame Essen. Da mußte dann eine Lösng her. Und so einigte man sich darauf, das ALLE mit rechts essen und sich mit links säuern. Damit man seinem Nachbarn nicht zusehen muß, wie der mit dessen kotverschmierter Hand in das Essen lang, das man auch essen will.   Der Rest ist Geschichte........  Und das Gehirn passt sich der Nutzung an. Das heißt, &quot;Beidhänder&quot; die es nicht wirklich gibt, haben ein anderes Gehirn als die Leute, die sich eindeutig bewegen. Wenn man dann nur nach dem Gehirn geht, erliegt man wieder einem Irrtum.  freundlicher Gruß Klaudia Siegmann</description>
			<content:encoded><![CDATA[ huhu zu Ihnen rüber<br />
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schön!, dass Sie so weltoffen reagieren.<br />
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meine These ist, zuerst haben sich die Rechtshänder auch mit der rechten Hand gesäubert und die Linkshänder mit der linken Hand. Und beide, die mit rechts und die mit links, griffen mit der selben Hand ins gemeinsame Essen. Da mußte dann eine Lösng her. Und so einigte man sich darauf, das ALLE mit rechts essen und sich mit links säuern. Damit man seinem Nachbarn nicht zusehen muß, wie der mit dessen kotverschmierter Hand in das Essen lang, das man auch essen will. <br />
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Der Rest ist Geschichte........<br />
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Und das Gehirn passt sich der Nutzung an. Das heißt, &quot;Beidhänder&quot; die es nicht wirklich gibt, haben ein anderes Gehirn als die Leute, die sich eindeutig bewegen. Wenn man dann nur nach dem Gehirn geht, erliegt man wieder einem Irrtum.<br />
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freundlicher Gruß<br />
Klaudia Siegmann ]]></content:encoded>
			<category>Forschungsgeschichte</category>
			<dc:creator>Klaudia</dc:creator>
		</item>
		
		<item>
			<title>Ausstellung &quot;Zwischen Fund und Dichtung - Steinzeit in Hattingen/Ruhr&quot;</title>
			<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/interaktiv/forum/beitraege///361/</link>
			<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 14:10:02 +0100</pubDate>
			<description>Ausstellung &quot;Zwischen Fund und Dichtung: Die Steinzeit in Hattingen/Ruhr&quot; Im Jahr 2012 wird aus dem 400 Jahre alten Bügeleisenhaus am Haldenplatz ein Steinzeithaus: Ab April 2012 zeigt der Heimatverein Hattingen/Ruhr e.V. ins einem Museum im Herzen der Altstadt eine spannende Familienausstellung rund um das Thema Steinzeit. Die in Hattingen gefundenen Beile und Äxte unserer Vorfahren werden ebenso gezeigt wie neue Erkenntnisse zu den Holthauser Hügelgräbern und dem Horkenstein am Reschop. Viele Mitmachaktionen im Museums und ein attraktives Rahmenprogramm runden die Ausstellung ab.  Ausstellungseröffnung: Donnerstag. 19. April 2012, 19 Uhr  Museumsöffnungszeiten Fr. 16-18 Uhr Sa. 16-18 Uhr So. 14-18 Uhr  Veranstalter: Heimatverein Hattingen/Ruhr e.V. Ort: Museum im Bügeleisenhaus, Haldenplatz 1, Hattingen-Mitte Eintrittspreis: Erw. 2 Euro, Kinder 1 Euro  Link: www.steinzeitausstellung2012.de </description>
			<content:encoded><![CDATA[ Ausstellung &quot;Zwischen Fund und Dichtung: Die Steinzeit in Hattingen/Ruhr&quot;<br />
Im Jahr 2012 wird aus dem 400 Jahre alten Bügeleisenhaus am Haldenplatz ein Steinzeithaus: Ab April 2012 zeigt der Heimatverein Hattingen/Ruhr e.V. ins einem Museum im Herzen der Altstadt eine spannende Familienausstellung rund um das Thema Steinzeit. Die in Hattingen gefundenen Beile und Äxte unserer Vorfahren werden ebenso gezeigt wie neue Erkenntnisse zu den Holthauser Hügelgräbern und dem Horkenstein am Reschop. Viele Mitmachaktionen im Museums und ein attraktives Rahmenprogramm runden die Ausstellung ab.<br />
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Ausstellungseröffnung: Donnerstag. 19. April 2012, 19 Uhr<br />
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Museumsöffnungszeiten<br />
Fr. 16-18 Uhr<br />
Sa. 16-18 Uhr<br />
So. 14-18 Uhr<br />
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Veranstalter: Heimatverein Hattingen/Ruhr e.V.<br />
Ort: Museum im Bügeleisenhaus, Haldenplatz 1, Hattingen-Mitte<br />
Eintrittspreis: Erw. 2 Euro, Kinder 1 Euro<br />
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Link: www.steinzeitausstellung2012.de<br />
 ]]></content:encoded>
			<category>Freizeit</category>
			<dc:creator>Lars.Friedrich.Hattingen</dc:creator>
		</item>
		
		<item>
