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		<title>praehistorische-archaeologie.de</title>
		<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/</link>
	<description>Newsfeed aller Themenbereiche</description><language>de</language><image>
		<title>praehistorische-archaeologie.de</title>
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	<width>18</width><height>16</height><description>Newsfeed aller Themenbereiche</description></image><generator>TYPO3 - get.content.right</generator><docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs><lastBuildDate>Wed, 25 Jan 2012 11:43:00 +0100</lastBuildDate><item>
	<title>Piltdown-Fälschung</title>
	<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/blog/neues/eintrag/datum/2012/01/25/piltdown-faelschung/</link>
<description>Der Piltdown-Mensch erhält einen eigenen Artikel.</description><content:encoded>
	<![CDATA[Wir haben heute den Bereich zur&nbsp;<link 229 - internal-link "Opens internal link in current window">Evolution des Menschen</link>&nbsp;überarbeitet und dabei dem&nbsp;<link 625 - internal-link "Opens internal link in current window">Menschen von Piltdown</link>&nbsp;einen eigenen Artikel gewidmet.&nbsp;
mfg,
Jan]]></content:encoded>
<category>Neues</category>
<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 11:43:00 +0100</pubDate>
</item>
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<title>Gästebuch</title>
<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/info/gaestebuch/</link>
<description>Wir haben jetzt ein Gästebuch :-) Wenn ihr uns also eine Nachricht hinterlassen wollt, könnt ihr...</description>
<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
<category>Technik</category>
<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 21:26:00 +0100</pubDate>
</item>
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<title>Blog überarbeitet und Neues Jahr</title>
<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/blog/technik/eintrag/datum/2012/01/07/blog-ueberarbeitet-neues-jahr/</link>
<description>Ich habe heute unseren Blog überarbeitet. Jetzt erscheinen die einzelnen Einträge auch in die...</description>
<content:encoded><![CDATA[Außerdem gab es in den letzten Wochen ein paar kleine Anpassungen am Layout. Es wurde etwas entschlackt und sieht jetzt schlichter aus. Und wir haben auch wieder die Performance verbessert. :-)
]]></content:encoded>
<category>Technik</category>
<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 11:50:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Quiz zum Mesolithikum</title>
<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/blog/neues/eintrag/datum/2012/01/07/quiz-zum-mesolithikum/</link>
<description>30 Fragen zur Mittelsteinzeit.</description>
<content:encoded><![CDATA[In unserem&nbsp;<link 617 - internal-link "Opens internal link in current window">Quiz</link>&nbsp;gibt es nun auch die Möglichkeit, das eigene&nbsp;<link 89 - internal-link "Opens internal link in current window">Wissen</link>&nbsp;zum&nbsp;<link 42 - internal-link "Opens internal link in current window">Mesolithikum</link>&nbsp;zu testen. Damit sollte das Wochenende gerettet sein ;-)
mfg,
Jan]]></content:encoded>
<category>Neues</category>
<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 09:05:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Archäologische Forschungsgeschichte</title>
<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/blog/neues/eintrag/datum/2012/01/05/archaeologische-forschungsgeschichte/</link>
<description>Wir haben in den letzten Tagen unsere Forschungsgeschichte zum 19. Jahrhundert überarbeitet.</description>
<content:encoded><![CDATA[Das Kapitel ist jetzt nicht mehr chronologisch sondern thematisch geordnet. Anbei ein Link zu&nbsp;<link 615 - internal-link "Opens internal link in current window">Sir John Lubock</link>, dem Mann, der 1865 die Steinzeit in das Paläo- und das Neolithikum gegliedert hat.&nbsp;<br /><br />Lubbock war beruflich als Bankier in London tätig, hatte nebenher aber noch eine politische Karriere. In der Freizeit verfolgte er seine zoologischen, physiologischen und archäologischen Interessen. Ein sehr schönes Zitat über seinen Drang nach Beschäftigung stammt von&nbsp;<link 229 - internal-link "Opens internal link in current window">Charles R. Darwin</link>: &quot;How on earth you find time to do all you do is a mystery to me.&quot;<br /><br />In diesem Sinne wünschen wir einen angenhehmen Start in den Tag :)]]></content:encoded>
<category>Neues</category>
<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 12:36:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Guten Rutsch!</title>
<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/blog/blog/eintrag/datum/2011/12/30/guten-rutsch/</link>
<description>Mit mehr Wissen in das neue Jahr 2012. Zum Jahreswechsel haben wir uns für Euch noch einmal ins...</description>
<content:encoded><![CDATA[In den letzten Tagen haben wir eine Reihe an Veränderungen im <link 89 - internal-link "Opens internal link in current window">Wissensbereich</link> vorgenommen, auf die wir Euch nun aufmerksam machen wollen. Zunächst wurden unsere Kapitel zur archäologischen<link 606 - internal-link "Opens internal link in current window"> Forschungsgeschichte</link>, zu&nbsp;<link 607 - internal-link "Opens internal link in current window">Artefakten</link>&nbsp;und das zur&nbsp;<link 605 - internal-link "Opens internal link in current window">Steinzeit</link>&nbsp;mit Einleitungstexten&nbsp;ausgestattet. Zur Illustration hierfür haben wir noch extra&nbsp;Bildmaterial recherchiert (z.B. Bilder von <link 174 - internal-link "Opens internal link in current window">Joseph Prestwich</link>).
Das ist aber noch nicht alles. Für alle, denen unseren jetzigen Quizfragen zu schwer sind, haben wir noch ein&nbsp;<link 591 - internal-link "Opens internal link in current window">Einsteigerquiz</link>&nbsp;ausgearbeitet.
viele Grüße,
Jan
P.S.
Unsere Seite kann man jetzt&nbsp;bei&nbsp;<link https://plus.google.com/103460292789770781280 - external-link-new-window "Opens external link in new window">google+</link>&nbsp;finden :)]]></content:encoded>
<category>Top</category>
<category>Blog</category>
<category>Neues</category>
<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 19:30:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Der Fürst vom Glauberg</title>
<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/blog/neues/eintrag/datum/2011/12/22/der-fuerst-vom-glauberg/</link>
<description>Wir haben den Fürsten vom Glauberg für Euch gezeichnet!</description>
<content:encoded><![CDATA[Heute wurden im Laufe des Tages mehrere Artikel überarbeitet. &quot;Betroffen&quot; hiervon sind insbesondere die Forschungsgeschichte im 17. Jahrhundert mit dem Beitrag &quot;<link 208 - internal-link "Opens internal link in current window">Auf Schatzsuche</link>&quot; und die Einleitung zum Kapitel über <link 118 - internal-link "Opens internal link in current window">Datierungsmethoden</link>. Außerdem möchte soll Euch unsere hauseigene Zeichnung des <link 499 - internal-link "Opens internal link in current window">Fürsten vom Glauberg</link> nicht länger vorenthalten werden.
viele Grüße,
Jan]]></content:encoded>
<category>Neues</category>
<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 00:01:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Homo neanderthalensis</title>
<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/blog/neues/eintrag/datum/2011/12/09/homo-neanderthalensis/</link>
<description>Verbreitungskarte von Neandertaler-Funden ergänzt.</description>
<content:encoded><![CDATA[Unsere Kartierung von frühen und klassischen&nbsp;<link 492 - internal-link "Opens internal link in current window">Neandertaler</link>fossilien wurde um den Fundort Shukbah (Palästina) ergänzt. Diese <link 494 - internal-link "Opens internal link in current window">mittelpaläolithische </link>Höhle wurde zwar bereits 1928 entdeckt, in der Literatur wird sie allerdings nur sporadisch aufgegriffen.
viele Grüße,
Jan]]></content:encoded>
<category>Neues</category>
<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 17:41:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Kulturgeschichtliche Archäologie</title>
<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/blog/blog/eintrag/datum/2011/12/07/kulturgeschichtliche-archaeologie/</link>
<description>„Lebensraum“, „Kulturkreis“ und „Rasse“ gehörten zu zentralen Begriffen der kulturgeschichtlichen...</description>
<content:encoded><![CDATA[Ein Blick in die Forschungsgeschichte zeigt uns, dass es sich bei der archäologischen Arbeit seither um eine Auseinandersetzung mit den materiellen Hinterlassenschaften unserer „Vorfahren“ handelt. Auf den zweiten Blick erkennen wir aber, dass diese Arbeit auf verschiedene Weise stattgefunden hat. Ein Beispiel: Heute wird bei der Untersuchung paläolithischer Höhlen kein Dynamit mehr verwendet. Warum? Wir machen es nicht mehr, weil wir inzwischen gemerkt haben, wie wertvoll Kontextinformationen sind. Ein Fund kann ganz anders interpretiert werden, wenn man weiss, aus welcher Schicht er stammt, wo er dort gefunden wurde und in welcher Beziehung er zu anderen Funden aus derselben Schicht steht. Die Herangehensweise und der Umgang mit Artefakten haben sich seit dem 19. Jahrhundert offensichtlich verändert. Heute argumentieren Archäologen beispielsweise anders als vor 20 oder 150 Jahren. Sie verwenden auch Methoden, die es zu diesen Zeiten noch nicht gab. Die Gründe für diesen Wandel in der Argumentation und für das Entwickeln neuer Methoden sind auf die unterschiedliche theoretische Ausrichtung der Archäologen zurückzuführen.
Unsere Herangehensweise an die Vergangenheit ist von einem theoretischen Standpunkt geprägt. Der wiederum resultiert oft aus unserem Zeitgeist heraus. Archäologen zur Zeit des Nationalsozialismus setzten sich mit Fragen auseinander, die sich auf Germanen und menschliche „Rassen“ bezogen. Auch spielte die Dominanz einer Kultur über andere Kulturen eine Rolle.
Wenn wir unseren Arbeiten einen linearen Evolutionismus zugrunde legen wie es im 19. Jahrhundert getan wurde, dann gehen wir davon aus, dass es in der Geschichte eine klare Entwicklung vom Groben zum Komplexen gegeben hat. Wir würden Artefakte nur deswegen weit in die tiefe Vergangenheit datieren, weil sie primitiv aussehen. Genauso würden wir mit der Sicht auf den Verstand des Menschen verfahren. Ausgehend von Evolutionismus würden wir zu dem Ergebnis gelangen, dass den menschlichen Handlungen in der Altsteinzeit weitaus einfachere, also primitive Gedankengänge zugrunde liegen müssten.&nbsp;
Heute betrachten wir Artefakte und fragen nach dem Individuum dahinter. Unsere Diskussionen und Arbeiten befassen sich mit Geschlechterforschung, Rückstandsanalysen in Gefäßen, dem Funktionieren von Gesellschaften oder beispielsweise kulturellen Kontakten in der Vergangenheit.
Mit dem Kapitel zur <link 592 - internal-link "Opens internal link in current window">kulturhistorischen Archäologie</link> beginnen wir damit, theoretische Ausrichtungen in der Archäologie des 20. Jahrhundert vorzustellen. Du wirst sehen, dass Theorie keineswegs ein trockenes Thema ist, für das Unmengen an Druckerschwärze und Papier verwendet werden. Theorie ist vielmehr der Kern unserer Arbeit, der uns zu neuen Fragen und Ideen inspiriert.
viele Grüße,
Jan]]></content:encoded>
<category>Top</category>
<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 18:20:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Neue Fragebögen</title>
<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/blog/neues/eintrag/datum/2011/11/13/neue-frageboegen/</link>
<description>Zwei neue Quiz veröffentlicht.</description>
<content:encoded><![CDATA[Unsere beiden neuen Fragebögen befassen sich mit der <link 481 - internal-link "Opens internal link in current window">Forschungsgeschichte der Stratigraphie</link> und dem Neandertaler aus der <link 490 - internal-link "Opens internal link in current window">Feldhofer Grotte</link>.
Hier geht's zum neuen <link 589 - internal-link "Opens internal link in current window">Stratigraphie-Quiz</link>!
Hier geht's zum neuen <link 588 - internal-link "Opens internal link in current window">Neandertaler-Quiz</link>!
Viel Erfolg,
Jan]]></content:encoded>
<category>Neues</category>
<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 21:00:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Neues Quiz Dreiperiodensystem</title>
<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/blog/neues/eintrag/datum/2011/10/22/neues-quiz-2/</link>
<description>30 neue Fragen.</description>
<content:encoded><![CDATA[Unsere zwei neuen&nbsp;<link 586 - internal-link "Opens internal link in current window">Quizfragebögen&nbsp;</link>befassen sich mit der Entstehung des&nbsp;<link 175 - internal-link "Opens internal link in current window">Dreiperiodensystems</link>. Wer sich mit unserem Artikel hierzu auskennt, sollte mit den Fragen keine Probleme haben. Und wenn dieser Teil der Forschungsgeschichte&nbsp; doch noch aufgefrischt werden muss: kein Problem, das Wochenende hat ja erst angefangen.
mfg
Jan]]></content:encoded>
<category>Neues</category>
<pubDate>Sat, 22 Oct 2011 00:49:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title>Neue Inhalte</title>
<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/blog/neues/eintrag/datum/2011/10/15/neue-inhalte/</link>
<description>Eine kurze Übersicht zu den Neuerungen aus dem Oktober.</description>
<content:encoded><![CDATA[In den letzten Tagen sind einige Artikel unserer Webseite ergänzt bzw. überarbeitet worden. &quot;Betroffen&quot; war hiervon in erster Linie unser Abschnitt zu <link 229 - internal-link "Opens internal link in current window">Darwin </link>im Grundlagenbereich. Kleinere Überarbeitungen und eine neue Abbildung gab es im Text zur&nbsp; <link 490 - internal-link "Opens internal link in current window">Feldhofer Grotte</link>. Auch über <link 175 - internal-link "Opens internal link in current window">Christian Jürgensen Thomsen</link> gibt es zusätzliche Informationen. Schließlich wurde ein wissenswertes Detail bezüglich der <link 487 - internal-link "Opens internal link in current window">Trepanation aus Nordhausen</link> korrigiert - vielen Dank für den Hinweis!