			<title>Ausgrabungsfunde, die auf Linkshänder schließen lassen?</title>
			<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/interaktiv/forum/beitraege///360/</link>
			<pubDate>Sun, 20 Nov 2011 20:56:17 +0100</pubDate>
			<description>Hallo!   Die von Ihnen zitierten und angegebenen Quellen versuchen wohl zwei Wege, die ich auch an anderer Stelle schon gefunden habe. Man nimmt entweder das Skelett des Fundstückes oder die Frucht seiner Taten (Steinwerkzeug, andere von Menschenhand hergestellte Gegenstände) und einige gucken auch zu den Gebissen unserer Vorfahren auf der Suche nach Abnutzungserscheinungen durch einseitiges Essen. Das ist das, was ich selber an anderer Stelle gefunden habe und das vermute ich bei den von Ihnen aufgezählten Quellen, wenn mein spärliches Englisch mich nicht täuscht. Das hilft mir leider nur nicht.  Ja, es gibt in der Literatur noch einen dritten Weg, der die Abdrücke des Gehirns auf der Schädelinnenseite berücksichtigt. Es gibt doch einige Funde von Schädeln, die derart gut erhalten sind, dass ein Gehirnabguss erstellt werden kann. Dabei wird der Ansatz verfolgt, dass bei Linkshändern bestimmte Gehirnregionen anders ausgeprägt sind als bei Rechtshändern. Was man archäologisch sicher nicht mehr oder sehr schwer nachweisen kann, sind Menschen, die mit beiden Händen ihre Tätigkeiten verrichten, also weder Links- noch Rechtshänder im eigentlichen Sinne sind.   Meine Theorie dabei ist, dass die Ablehnung der Linkshändigkeit Teil eines Reinigungsrituals war, das nötig wurde in dem Moment, als sich unsere Vor-vor-vor....fahren aufrichteten und die Körperausscheidungen nicht wie vorher im gebückten Zustand abfielen oder wegtrockneten. Wenn der Nachbar am Lagerfeuer sich kurz vor dem Essen die Ausscheidungsorgane gesäubert hat und dann mit der gleichen Hand, die er dafür benutzte, ins gemeinsame Essen langte, musste eine Lösung her. Und da guckte man die Linkshänder aus, es hätten auch die Rechtshänder sein können, eine zufällige Entscheidung, die mit dem unterschiedlichem Rudelverhalten von Links- bzw. Rechtshändern zutun hat.  Eine interessante Theorie :) D.h. im Umkehrschluss, dass sich Rechtshänder sich mit der linken Hand gesäubert haben, um mit der rechten Essen zu können? So dass die linke Hand schließlich als &quot;schmutzige Hand&quot; galt und sich dieser Gedanke in der Gemeinschaft durchgesetzt hat?  viele Grüße, Jan  P.S. Meinst Du, dass die Dunkelziffer an Linkshändern so hoch ist, dass es letztlich jeweils 50% sind?   </description>
			<content:encoded><![CDATA[ Hallo!<br />
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<div class="tx-mmforum-pi1-pt-quote">&quot;Klaudia&quot; schrieb:<br /><br />
Die von Ihnen zitierten und angegebenen Quellen versuchen wohl zwei Wege, die ich auch an anderer Stelle schon gefunden habe. Man nimmt entweder das Skelett des Fundstückes oder die Frucht seiner Taten (Steinwerkzeug, andere von Menschenhand hergestellte Gegenstände) und einige gucken auch zu den Gebissen unserer Vorfahren auf der Suche nach Abnutzungserscheinungen durch einseitiges Essen. Das ist das, was ich selber an anderer Stelle gefunden habe und das vermute ich bei den von Ihnen aufgezählten Quellen, wenn mein spärliches Englisch mich nicht täuscht. Das hilft mir leider nur nicht.</div><br />
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Ja, es gibt in der Literatur noch einen dritten Weg, der die Abdrücke des Gehirns auf der Schädelinnenseite berücksichtigt. Es gibt doch einige Funde von Schädeln, die derart gut erhalten sind, dass ein Gehirnabguss erstellt werden kann. Dabei wird der Ansatz verfolgt, dass bei Linkshändern bestimmte Gehirnregionen anders ausgeprägt sind als bei Rechtshändern. Was man archäologisch sicher nicht mehr oder sehr schwer nachweisen kann, sind Menschen, die mit beiden Händen ihre Tätigkeiten verrichten, also weder Links- noch Rechtshänder im eigentlichen Sinne sind.<br />
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<div class="tx-mmforum-pi1-pt-quote">&quot;Klaudia&quot; schrieb:<br /><br />
Meine Theorie dabei ist, dass die Ablehnung der Linkshändigkeit Teil eines Reinigungsrituals war, das nötig wurde in dem Moment, als sich unsere Vor-vor-vor....fahren aufrichteten und die Körperausscheidungen nicht wie vorher im gebückten Zustand abfielen oder wegtrockneten. Wenn der Nachbar am Lagerfeuer sich kurz vor dem Essen die Ausscheidungsorgane gesäubert hat und dann mit der gleichen Hand, die er dafür benutzte, ins gemeinsame Essen langte, musste eine Lösung her. Und da guckte man die Linkshänder aus, es hätten auch die Rechtshänder sein können, eine zufällige Entscheidung, die mit dem unterschiedlichem Rudelverhalten von Links- bzw. Rechtshändern zutun hat.</div><br />