Zum Schluss möchte ich auf unsere aktuelle<link 585 - internal-link "Opens internal link in current window"> Buchbesprechung&nbsp;zu &quot;Die Fahrt der Argonauten&quot;</link> von Hans Peter Duerr aufmerksam machen. Jens hat sich in den letzten Wochen intensiv mit dem Wälzer des Bremer Professors für Ethnologie und Kulturgeschichte befasst. Es ist eine sehr lesenwerte Kritik geworden!
mfg
Jan]]></content:encoded>
<category>Neues</category>
<pubDate>Sat, 15 Oct 2011 17:53:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title>Das Dreiperiodensystem</title>
<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/blog/blog/eintrag/datum/2011/08/21/das-dreiperiodensystem/</link>
<description>Christian Jürgensen Thomsen war der erste Prähistoriker. Er fand einen Weg, Artefakte...</description>
<content:encoded><![CDATA[Die Ur- und Frühgeschichtsforschung entstand aus einer Leidenschaft: Dem Sammeln von Altertümern. Als diese chronologisch eingeordnet werden konnten, hatte man endlich die Schwelle zur Wissenschaft überschritten. Das geschah nicht irgendwo in Europa, sondern in einem politisch geschwächten skandinavischen Land. Der dänische Staat hatte zu Beginn des <link 175 - internal-link "Opens internal link in current window">19. Jahrhunderts</link> all diejenigen Voraussetzungen, die für diesen Prozess notwendig waren. Das Land war bankrott und große Gebiete mussten nach einem verlorenen Krieg abgetreten werden. Zu guter letzt bedrohte eine Landwirtschaftsreform das, was den Dänen noch übrig geblieben war: Die Überbleibsel aus ihrer Vorzeit. Im Zuge der Romantik besannen sich Künstler, Schriftstelle und Antiquare auf die dänische Vergangenheit. Der König veranlasste, dass alle Artefakte aus seinem Boden in den Königlichen Museen in Kopenhagen abgegeben werden mussten. So entstand eine riesige Vergleichssammlung mit Fundstücken aus dem nordischen Raum. Dies bot einen bis dahin nicht dagewesenen Einblick. Nun brauchte man noch einen Mann, der sich diese Situation zunutze machen und eine Ordnung in die ungegliederte Sammlung bringen konnte: Christian Jürgensen Thomsen.&nbsp;
Um den „Vater“ der Urgeschichtsforschung eingehender zu würdigen, wurde der Artikel zur Forschungsgeschichte zwischen <link 175 - internal-link "Opens internal link in current window">1800 und 1840</link> komplett überarbeitet. Der neue Text widmet sich detailliert den Ursprüngen des Dreiperiodensystem und dem historischen Hintergrund, vor dem es entwickelt wurde. Auch Thomsen wird als Person näher vorgestellt. Wir werfen einen genaueren Blick auf sein methodisches Vorgehen, mit dem er eine Datierung archäologischer Funde durchführen konnte. Johann Friedrich Danneil und Georg Christian Friedrich Lisch dürfen in diesem Kontext nicht fehlen. Die beiden deutschen Altertumswissenschaftler veröffentlichten zeitgleich zu Thomsens Leitfaden ähnliche Gedanken, die im Endeffekt seinem Dreiperiodensystem sehr nahe kamen. Die gedanklichen Ansätze der beiden und die Unterschiede zur Leistung von Thomsen werden herausgearbeitet. Danneil und Lisch konnten ihm letztlich die Urheberschaft nicht absprechen, auch wenn dies zeitweise versucht wurde.
Durch die Berücksichtigung aller dieser Komponenten bei der Herausbildung der Prähistorischen Archäologie als eigenständige Wissenschaft ist es einer der umfangreichsten Beiträge auf unserer Webseite geworden. <link 175 - internal-link "Opens internal link in current window">Hier geht es zum Artikel!</link>
In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern einen schönen Sonntag,
Jan]]></content:encoded>
<category>Top</category>
<pubDate>Sun, 21 Aug 2011 16:24:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title>Forschungsgeschichte</title>
<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/blog/neues/eintrag/datum/2011/08/15/forschungsgeschichte/</link>
<description>Ein neuer Artikel über die Entwicklung der Archäologie.</description>
<content:encoded><![CDATA[Im Bereich <link 209 - internal-link>Große Steine und Urzeitriesen</link> findet ihr jetzt einen Absatz über Jacob Spon und das moderne Verständnis von Archäologie. Spon selbst war kein Prähistoriker. Er interessierte sich vielmehr für das Studium von antiken Inschriften. Er und seine Zeitgenossen des 17. Jahrhunderts prägten ein neues Verständnis von Archäologie. Dazu gehörte ein&nbsp;Wandel im Umgang mit materiellen Hinterlassenschaften in der Erforschung vergangener Kulturen. Insofern bezieht sich der Text nicht direkt auf die Prähistorische Archäologie, sondern auf die Entwicklung der Archäologie als Wissenschaft.
mfg
Jan
PS
Unsere <link 492 - internal-link>Neandertaler-Verbreitungskarte</link> wurde um einen Fundplatz ergänzt.]]></content:encoded>
<category>Neues</category>
<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 19:28:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title>Podcast über unsere Seite</title>
<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/blog/blog/eintrag/datum/2011/08/03/podcast-ueber-unsere-seite/</link>
<description>Maha unterhält sich mit uns in seinem Podcast 1337kultur.de über praehistorische-archaeologie.de</description>
<content:encoded><![CDATA[Dabei geht es unter anderem um Datierungen, Neandertaler und prähistorische Sprachen.]]></content:encoded>
<category>Blog</category>
<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 17:11:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title>Archäologie allgemein</title>
<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/blog/neues/eintrag/datum/2011/06/12/archaeologie-allgemein/</link>
<description>Neues Kapitel im Bereich &quot;Grundlagen&quot;.</description>
<content:encoded><![CDATA[<b>&quot;Gibt es noch etwas zu finden?&quot;</b> Diese Frage hört jeder Archäologiestudent mindestens einmal (Untertreibung!) in seinem Leben. Die Erforschung der menschlichen&nbsp;Vergangenheit interessiert viele. Doch nur wenige wissen, dass es unterschiedliche Einzelarchäologien gibt bzw. wie Archäologen eigentlich arbeiten.&nbsp;
In unserem neuen Kapitel über <link 557 - internal-link>Archäologie</link> beantworten wir einige der Fragen, die Studenten &amp; Archäologen häufig gestellt werden.
mfg,
Jan
PS:<br />Du hast eine Frage, die wir noch nicht beantwortet haben? Dann schicke sie uns!]]></content:encoded>
<category>Neues</category>
<category>Blog</category>
<pubDate>Sun, 12 Jun 2011 23:12:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title>Neues Quiz Fundplätze von Neandertalern</title>
<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/blog/blog/eintrag/datum/2011/06/07/schick-schick/</link>
<description>Fragen zur Verbreitung von Neandertalern.</description>
<content:encoded><![CDATA[Unser&nbsp;<link 564 - internal-link>neuer Fragebogen</link>&nbsp;zum&nbsp;<link 492 - internal-link>Mittelpaläolithikum&nbsp;</link>kann nur gelöst werden, wenn man sich mit der Verbreitung von Fundplätzen mit Neandertalern auskennt. &nbsp;
mfg,
Jan]]></content:encoded>
<category>Blog</category>
<category>Neues</category>
<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 12:18:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title>Bilder-Quiz Artefakte und die Evolution des Menschen</title>
<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/blog/neues/eintrag/datum/2011/05/22/bilder-quiz-1/</link>
<description>Neuer Fragebogen mit Bildern veröffentlicht.</description>
<content:encoded><![CDATA[Im&nbsp;<link 563 - internal-link>Quizbereich&nbsp;</link>gibt es einen neuen Fragebogen mit Bildern! Thematisch stehen&nbsp;<link 316 - internal-link>Artefakte&nbsp;</link>und die&nbsp;<link 229 - internal-link>Evolution des Menschen</link>&nbsp;im Vordergrund.&nbsp;
mfg,
Jan]]></content:encoded>
<category>Neues</category>
<pubDate>Sun, 22 May 2011 20:08:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title>Die Verbreitung des Neandertalers</title>
<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/blog/neues/eintrag/datum/2011/05/19/die-verbreitung-des-neandertalers/</link>
<description>Weitere Fundplätze wurden auf unserer Karte ergänzt.</description>
<content:encoded><![CDATA[Unsere <link 492 - internal-link>Verbreitungskarte </link>mit den sterblichen Überresten des Homo neanderthalensis wurde durch Fundstellen in Südfrankreich und Italien ergänzt. Die Literatur zur Karte ist in der Bilderdatenbank angegeben.
mfg,
Jan]]></content:encoded>
<category>Neues</category>
<pubDate>Thu, 19 May 2011 11:04:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title>Mesolithikum</title>
<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/blog/neues/eintrag/datum/2011/05/15/mesolithikum/</link>
<description>Artikel zur Mittelsteinzeit komplett überarbeitet.</description>
<content:encoded><![CDATA[Unser Artikel zum Mesolithikum ist in jeder Hinsicht erweitert worden. Er setzt sich nun aus vier Unterkapiteln zusammen. Neben den klimatischen Aspekten wird auch die Forschungsgeschichte detaillierter besprochen. Zudem haben wir eine Untergliederung in Früh- und Spätmesolithikum vorgenommen.
mfg
Jan]]></content:encoded>
<category>Neues</category>
<pubDate>Sun, 15 May 2011 20:37:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title>La Hoguette Kultur</title>
<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/blog/neues/eintrag/datum/2011/04/26/la-hoguette-kultur/</link>
<description>Artikel erneuert und Zeichnung hinzugefügt.</description>
<content:encoded><![CDATA[Unser Artikel zur <b>La Hoguette Kultur</b> im Abschnitt <link 181 - internal-link>Frühneolithikum </link>wurde heute überarbeitet. Für Text und Bild bedanken wir uns ganz herzlich bei Jens Reinecke!
mfg,
Jan]]></content:encoded>
<category>Neues</category>
<pubDate>Tue, 26 Apr 2011 01:12:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title>Bilder-Quiz mit weiteren Artefakten</title>
<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/blog/neues/eintrag/datum/2011/04/08/bilder-quiz/</link>
<description>Neue Fragen mit Bildern.</description>
<content:encoded><![CDATA[Im&nbsp;<link 295 - internal-link>Quizbereich&nbsp;</link>werdet Ihr ab heute auch&nbsp;<link 520 - internal-link>Fragebögen mit Abbildungen</link>&nbsp;finden. Dort könnt Ihr euer Wissen über Artefakte prüfen! Zunächst ist nur ein Quiz mit Bildern online. Es werden demnächst weitere hinzukommen.
viele Grüße,
Jan]]></content:encoded>
<category>Neues</category>
<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 22:24:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title>Layout überarbeitet</title>
<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/blog/technik/eintrag/datum/2011/03/31/layout-ueberarbeitet-und-weiteres/</link>
<description>Ich hab heute das Layout etwas verbessert und vereinfacht.</description>
<content:encoded><![CDATA[Alles in allem nur Kleinigkeiten. Wir finden aber, es macht die Seite noch etwas spannender und übersichtlicher.]]></content:encoded>
<category>Technik</category>
<category>Neues</category>
<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 17:46:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title>Quiz verbessert!</title>
<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/blog/blog/eintrag/datum/2011/03/28/quiz-verbessert/</link>
<description>Wie ihr sicher gemerkt habt wurde in den letzten Wochen viel am Quiz gemacht.</description>
<content:encoded><![CDATA[Man erhält jetzt am Ende des Quiz eine Auswertung der Fragen und Antworten.&nbsp;
Zudem gibt es jetzt für registrierte Nutzer einen <link 513 - internal-link>Highscore</link>. Je mehr Quiz man erfolgreich beantwortet, desto höher steigt man im Quiz auf.&nbsp;
<link 49 - internal-link>Hier</link> gehts zu den Quiz.]]></content:encoded>
<category>Blog</category>
<category>Neues</category>
<pubDate>Mon, 28 Mar 2011 00:28:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title>Le Moustier</title>
<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/blog/blog/eintrag/datum/2011/03/24/le-moustier/</link>
<description>Bilder zeigen Schnittspuren am Schädel von Le Moustier.</description>
<content:encoded><![CDATA[Der Artikel über <link 492 - internal-link>anthropologische Hinweise auf Gewalt und Leichenzerstückelung </link>im <link 494 - internal-link>Mittelpaläolithikum </link>wurde mit Bildern ausgestattet. Jetzt könnt Ihr euch die Schnittspuren im Detail ansehen.
mfg
Jan]]></content:encoded>
<category>Blog</category>
<category>Neues</category>
<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 10:46:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Quiz-Erweiterung </title>
<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/blog/blog/eintrag/datum/2011/03/23/quiz/</link>
<description>Umfang auf 705 Fragen erweitert.</description>
<content:encoded><![CDATA[Mit den beiden neuen Fragenbögen zur <link 517 - internal-link>Leichenverbrennung </link>und zum <link 516 - internal-link>Neandertaler </link>haben wir unseren Quizumfang auf 705 Fragen ausgebaut.
mfg
Jan]]></content:encoded>
<category>Blog</category>
<category>Neues</category>
<pubDate>Wed, 23 Mar 2011 18:43:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Quiz zur Eisenverhüttung</title>
<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/blog/blog/eintrag/datum/2011/03/21/quiz-zur-eisenverhuettung/</link>
<description>Neuer Fragebogen zur vorrömischen Eisenzeit fertig.</description>
<content:encoded><![CDATA[Der 12. Fragebogen zur <link 130 - internal-link>vorrömischen Eisenzeit</link> befässt sich mit der Verhüttung von Eisen. Es ist vorerst die letzte Quizerweiterung zu diesem Themenkomplex. Immerhin wird dieser Bereich mit 180 Fragen im <link 295 - internal-link>Quiz </link>abgedeckt. Der Gesamtumfang hat nun <b>675 Fragen</b> erreicht.
mfg
Jan]]></content:encoded>
<category>Blog</category>
<category>Neues</category>
<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 14:08:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Performance verbessert + Quiz</title>
<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/blog/technik/eintrag/datum/2011/03/19/performance-verbessert-quiz/</link>
<description>So ich hab der Seite mal einen kleinen Performanceschub gegeben. Bin mal gespannt wie sich die...</description>
<content:encoded><![CDATA[Im Detail nutzen wir jetzt Memcached. Dadurch werden die Seiten jetzt im Arbeitsspeicher direkt auf dem Webserver zwischengespeichert. Insgesamt ist die Seite dadurch merklich schneller geworden.