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Eine interessante Theorie <img src="typo3conf/ext/mm_forum//res/smilies/icon_smile.gif" alt="icon_smile.gif" /><br />
D.h. im Umkehrschluss, dass sich Rechtshänder sich mit der linken Hand gesäubert haben, um mit der rechten Essen zu können? So dass die linke Hand schließlich als &quot;schmutzige Hand&quot; galt und sich dieser Gedanke in der Gemeinschaft durchgesetzt hat?<br />
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viele Grüße,<br />
Jan<br />
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P.S.<br />
Meinst Du, dass die Dunkelziffer an Linkshändern so hoch ist, dass es letztlich jeweils 50% sind?  <br />
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			<category>Forschungsgeschichte</category>
			<dc:creator>Jan</dc:creator>
		</item>
		
		<item>
			<title>Ausgrabungsfunde, die auf Linkshänder schließen lassen?</title>
			<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/interaktiv/forum/beitraege///359/</link>
			<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 19:47:28 +0100</pubDate>
			<description>Vielen Dank für die ausführliche Antwort, Jan. Mit soviel hatte ich nicht gerechnet. :)  Eure Seite ist wirklich gut. Hab mich etwas eingelesen. Was mir besonders gut gefällt, ist das Eingehen auf die Ungenauigkeiten, was den menschlichen Stammbaum angeht. Die Fundstücke lassen mehrere Deutungen zu. Deswegen kann man es bisher nicht genau sagen. So eine Ungenauigkeit muß man aushalten können.  Zur Erkennung von Rechtshändern und Linkshändern, das ist schon bei lebenden Exemplaren schwierig. Nicht alle Linkshänder leben und bewegen sich wie Linkshänder. Kommt bei Rechtshändern, deutlich weniger, aber doch auch vor. und ein umgeschulter Linkshänder (der sich wie ein Rechtshänder bewegt) wäre demnach nicht mehr an der Knochenform erkennbar. Schon kindliche Linkshänder verlieren aus unterschiedlichen Gründen ihr natürliches Körpergefühl und den Zugang zu ihrer Linkshändigkeit. Auch heute noch, wie ich in einem aktuellem Blogbeitrag zeige.  Die von Ihnen zitierten und angegebenen Quellen versuchen wohl zwei Wege, die ich auch an anderer Stelle schon gefunden habe. Man nimmt entweder das Skelett des Fundstückes oder die Frucht seiner Taten (Steinwerkzeug, andere von Menschenhand hergestellte Gegenstände) und einige gucken auch zu den Gebissen unserer Vorfahren auf der Suche nach Abnutzungserscheinungen durch einseitiges Essen. Das ist das, was ich selber an anderer Stelle gefunden habe und das vermute ich bei den von Ihnen aufgezählten Quellen, wenn mein spärliches Englisch mich nicht täuscht. Das hilft mir leider nur nicht.   Die häufige Schlußforderung, dass soundsoviele Linkshänder das und das gemacht haben auch bedeutet, dass es soundsoviele Linkshänder sein müßten ist der gleiche Trugschluß, den man heutzutage mit den Linkshändern macht. Es sind soundsoviele Linkshänder sichtbar linkshändig unterwegs, also gibt es auch nur solche. Die richtige Haltung wäre, es gibt 50 % Rechtshänder und 50% Linkshänder, wenn man weniger Linkshänder findet, stellt sich die Frage, wo sind die restlichen Linkshänder versteckt. Diese Haltung wird aber auch heute noch von ganz wenigen eingenommen.   Wenn Sie Linkshänder sind und sich über meine Anfrgae freuen, gehe ich davon aus, dass Sie Ihre Linkshändigkeit normal finden (was eine sehr gesunde Einstellung ist) und ganz normal und selbstverständlich ausleben (sein Sie froh darüber). Ich habe zwecks Recherche für mein Buch mit mehreren Wissenschaftlern gesprochen, die über und um Menschen forschen, Verhalten, wie lernt ein Mensch sich bewegen, und aus der seelischen und Psychologischen Ecke. Ganz oft hat man in dieser Forschung die Linkshändigkeit der Linkshänder übersehen und bei der Forschung ausgeklammert. Das ist nicht das Versagen Einzelner sondern Teil eines größeren Musters.  Und genau diesem Muster gehe ich nach. Meine Theorie dabei ist, dass die Ablehnung der Linkshändigkeit Teil eines Reinigungsrituals war, das nötig wurde in dem  Moment, als sich unsere Vor-vor-vor....fahren aufrichteten und die Körperausscheidungen nicht wie vorher im gebückten Zustand abfielen oder wegtrockneten. Wenn der Nachbar am Lagerfeuer sich kurz vor dem Essen die Ausscheidungsorgane gesäubert hat und dann mit der gleichen Hand, die er dafür benutzte, ins gemeinsame Essen langte, mußte eine Lösung her. Und da guckte man die Linkshänder aus, es hätten auch die Rechtshänder sein können, eine zufällige Entscheidung, die mit dem unterschiedlichem Rudelverhalten von Links- bzw.Rechtshändern zutun hat. Da diese Wesen ein noch viel kleineres Gehirn hatten als wir (von den Unterschieden von damals zu heute ganz zu schweigen) und sich diese Einteilung &quot;diese Hand für s Säubern, die andere Hand für s Essen&quot; nur auf diese beiden Bewegungsabläufe beschränkte, gab es deswegen für die damaligen Linkshänder keine großen Einschränkungen.  Schlimm wird es für einen Linkshänder erst, wenn er alles mit der rechten Seite macht, mit der Hand schreiben ist da das fatalste mit den größten negativen Auswirkungen auf der neurologischen Ebene. Das passieret in dem Ausmaß erst in letzter Zeit, ich denke, die letzten 300 Jahre. Und dazu fehlt fast ganz die Forschung. Oder haben Sie dazu was entdeckt?  Ich finde Ihre Seite so gut, dass ich die gerne mit meinem Blog verlinke. Man braucht diferenziertes Denken, um unsere Herkunft zu verstehen. Und Sie bewegen sich auf solch ein Denken zu, was ich richtig Sahne finde. Respekt!!  Ich wünsche den Machern dieser Seite alles Gute liebe Grüße zurück von Klaudia</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Vielen Dank für die ausführliche Antwort, Jan. Mit soviel hatte ich nicht gerechnet. <img src="typo3conf/ext/mm_forum//res/smilies/icon_smile.gif" alt="icon_smile.gif" /><br />
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Eure Seite ist wirklich gut. Hab mich etwas eingelesen. Was mir besonders gut gefällt, ist das Eingehen auf die Ungenauigkeiten, was den menschlichen Stammbaum angeht. Die Fundstücke lassen mehrere Deutungen zu. Deswegen kann man es bisher nicht genau sagen. So eine Ungenauigkeit muß man aushalten können.<br />
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Zur Erkennung von Rechtshändern und Linkshändern, das ist schon bei lebenden Exemplaren schwierig. Nicht alle Linkshänder leben und bewegen sich wie Linkshänder. Kommt bei Rechtshändern, deutlich weniger, aber doch auch vor. und ein umgeschulter Linkshänder (der sich wie ein Rechtshänder bewegt) wäre demnach nicht mehr an der Knochenform erkennbar. Schon kindliche Linkshänder verlieren aus unterschiedlichen Gründen ihr natürliches Körpergefühl und den Zugang zu ihrer Linkshändigkeit. Auch heute noch, wie ich in einem aktuellem Blogbeitrag zeige.<br />
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Die von Ihnen zitierten und angegebenen Quellen versuchen wohl zwei Wege, die ich auch an anderer Stelle schon gefunden habe. Man nimmt entweder das Skelett des Fundstückes oder die Frucht seiner Taten (Steinwerkzeug, andere von Menschenhand hergestellte Gegenstände) und einige gucken auch zu den Gebissen unserer Vorfahren auf der Suche nach Abnutzungserscheinungen durch einseitiges Essen. Das ist das, was ich selber an anderer Stelle gefunden habe und das vermute ich bei den von Ihnen aufgezählten Quellen, wenn mein spärliches Englisch mich nicht täuscht. Das hilft mir leider nur nicht.<br />
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Die häufige Schlußforderung, dass soundsoviele Linkshänder das und das gemacht haben auch bedeutet, dass es soundsoviele Linkshänder sein müßten ist der gleiche Trugschluß, den man heutzutage mit den Linkshändern macht. Es sind soundsoviele Linkshänder sichtbar linkshändig unterwegs, also gibt es auch nur solche. Die richtige Haltung wäre, es gibt 50 % Rechtshänder und 50% Linkshänder, wenn man weniger Linkshänder findet, stellt sich die Frage, wo sind die restlichen Linkshänder versteckt. Diese Haltung wird aber auch heute noch von ganz wenigen eingenommen. <br />
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Wenn Sie Linkshänder sind und sich über meine Anfrgae freuen, gehe ich davon aus, dass Sie Ihre Linkshändigkeit normal finden (was eine sehr gesunde Einstellung ist) und ganz normal und selbstverständlich ausleben (sein Sie froh darüber). Ich habe zwecks Recherche für mein Buch mit mehreren Wissenschaftlern gesprochen, die über und um Menschen forschen, Verhalten, wie lernt ein Mensch sich bewegen, und aus der seelischen und Psychologischen Ecke. Ganz oft hat man in dieser Forschung die Linkshändigkeit der Linkshänder übersehen und bei der Forschung ausgeklammert. Das ist nicht das Versagen Einzelner sondern Teil eines größeren Musters.<br />