Auch das Quiz entwickelt sich super. Wir sind in den letzten Tagen auf das Quizmodul von Kurt Gusbeth umgestiegen, was wesentlich mehr Möglichkeiten bietet als unser altes Quiz.&nbsp;
<br />EDIT:
Heute hab ich auch noch mal etwas geschraubt. :-) Sieht noch besser aus :D]]></content:encoded>
<category>Technik</category>
<pubDate>Sat, 19 Mar 2011 02:43:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Latènezeit-Quiz</title>
<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/blog/blog/eintrag/datum/2011/03/18/latene-quiz/</link>
<description>75 Fragen zur Latènezeit veröffentlicht.</description>
<content:encoded><![CDATA[In den letzten Tagen habe ich fünf weitere Fragebögen zur <link 497 - internal-link>Latènezeit </link>erstellt, also <b>75 neue Fragen</b>. Damit hat unser Quiz einen gesamtumfang von <b><i>660 Fragen.</i></b> Im <link 502 - internal-link>Quiz </link>findet Ihr sie ganz einfach im Bereich zur vorröm. Eisenzeit. Es sind die Fragebögen VII bis XI.
Viel spass beim Selbsttest! Wer gut ist, kann sich in unser Quiz-Ranking eintragen. allerdings muss man hierfür eingeloggt sein!
mfg,
Jan]]></content:encoded>
<category>Blog</category>
<category>Neues</category>
<pubDate>Fri, 18 Mar 2011 14:35:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Hallstattzeit-Quiz!</title>
<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/blog/blog/eintrag/datum/2011/03/14/neues-quiz-1/</link>
<description>Sechs Fragebögen zur vorrömischen Eisenzeit wurden online gestellt.</description>
<content:encoded><![CDATA[Heute Vormittag wurde das gesamte <link 295 - internal-link>Quiz </link>überarbeitet. Es hat ein neues Design erhalten! D.h. Formulierungen und Tippfehler wurden ausgebessert bzw. behoben. Um unseren Bereich zur vorrömischen <link 130 - internal-link>Eisenzeit </link>für Euch noch etwas attraktiver zu gestalten, habe ich sechs Fragebögen zur <link 362 - internal-link>Hallstattzeit </link>entworfen. <link 503 - internal-link><b>Das macht 90 neue Fragen.</b></link>
mfg
Jan]]></content:encoded>
<category>Blog</category>
<category>Neues</category>
<pubDate>Mon, 14 Mar 2011 22:55:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Keltische Kunst</title>
<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/blog/blog/eintrag/datum/2011/03/13/keltische-kunst/</link>
<description>Zusätzliche Bilder hochgeladen.</description>
<content:encoded><![CDATA[Unseren neuen Abschnitt zur <link 497 - internal-link>Latènezeit </link>habe ich mit weiteren Bildern ausgestattet. Dazu zählt auch dieses Detailfoto von der Schale aus Schwarzenbach. Mittlerweile sind in unserer <link 370 - internal-link>Bilderdatenbank </link>mehr Fotos und Zeichnungen zur Latènezeit vorhanden als wir in unserem Artikel zeigen können.
mfg,
Jan]]></content:encoded>
<category>Blog</category>
<category>Neues</category>
<pubDate>Sun, 13 Mar 2011 09:28:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Die Latènezeit</title>
<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/blog/blog/eintrag/datum/2011/03/11/die-latenezeit/</link>
<description>Der namengebende Fundplatz der jüngeren vorrömischen Eisenzeit ist die Station von La Tène, gelegen...</description>
<content:encoded><![CDATA[Die Artefakte von La Tène wurden zum Teil an Interessenten verkauft. Deswegen sind die Fundestücke heute in zahlreichen Museen über Europa verstreut. &nbsp;
Die <link 497 - internal-link>Latènezeit </link>datiert in das Zeitfenster vom 5. bis zum 1. Jahrhundert vor Christus. Während sich der Begriff Latènezeit auf sämtliche materiellen Hinterlassenschaften nördlich der antiken Welt bezieht, werden alle archäologischen Funde von Kelten der Latènekultur zugeordnet. Die Kelten sind das bisher älteste namentlich bekannte Volk. Sie selbst hinterließen keine schriftlichen Quellen. Dafür wurden sie von antiken Schriftstellern unter dem Namen „Keltoi“ erwähnt. Als erster schrieb Hekataios von Milet aus Kleinasien (550-490 v.Chr.) über die Kelten und ihr Siedlungsgebiet, die so genannte Keltikê. Den Überlieferungen nach befindet sich das keltische Kerngebiet nördlich der Alpen in Frankreich, Süddeutschland, Westungarn, Slowenien und Kroatien. Auch in Südostengland wurden Artefakte mit keltischen Motiven gefunden.
Kelten können nicht über Gefäßformen oder Fibeln identifiziert werden. Volksgruppen können und dürfen nicht mit Artefakten gleichgesetzt werden. Ein zuverlässiger Weg, Kelten archäologisch zu erfassen, geht über die Motive in der Kunst. Die Latènezeit zeichnet sich insbesondere durch die „<link 498 - internal-link>keltische Kunst</link>“ und deren unterschiedliche Ausprägungen bzw. Stile aus. Gerade in der frühen keltischen Kunst spielen Zirkelornamente und florale Motive (Palmetten) eine zentrale Rolle. Einflüsse aus dem etruskischen Raum sind erkennbar.
Die wertvollen Kunstgegenstände gelangten später als Grabbeigaben unter die Erde. Ihre Besitzer zählten zu einer elitären Personenschicht. Auf eine soziale Hierarchisierung lassen nicht nur die Grabbeigaben schließen, sondern auch die aufwendigen Grabbauten selbst.
Wer einen Einstieg in die Latènezeit sucht, muss sich unweigerlich mit „den“ Kelten, der keltischen Kunst, ihren „<link 499 - internal-link>Fürstengräbern</link>“ und mit befestigten Siedlungen, den Oppida, befassen. Alle diese Themen können wir Euch ab heute auf unserer Webseite anbieten. Dies wäre ohne die Hilfe von <b>Jens Greif</b> nicht möglich gewesen. Er hat einen großen Teil der Artikel zur Latènezeit verfasst.&nbsp;&nbsp;
Mit besten Grüßen,
Jan]]></content:encoded>
<category>Top</category>
<pubDate>Fri, 11 Mar 2011 15:15:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Eisenzeit</title>
<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/blog/blog/eintrag/datum/2011/03/04/eisenzeit/</link>
<description>Der Eisenverhüttung wurde ein eigener Artikel gewidmet.</description>
<content:encoded><![CDATA[Ich habe heute den Text zur <link 500 - internal-link>Verhüttung von Eisen</link> aus dem <link 130 - internal-link>Einleitungsbereich </link>der Eisenzeit entfernt. Der Inhalt wurde überarbeitet und in einem eigenen Artikel abgespeichert. Ihr findet ihn <link 500 - internal-link>hier</link>.
mfg
Jan]]></content:encoded>
<category>Blog</category>
<category>Neues</category>
<pubDate>Fri, 04 Mar 2011 14:46:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Totschlag im Moustérien</title>
<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/blog/blog/eintrag/datum/2011/02/22/totschlag-im-mousterien/</link>
<description>Neandertalerin von Le Moustier wurde vermutlich geköpft und zerstückelt.</description>
<content:encoded><![CDATA[Es gibt zahlreiche anthropologische Hinweise auf Leichenzerstückelung und Totschlag für das <link 494>Mittelpaläolithikum</link>. Im Text über das Leben von <link 492>Neandertalern</link> haben wir dieses Thema exemplarisch an dem Fund von Le Moustier aufgearbeitet. Otto Hauser entdeckte 1908 dort mehrere Knochen von einem Neandertaler. Er interpretierte den Befund insgesamt als eine liebevolle Bestattung.