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Und genau diesem Muster gehe ich nach. Meine Theorie dabei ist, dass die Ablehnung der Linkshändigkeit Teil eines Reinigungsrituals war, das nötig wurde in dem  Moment, als sich unsere Vor-vor-vor....fahren aufrichteten und die Körperausscheidungen nicht wie vorher im gebückten Zustand abfielen oder wegtrockneten. Wenn der Nachbar am Lagerfeuer sich kurz vor dem Essen die Ausscheidungsorgane gesäubert hat und dann mit der gleichen Hand, die er dafür benutzte, ins gemeinsame Essen langte, mußte eine Lösung her. Und da guckte man die Linkshänder aus, es hätten auch die Rechtshänder sein können, eine zufällige Entscheidung, die mit dem unterschiedlichem Rudelverhalten von Links- bzw.Rechtshändern zutun hat. Da diese Wesen ein noch viel kleineres Gehirn hatten als wir (von den Unterschieden von damals zu heute ganz zu schweigen) und sich diese Einteilung &quot;diese Hand für s Säubern, die andere Hand für s Essen&quot; nur auf diese beiden Bewegungsabläufe beschränkte, gab es deswegen für die damaligen Linkshänder keine großen Einschränkungen.<br />
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Schlimm wird es für einen Linkshänder erst, wenn er alles mit der rechten Seite macht, mit der Hand schreiben ist da das fatalste mit den größten negativen Auswirkungen auf der neurologischen Ebene. Das passieret in dem Ausmaß erst in letzter Zeit, ich denke, die letzten 300 Jahre. Und dazu fehlt fast ganz die Forschung. Oder haben Sie dazu was entdeckt?<br />
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Ich finde Ihre Seite so gut, dass ich die gerne mit meinem Blog verlinke. Man braucht diferenziertes Denken, um unsere Herkunft zu verstehen. Und Sie bewegen sich auf solch ein Denken zu, was ich richtig Sahne finde. Respekt!!<br />
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Ich wünsche den Machern dieser Seite alles Gute<br />
liebe Grüße zurück<br />
von Klaudia ]]></content:encoded>
			<category>Forschungsgeschichte</category>
			<dc:creator>Klaudia</dc:creator>
		</item>
		
		<item>
			<title>Ausgrabungsfunde, die auf Linkshänder schließen lassen?</title>
			<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/interaktiv/forum/beitraege///358/</link>
			<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 00:46:07 +0100</pubDate>
			<description>Liebe Klaudia,  schönes Thema! Und das sage ich nicht nur als Linkshänder ;) Die Frage nach Links- bzw. Rechthändern ist archäologisch eher schwer fassbar, wenn man von Darstellungen mit Menschen mal absieht. Man kann anthropologisch an dieses Thema herangehen und sich die Knochen genauer ansehen, leider erhalten sich die kleinen Handknochen nicht immer so gut. Wenn Hand- und Armknochen erhalten sind, soll eine Bestimmung möglich sein: An experienced anthropologist can often identify handedness by examining the bones and muscle attachments in the upper extremities. The length and circumference of the long bones of the dominant arm tend to be slightly larger than those in the other arm. Although this does not give specific identification, it does give you one more piece of evidence in your investigation (Pickering - Bachman 2009: 101). Mit 100%iger Sicherheit können Anthropologen diese Frage nicht beantworten.   Alternativ wurde mit prähistorischen Artefakten versucht, Rückschlüsse auf Rechts- bzw. Linkshänder zu schließen. Sehr viel Literatur gibt es zu diesem Thema allerdings nicht, weil die meisten Artefakte sowohl von Rechts- als auch von linkshändern hergestellt und benutzt werden konnten. Ich habe dir eine Liste vorbereitet, mit Texten zu diesem Thema. Ich könnte mir auch vorstellen,dass im Zusammenhang mit den Handnegativen- und positiven aus den jungpaläoltihischen Höhlen über Fragen wie deine gesprochen wurde.  Im Journal of Theoretical Biology findet man einige Aufsätze über &quot;Handedness&quot;, wenn man dort nach diesem Begriff sucht :-) Auf www.sciencedirect.com findest du diese Zeitschrift.   liebe Grüße, Jan  Anbei einpaar Artikel, über die ich gestoßen bin. # Lisa Cashmore – Natalie Uomini – Amandine Chapelain, The evolution of handedness in humans and great apes: a review and current issues.  Journal of Anthropological Sciences 86, 2008, 7-35. # David W. Frayer – Ivana Fiore – Carles Lalueza-Fox – Jakov Radovčić &amp; Luca Bondioli, Right handed Neandertals: Vindija and beyond. Journal of Anthropological Sciences 88, 2010, 113-127. # R. E. Kelly, Tripedal knuckle‐walking: a proposal for the evolution of human locomotion and handedness. Journal of Theoretical Biology 213, 2001. 333–358 # R. Pickering, B. Hensley-Marschand, Cutmarks and hominid handedness. Journal of Archaeological Science 35, 2008, 310–315. # Robert Pickering – David Bachman, The use of forensic anthropology (2009) 101. # Dean R. Snow, Sexual dimorphism in Upper Palaeolithic hand stencils. Antiquity 80, 2006, 390–404. # Natalie T. Uomini, Handedness in Neanderthals. In: Nicholas J. Conard - Jürgen Richter (Hrsg.), Neanderthal Lifeways, Subsistence and Technology. One Hundred Fifty Years of Neanderthal Study (Heidelberg 2011) 139-156. # Virginie Volpato - Christine Couture - Roberto Macchiarelli - Bernard Vandermeersch, Endostructural Characterisation of the Regourdou 1 Neanderthal Proximal Arm: Bilateral Asymmetry and Handedness. In: Silvana Condemi - Gerd-Christian Weniger (Hrsg.),Continuity and Discontinuity in the Peopling of Europe. One Hundred Fifty Years of Neanderthal Study(Heidelberg 2011) 175-178. # Jenniffer M. Webb, New evidence for the origins of textile production in Bronze Age Cyprus. Antiquity 76, 2002, 364-71. # Winfried Henke - Ian Tattersall (Hrsg.), Handbook of Palaeoanthropology (Berlin 2007) Kapitel 9.3.1.1 &quot;Neurological reorganization related to language, handedness, and music&quot;, Seite 1152-1156. </description>
			<content:encoded><![CDATA[ Liebe Klaudia,<br />
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schönes Thema! Und das sage ich nicht nur als Linkshänder <img src="typo3conf/ext/mm_forum//res/smilies/icon_wink.gif" alt="icon_wink.gif" /><br />
Die Frage nach Links- bzw. Rechthändern ist archäologisch eher schwer fassbar, wenn man von Darstellungen mit Menschen mal absieht. Man kann anthropologisch an dieses Thema herangehen und sich die Knochen genauer ansehen, leider erhalten sich die kleinen Handknochen nicht immer so gut. Wenn Hand- und Armknochen erhalten sind, soll eine Bestimmung möglich sein: An experienced anthropologist can often identify handedness by examining the bones and muscle attachments in the upper extremities. The length and circumference of the long bones of the dominant arm tend to be slightly larger than those in the other arm. Although this does not give specific identification, it does give you one more piece of evidence in your investigation (Pickering - Bachman 2009: 101). Mit 100%iger Sicherheit können Anthropologen diese Frage nicht beantworten.<br />
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Alternativ wurde mit prähistorischen Artefakten versucht, Rückschlüsse auf Rechts- bzw. Linkshänder zu schließen. Sehr viel Literatur gibt es zu diesem Thema allerdings nicht, weil die meisten Artefakte sowohl von Rechts- als auch von linkshändern hergestellt und benutzt werden konnten. Ich habe dir eine Liste vorbereitet, mit Texten zu diesem Thema. Ich könnte mir auch vorstellen,dass im Zusammenhang mit den Handnegativen- und positiven aus den jungpaläoltihischen Höhlen über Fragen wie deine gesprochen wurde.<br />
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Im Journal of Theoretical Biology findet man einige Aufsätze über &quot;Handedness&quot;, wenn man dort nach diesem Begriff sucht <img src="typo3conf/ext/mm_forum//res/smilies/icon_smile.gif" alt="icon_smile.gif" /><br />
Auf www.sciencedirect.com findest du diese Zeitschrift.<br />
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liebe Grüße,<br />
Jan<br />
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Anbei einpaar Artikel, über die ich gestoßen bin.<br />
# Lisa Cashmore – Natalie Uomini – Amandine Chapelain, The evolution of handedness in humans and great apes:<br />
a review and current issues.  Journal of Anthropological Sciences 86, 2008, 7-35.<br />