Der Anthropologe Herbert Ullrich hat den Befund gegen Ende der 1990er Jahre aufgearbeitet ist zu einem gegenteiligen Ergebnis gekommen. 2005 gab er einen Band heraus, in dem neue Aspekte zum Befund vorgestellt wurden; Ullrich (Hrsg.), The Neandertal adolescent Le Moustier 1. (Staatliche Museen zu Berlin, 2005). Bei Le Moustier wurde kein vollständiges Skelett gefunden, sondern die sterblichen Überreste einer getöteten und zerstückelten Neandertalerin, die man hier deponiert hatte. Auf seinen Untersuchungen beruht unser neuer Text.
Neben dieser Neuerung habe ich die Verbreitungskarte von Neandertalern noch einmal erweitern können. Es sollten sämtliche Fundstellen mit sterblichen Überresten vom Homo neanderthalensis eingetragen sein. Bitte bedenke, dass bei den frühen Neandertalern nicht alle Archäologen einer Meinung sind. Einige frühe Neandertaler werden auch gelegentlich als Homo erectus oder Homo heidelbergensis identifiziert.
mfg
Jan
____________________________________
Literatur für die Verbreitungskarte mit den Neandertalerfossilien
<ul type="disc"><li>Bärbel Auffermann – Jörg Orschiedt, Die Neandertaler. Auf dem Weg zum modernen Menschen (Stuttgart 2006) 129.</li><li>Shara Bailey – Jean-Jacques Hublin, Dental remains from the Grotte du Renne at Arcy-sur-Cure (Yonne). Journal of Human Evolution 50, 2006,<span>&nbsp; </span>485-508.</li><li>Shara Bailey – Michelle Glantz – Timothy D. Weaver – Bence Viola, The affinity of the dental remains from Obi-Rakhmat Grotto, Uzbekistan. Journal of Human Evolution 55, 2008, 238–248.</li><li>Cédric Beauval et al., A late Neandertal femur from Les Rochers-de-Villeneuve, France. PNAS 102, 20, 7085–7090.</li><li>David Caramelli et al., A highly divergent mtDNA sequence in a Neandertal individual from Italy. Current Biology Vol. 16, Nr. 16,&nbsp; 630-632.</li><li>Matt Cartmill - Fred H. Smith - Kaye B. Brown, The human lineage (Hoboken 2009) Abb. 7.5.</li><li>Winfried Henke – Hartmut Rothe, Stammesgeschichte des Menschen (Berlin 1999) Abb. 9.6b.</li><li>John F. Hoffecker, Upper Pleistocene Loess Stratigraphy and Paleolithic Site Chronology on the Russian Plain. Geoarchaeology. An International Journal, Vol. 2, 1987, No. 4, 259-284.</li><li>John F. Hoffecker – Naomi Gleghorn, Mousterian Hunting Patterns in the Northwestern Caucasus and the Ecology of the Neanderthals. Int. J. Osteoarchaeol. 10, 2000, 368–378.</li><li>F. Clark Howell, Evolutionary implications of altered perspectives on hominine dmes and populations in the later pleistocene of western eurasia. In: Takeru Akazawa – Kenichi Aoki – Ofer Bar-Yosef, Neandertals and Modern Humans in Western Asia (New York 2002) 5-29.</li><li>Richard G. Klein, The human career (Chicago 2009) Abb. 6.1 &amp; 6.2, 432, 638-643.</li><li>Margherita Mussi, Earliest Italy. An overview of the Italian Paleolithic and Mesolithic (New York 2002) Abb. 4.3, 113-116, 149-156.</li><li>Rolf M. Quam et al., Human remains from Valdegoba Cave (Hue´rmeces, Burgos, Spain). Journal of Human Evolution (2001) 41, 385–435.</li><li>Susanne Rau et al., Eiszeit. Kunst und Kultur (Ostfildern 2009) Abb. 53.</li><li>J<span class="addmd">effrey H. Schwartz – Ian Tattersall – Ralph L. Holloway, </span>The Human Fossil Record: Craniodental morphology of genus Homo. Africa and Asia (Hoboken 2003) 394.</li><li>Vladimír Sládek et al., Morphological affinities of the Šal’a 1 frontal bone. Journal of Human Evolution (2002) 43, 787–815.</li><li>Jiří Svoboda, Mladeč and other caves in the Middle Danube region: early modern humans, late Neandertals, and projectiles.</li><li>Jiří Svoboda – Vojen Ložek – Emanuel Vlček, Hunters between East and West: the Paleolithic of Moravia (New York 1996) 75-80.</li><li>Herbert Ullrich, Le Moustier - eine Neuinterpretation des Neandertalerfundes von 1908. Ethnographisch-Archäologische Zeitschrift 44, 2003, 337-355.</li><li>Mikolai Urbanowski et al., The first Neanderthal tooth found North of the Carpathian Mountains. Naturwissenschaften Volume 97/4, 2010, 411-415.</li></ul>
Webseiten
<ul type="disc"><li><link http://www.scladina.be/neandertaliens-en-belgique.htm>http://www.scladina.be/neandertaliens-en-belgique.htm</link></li><li><link https://www.nespos.org/download/attachments/40460/Belgian_Neanderthal_digitization_Bonn_July_21-26_2006.pdf>https://www.nespos.org/download/attachments/40460/Belgian_Neanderthal_digitization_Bonn_July_21-26_2006.pdf</link></li><li><link http://www.krapina.com/>http://www.krapina.com/</link></li><li>http://hominin.net/map/</li></ul>]]></content:encoded>
<category>Blog</category>
<category>Neues</category>
<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 19:17:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Evolution des Menschen</title>
<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/blog/blog/eintrag/datum/2011/02/18/evolution-des-menschen/</link>
<description>Wie kommt es dazu, dass es so viele Stammbäume gibt?</description>
<content:encoded><![CDATA[In einem neuen Beitrag zum<link 229 - internal-link> Stammbaum des Menschen</link> soll Euch erklärt werden, warum es so viele verschiedene Stammbäume und Vormenschen gibt. Dabei kommen wir auf das grundlegende Problem zu sprechen: wie definiert man eigentlich einen fossilen Menschen?
mfg
Jan]]></content:encoded>
<category>Blog</category>
<category>Neues</category>
<pubDate>Fri, 18 Feb 2011 17:46:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Leichenbrand</title>
<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/blog/blog/eintrag/datum/2011/02/12/leichenbrand/</link>
<description>Neues Kapitel zur Untersuchung von Brandgräbern.</description>
<content:encoded><![CDATA[Mit dem Übergang von der mittleren zur späten Bronzezeit (<link 214 - internal-link>Urnenfelderzeit</link>) begannen die Menschen damit, ihre verstorbenen Angehörigen zu verbrennen. Dieses <link ../?id=387>Bestattungsritual </link>wird in Teilen Europas bis zum Beginn der Römischen Kaiserzeit praktiziert, Körpergräber gibt nur wenige. Wenn man wissen will, wie die Menschen zu dieser Zeit lebten, welche Krankheiten sie hatten oder wie alt sie wurden, dann muss man sich mit den <link ../?id=489>Leichenbränden </link>befassen. &nbsp;
Der Abschnitt zur Bronzezeit wurde heute um eben dieses Thema erweitert. Es geht um die <link ../?id=489>Untersuchung von Leichenbrand</link>, also um die sterblichen Überreste eines Menschen nach seiner&nbsp;Verbrennung. Selbst aus den kleinsten Knochenfragmenten können Anthropologen noch viele Informationen über das Individuum gewinnen. Der neue Text soll Euch an dieses Thema heranführen.