# David W. Frayer – Ivana Fiore – Carles Lalueza-Fox – Jakov Radovčić &amp; Luca Bondioli, Right handed Neandertals: Vindija and beyond. Journal of Anthropological Sciences 88, 2010, 113-127.<br />
# R. E. Kelly, Tripedal knuckle‐walking: a proposal for the evolution of human locomotion and handedness. Journal of Theoretical Biology 213, 2001. 333–358<br />
# R. Pickering, B. Hensley-Marschand, Cutmarks and hominid handedness. Journal of Archaeological Science 35, 2008, 310–315.<br />
# Robert Pickering – David Bachman, The use of forensic anthropology (2009) 101.<br />
# Dean R. Snow, Sexual dimorphism in Upper Palaeolithic hand stencils. Antiquity 80, 2006, 390–404.<br />
# Natalie T. Uomini, Handedness in Neanderthals. In: Nicholas J. Conard - Jürgen Richter (Hrsg.), Neanderthal Lifeways, Subsistence and Technology. One Hundred Fifty Years of Neanderthal Study (Heidelberg 2011) 139-156.<br />
# Virginie Volpato - Christine Couture - Roberto Macchiarelli - Bernard Vandermeersch, Endostructural Characterisation of the Regourdou 1 Neanderthal Proximal Arm: Bilateral Asymmetry and Handedness. In: Silvana Condemi - Gerd-Christian Weniger (Hrsg.),Continuity and Discontinuity in the Peopling of Europe. One Hundred Fifty Years of Neanderthal Study(Heidelberg 2011) 175-178.<br />
# Jenniffer M. Webb, New evidence for the origins of textile production in Bronze Age Cyprus. Antiquity 76, 2002, 364-71.<br />
# Winfried Henke - Ian Tattersall (Hrsg.), Handbook of Palaeoanthropology (Berlin 2007) Kapitel 9.3.1.1 &quot;Neurological reorganization related to language, handedness, and music&quot;, Seite 1152-1156.<br />
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			<category>Forschungsgeschichte</category>
			<dc:creator>Jan</dc:creator>
		</item>
		
		<item>
			<title>Ausgrabungsfunde, die auf Linkshänder schließen lassen?</title>
			<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/interaktiv/forum/beitraege///357/</link>
			<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 09:59:25 +0100</pubDate>
			<description>Hallo in die Runde,  hab diese schöne Webseite gefunden. Bin selber kein Student, beschäftige mich aber auch mit der Geschichte der Menschheit.   Mich interessiert, wie hoch der Linkshänder Anteil bei früheren Menschen war. In der Steinzeit, aber auch davor und danach. Wenn es Untersuchungen dazu gibt, weil Fundstücke dazu gefunden wurden. Schreibe grade an einem Buch über Linkshändigkeit und hab daher Interresse an der Entwicklung des Abnehmens der sichtbaren Linkshänder.  Würde mich über eine Antwort sehr freuen. Ist hier jemand dieses Thema schon mal begegnet? Wenn nicht, interessiert mich das auch, weil auch das eine Aussage dazu ist.  freundlicher Gruß in den unbekannten Raum :) von Klaudia </description>
			<content:encoded><![CDATA[ Hallo in die Runde,<br />
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hab diese schöne Webseite gefunden. Bin selber kein Student, beschäftige mich aber auch mit der Geschichte der Menschheit. <br />
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Mich interessiert, wie hoch der Linkshänder Anteil bei früheren Menschen war. In der Steinzeit, aber auch davor und danach. Wenn es Untersuchungen dazu gibt, weil Fundstücke dazu gefunden wurden. Schreibe grade an einem Buch über Linkshändigkeit und hab daher Interresse an der Entwicklung des Abnehmens der sichtbaren Linkshänder.<br />
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Würde mich über eine Antwort sehr freuen. Ist hier jemand dieses Thema schon mal begegnet?<br />
Wenn nicht, interessiert mich das auch, weil auch das eine Aussage dazu ist.<br />
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freundlicher Gruß in den unbekannten Raum <img src="typo3conf/ext/mm_forum//res/smilies/icon_smile.gif" alt="icon_smile.gif" /><br />
von Klaudia  ]]></content:encoded>
			<category>Forschungsgeschichte</category>
			<dc:creator>Klaudia</dc:creator>
		</item>
		
		<item>
			<title>Stellt euch vor</title>
			<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/interaktiv/forum/beitraege///356/</link>
			<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 19:10:35 +0200</pubDate>
			<description>Hallo Christian,  auch wenn es etwas spät kommt: herzlich willkommen! :)</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Hallo Christian,<br />
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auch wenn es etwas spät kommt: herzlich willkommen! <img src="typo3conf/ext/mm_forum//res/smilies/icon_smile.gif" alt="icon_smile.gif" /> ]]></content:encoded>
			<category>Freizeit</category>
			<dc:creator>Chris</dc:creator>
		</item>
		
		<item>
			<title>Mesolithikum</title>
			<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/interaktiv/forum/beitraege///355/</link>
			<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 19:01:26 +0200</pubDate>
			<description>Hallo Isabel,  Danke für Dein Feedback und den Literaturverweis. Die besagte Passage wurde umformuliert :) </description>
			<content:encoded><![CDATA[ Hallo Isabel,<br />
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Danke für Dein Feedback und den Literaturverweis. Die besagte Passage wurde umformuliert <img src="typo3conf/ext/mm_forum//res/smilies/icon_smile.gif" alt="icon_smile.gif" /><br />
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			<category>Epochen</category>
			<dc:creator>Jan</dc:creator>
		</item>
		
		<item>
			<title>Neolithikum</title>
			<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/interaktiv/forum/beitraege///354/</link>
			<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 18:51:10 +0200</pubDate>
			<description>huhu Isabel,  danke für dein Feedback. Kannst du uns vielleicht ein paar Vorschläge machen, welche aktuellen Arbeiten du besonders spannend finden würdest?  Übrigens findest du immer rechts am Rand eine Übersicht der für das Kapitel verwendeten Literatur.</description>
			<content:encoded><![CDATA[ huhu Isabel,<br />
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danke für dein Feedback. Kannst du uns vielleicht ein paar Vorschläge machen, welche aktuellen Arbeiten du besonders spannend finden würdest?<br />
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Übrigens findest du immer rechts am Rand eine Übersicht der für das Kapitel verwendeten Literatur. ]]></content:encoded>
			<category>Epochen</category>
			<dc:creator>Chris</dc:creator>
		</item>
		
		<item>
			<title>Neolithikum</title>
			<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/interaktiv/forum/beitraege///353/</link>
			<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 19:30:03 +0200</pubDate>
			<description>man sollte sich vielleicht insgesamt bemühen aktuelle Arbeiten einfließen zu lassen, anstatt nur Spuren der Jahrtausende zu zitieren. </description>
			<content:encoded><![CDATA[ man sollte sich vielleicht insgesamt bemühen aktuelle Arbeiten einfließen zu lassen, anstatt nur Spuren der Jahrtausende zu zitieren.  ]]></content:encoded>
			<category>Epochen</category>
			<dc:creator>isabel</dc:creator>
		</item>
		
		<item>
			<title>Mesolithikum</title>
			<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/interaktiv/forum/beitraege///352/</link>
			<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 19:02:43 +0200</pubDate>
			<description>Als Merkmale des Mesolithikums &quot;Befunde exessiver Gewaltausübungen: Massengräber (Große Ofnet-Höhle)&quot; anzuführen sehe ich als sehr überholt an. Es ist inzwischen nachgewiesen, dass, um beim Beispiel Ofnet zu bleiben, die Schädel kaum zum gleichen Zeitpunkt auf Grund eines Ereignisses, wie eben tödlicher Gewalt, in der Höhle niedergelegt wurden. Zu dem weisen die wenigsten tödliche Hiebverletzungen am Kopf auf. Es ist zwar nicht auszuschließen, dass sie an anderer Stelle des Körpers niedergemetzelt wurden, beweisen kann man es ohnehin nicht. siehe u.a. Jörg Orschiedt, Manipulationen an menschlichen Skelettresten. Taphonomische Prozesse, Sekundärbestattungen oder Kannibalismus? (Tübingen 1999).  ich finde die Worte &quot;exessive Gewaltausübung&quot; und &quot;Massengräber&quot; rufen so Bilder von Keulenschwingenden Menschenfressern hervor. Finde ich unpassend  Grüße, Isabel </description>
			<content:encoded><![CDATA[ Als Merkmale des Mesolithikums &quot;Befunde exessiver Gewaltausübungen: Massengräber (Große Ofnet-Höhle)&quot; anzuführen sehe ich als sehr überholt an. Es ist inzwischen nachgewiesen, dass, um beim Beispiel Ofnet zu bleiben, die Schädel kaum zum gleichen Zeitpunkt auf Grund eines Ereignisses, wie eben tödlicher Gewalt, in der Höhle niedergelegt wurden. Zu dem weisen die wenigsten tödliche Hiebverletzungen am Kopf auf. Es ist zwar nicht auszuschließen, dass sie an anderer Stelle des Körpers niedergemetzelt wurden, beweisen kann man es ohnehin nicht.<br />
siehe u.a. Jörg Orschiedt, Manipulationen an menschlichen Skelettresten. Taphonomische Prozesse, Sekundärbestattungen oder Kannibalismus? (Tübingen 1999).<br />
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ich finde die Worte &quot;exessive Gewaltausübung&quot; und &quot;Massengräber&quot; rufen so Bilder von Keulenschwingenden Menschenfressern hervor. Finde ich unpassend<br />
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Grüße, Isabel  ]]></content:encoded>
			<category>Epochen</category>
			<dc:creator>isabel</dc:creator>
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