mfg
Jan
]]></content:encoded>
<category>Blog</category>
<category>Neues</category>
<pubDate>Sat, 12 Feb 2011 15:20:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>&quot;Familien&quot; im Mittelpaläolithikum</title>
<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/blog/blog/eintrag/datum/2011/02/10/familien-im-mittelpalaeolithikum/</link>
<description>DNA-Analysen haben es bewiesen: (spanische) Neandertaler lebten patrilokal.</description>
<content:encoded><![CDATA[Die im spanischen Asturien gelegene Höhle El Sidrón ist sicherlich die bekannteste Fundstelle mit <link 492 - internal-link>Neandertalern </link>auf der Iberischen Halbinsel. Die sterblichen Überreste von Neandertalern geben sogar Hinweise auf Kannibalismus. Einige der gefundenen Unterkiefer wiesen nämlich Schnittspuren auf. In der Höhle von El Sidrón wurden vor ca. 49.000 Jahren zwölf Neandertaler verschüttet als bei einem geologischen Ereignis ein Teil der Felswand einstürzte. Dieses tragische Ereignis ist für Archäologen besonders interessant, weil hier ein Moment im mittelpaläolithischen Leben greifbar wird. Binnen Sekunden kam hier ein Dutzend Menschen ums Leben und wurde unter einer Versturzschicht begraben. In den 1990er Jahren wurde die Höhle durch einen Zufall gefunden und seither finden dort regelmäßig Ausgrabungen von spanischen Archäologen statt.
Anthropologische Untersuchungen und DNA-Analysen haben gezeigt, dass es sich hier um sechs Erwachsene, drei Jugendliche und vier Kinder handelt. Außerdem wurde nachgewiesen, dass alle drei erwachsenen männlichen Individuen einer Stammlinie entsprangen und die drei Neandertalerinnen jeweils aus einer anderen. Daraus lässt sich schließen, dass die Frauen ihre Familien verlassen haben und zu den Männern gekommen sind. Man spricht in diesem Fall von einer Patrilokalität. Der familienartige Verband orientiert sich am Vater. Daraus darf man aber keine allgemein untergeordnete Rolle der Frauen ablesen. &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;
mfg
Jan
Literatur:<br />Lalueza-Fox&nbsp;et al., <link http://www.pnas.org/content/108/1.toc - external-link-new-window>Genetic evidence for patrilocal mating behavior among Neandertal groups</link>. <i><a rel="homepage" title="Proceedings of the National Academy of Sciences" href="http://www.pnas.org/content/108/1.toc">PNAS</a>&nbsp;</i>vol. 108/1, 2011, 250-253.]]></content:encoded>
<category>Blog</category>
<category>Neues</category>
<pubDate>Thu, 10 Feb 2011 21:19:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Trance und Schönheit </title>
<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/blog/blog/eintrag/datum/2011/02/08/trance-und-schoenheit-im-jungpalaeolithikum/</link>
<description>Neue Abbildungen für das Aurignacien.</description>
<content:encoded><![CDATA[Der einleitende Text zum <link 188 - internal-link>Jungpaläolithikum bzw. Aurignacien</link> wurde gerade eben um zahlreiche Bilder erweitert. Die neuen Abbildungen zeigen Statuetten aus dem Fundplatz &quot;Vogelherd&quot;, bearbeitete Geweihe und einen vermeintlichen Schamanen aus der Höhle &quot;Trois Frères&quot;.
Neue Bilder sind zusätzlich&nbsp;im Bereich zur <link 229 - internal-link>Evolution </link>und zur<link 218 - internal-link> frühen Bronzezeit</link> zu sehen.
mfg
Jan]]></content:encoded>
<category>Blog</category>
<category>Neues</category>
<pubDate>Tue, 08 Feb 2011 22:32:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Neandertaler</title>
<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/blog/neues/eintrag/datum/2011/02/07/neandertaler/</link>
<description>Verbreitungskarte mit Neandertalern verbessert.</description>
<content:encoded><![CDATA[Habe die Verbreitungskarte mit den frühen und klassischen Neandertalerfunden aktualisiert. Im Anhang findet ihr die neue Literaturliste dazu.
mfg
Jan
_____
Literatur
<ul><li>Bärbel Auffermann – Jörg Orschiedt, Die Neandertaler. Auf dem Weg zum modernen Menschen (Stuttgart 2006) Abb. auf Seite 129</li><li>Shara Bailey – Jean-Jacques Hublin, Dental remains from the Grotte du Renne at Arcy-sur-Cure (Yonne). Journal of Human Evolution 50, 2006,&nbsp; 485-508</li><li>Shara Bailey – Michelle Glantz – Timothy D. Weaver – Bence Viola, The affinity of the dental remains from Obi-Rakhmat Grotto, Uzbekistan. Journal of Human Evolution 55, 2008, 238–248 </li><li>Cédric Beauval et al., A late Neandertal femur from Les Rochers-de-Villeneuve, France. PNAS 102, 20, 7085–7090</li><li>David Caramelli et al., A highly divergent mtDNA sequence in a Neandertal individual from Italy. Current Biology Vol. 16, Nr. 16,&nbsp; 630-632</li><li>Matt Cartmill - Fred H. Smith - Kaye B. Brown, The human lineage (Hoboken 2009) Abb. 7.5</li><li>Winfried Henke – Hartmut Rothe, Stammesgeschichte des Menschen (Berlin 1999) Abb. 9.6 b</li><li>John F. Hoffecker, Upper Pleistocene Loess Stratigraphy and Paleolithic Site Chronology on the Russian Plain. Geoarchaeology. An International Journal, Vol. 2, 1987, No. 4, 259-284 </li><li>John F. Hoffecker – Naomi Gleghorn, Mousterian Hunting Patterns in the Northwestern Caucasus and the Ecology of the Neanderthals. Int. J. Osteoarchaeol. 10, 2000, 368–378</li><li>F. Clark Howell, Evolutionary implications of altered perspectives on hominine dmes and populations in the later pleistocene of western eurasia. In: Takeru Akazawa – Kenichi Aoki – Ofer Bar-Yosef, Neandertals and Modern Humans in Western Asia (New York 2002) 5-29</li><li>Richard G. Klein, The human career (Chicago 2009) Abb. 6.1 &amp; 6.2, 432, 638-643</li><li>Margherita Mussi, Earliest Italy. An overview of the Italian Paleolithic and Mesolithic (New York 2002) Abb. 4.3, 113-116, 149-156</li><li>Susanne Rau et al., Eiszeit. Kunst und Kultur (Ostfildern 2009) Abb. 53&nbsp; </li><li>Jeffrey H. Schwartz – Ian Tattersall – Ralph L. Holloway, The Human Fossil Record: Craniodental morphology of genus Homo. Africa and Asia (Hoboken 2003) 394</li><li>Vladimír Sládek et al., Morphological affinities of the Šal’a 1 frontal bone. Journal of Human Evolution (2002) 43, 787–815</li><li>Mikolai Urbanowski et al., The first Neanderthal tooth found North of the Carpathian Mountains. Naturwissenschaften Volume 97/4, 2010, 411-415</li></ul>
Webseiten
<ul><li><link http://www.scladina.be/neandertaliens-en-belgique.htm>http://www.scladina.be/neandertaliens-en-belgique.htm</link></li><li><link https://www.nespos.org/download/attachments/40460/Belgian_Neanderthal_digitization_Bonn_July_21-26_2006.pdf>https://www.nespos.org/download/attachments/40460/Belgian_Neanderthal_digitization_Bonn_July_21-26_2006.pdf</link></li><li><link http://www.krapina.com/>http://www.krapina.com/</link></li><li>http://hominin.net/map/</li></ul>]]></content:encoded>
<category>Neues</category>
<category>Blog</category>
<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 15:01:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Der Bär, der keiner war</title>
<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/blog/blog/eintrag/datum/2011/01/31/der-baer-der-keiner-war/</link>
			<description>Bei Steinbrucharbeiten im Neandertal stießen 1856 Arbeiter in einer dicken Lehmschicht auf fossile...</description>
			<content:encoded><![CDATA[1856 wollte man Johann Carl Fuhlrott einen Bären aufbinden. Diesen hatten Arbeiter zuvor in einer kleinen Grotte gefunden, die bei Steinbrucharbeiten mit Spitzhacke und Dynamit freigelegt worden war. Sie waren gerade dabei, die dicke Lehmschicht aus der Höhle abzutragen als sie die Knochen entdeckt hatten. Als der Besitzer des Steinbruchs von dem Fund erfuhr, lies er sie aufsammeln. 
Die größten Skelettfragmente wurden schließlich geborgen und dem hauptberuflichen Lehrer aus Elberfeld übergeben. Fuhlrott war für sein naturwissenschaftliches Interesse in der Umgebung bekannt. Der Besitzer des Steinbruchs wollte ihm mit den Bärenknochen einen freundschaftlichen Gefallen erweisen. 

Das Tal, welches nach dem Pastor und Dichter Joachim Neander benannt worden war, hatte schon öfters fossile Tierknochen preisgegeben. Kenner kamen von weit her, um nach Resten von ausgestorbenen Tieren zu suchen. 

Als Fuhlrott in den Skelettresten jedoch einen vorsintflutlichen Menschen erkannte, brach eine noch Jahrzehnte andauernde Debatte über das Alter und die Abstammung des Menschen aus.

Diesem Neandertaler aus der <link 490 - internal-link>Kleinen Feldhofer Grotte</link> haben wir eine Seite gewidmet, auf der wir sämtliche Erkenntnisse aus über 150 Jahren Forschungsgeschichte zusammengefasst haben. 

mfg
Jan<br /><br />______
Bildquelle:&nbsp;Hermann Schaaffhausen, Der Neanderthaler Fund (Bonn 1888)]]></content:encoded>
			<category>Top</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 31 Jan 2011 20:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Quo vadis, Homo neanderthalensis?</title>
			<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/blog/neues/eintrag/datum/2011/01/17/quo-vadis-homo-naenderthalensis/</link>
			<description>Postmortale Wanderungen bei Neandertalern.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Letzte Woche bin ich spontan auf die Idee gekommen, eine Verbreitungskarte für Neandertalerfundplätze zu erstellen. Es ging mir dabei wirklich nur um diejenigen Fundorte, an denen Knochen oder Zähne von Neandertalern gefunden wurden. Eine überschaubare Punktkartierung war das Ziel. Zu Neandertalern gibt es viel Literatur. Da sollte eine Verbreitungskarte eigentlich in kurzer Zeit fertig sein. Eigentlich ...

Heute - ziemlich genau eine Woche später - ist die Verbreitungskarte fertig geworden. Die Karte wurde im Artikel zum <link 46 - internal-link>Mittelpaläolithikum </link>eingepflegt. Sie steht euch in unserer <link 370 - internal-link>Bilderdatenbank </link>zur freien Verfügung. Im Durchschnitt wurde pro Tag 2 bis max. 10 Stunden daran gearbeitet. Arbeiten heißt: nach vorhandenen Karten und aktueller Literatur suchen, dies beides auszuwerten und schließlich daraus eine eigene Karte zu erstellen.

Warum hat das so lange gedauert? Bei der Recherche hat sich herausgestellt, dass sich auch in der Fachliteratur Fehler einschleichen. Folgende Fundplätze werden häufig&nbsp;an unterschiedlichen Orten lokalisiert. 

1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Mezmaiskaya
2.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Monte Circeo
3.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Vindija
4.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Biache st. Vaast
5.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Teshik-Tash
6. &nbsp; &nbsp;&nbsp; Steinheim an der Murr  
Wie geht man damit um, wenn Biache st. Vaast bei W. Henke und H. Rothe (1999: Abb. 9.6 b) im Zentralmassiv liegt und bei S. Rau et al. (2009: Abb. 53) ca. 200km nördlich von Paris? Auf einer anderen Karte in S. Rau et al (2009: Abb. 61) wird derselbe Fundort wieder nördlich von Paris lokalisiert aber nur als Biache  bezeichnet. 

Bei Mezmaiskaya war es nicht einfacher. In der Regel wird der Fundplatz irgendwo in Russland zwischen dem Schwarzen und dem Kaspischen Meer lokalisiert - tendenziell etwas näher am Schwarzen Meer.&nbsp;

Ein Fundplatz kann in der Literatur unter diversen Namen auftauchen. Wenn man Pech hat, wird er zusätzlich von an zwei vollkommen unterschiedlichen Orten ausgemacht. Um solche Missverständnisse zu vermeiden, sollten&nbsp; mehrere Artikel und Verbreitungskarten verwendet werden. Dadurch können ungewollte Fehler von anderen Karten erkannt und verbessert werden.&nbsp;

In diesem Sinne wünsche ich Euch viel Freude an der Karte. 
mfg
Jan
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Hier sind die Quellen, auf denen die Karte basiert.

Literatur
<ul><li>Bärbel Auffermann – Jörg Orschiedt, Die Neandertaler. Auf dem Weg zum modernen Menschen (Stuttgart 2006) Abb. auf Seite 129</li><li>Cédric Beauval et al., A late Neandertal femur from Les Rochers-de-Villeneuve, France. PNAS 102, 20, 7085–7090</li><li>David Caramelli et al., A highly divergent mtDNA sequence in a Neandertal individual from Italy. Current Biology Vol. 16, Nr. 16,&nbsp; 630-632</li><li>Matt Cartmill - Fred H. Smith - Kaye B. Brown, The human lineage (Hoboken 2009) Abb. 7.5</li><li>Winfried Henke – Hartmut Rothe, Stammesgeschichte des Menschen (Berlin 1999) Abb. 9.6 b</li><li>Richard G. Klein, The human career (Chicago 2009) Abb. 6.1 &amp; 6.2, 432, 638-643</li><li>Margherita Mussi, Earliest Italy. An overview of the Italian Paleolithic and Mesolithic (New York 2002) Abb. 4.3, 113-116, 149-156</li><li>Susanne Rau et al., Eiszeit. Kunst und Kultur (Ostfildern 2009) Abb. 53&nbsp; </li><li>J<span class="addmd">effrey      H. Schwartz – Ian Tattersall – Ralph L. Holloway, </span>The Human Fossil      Record: Craniodental morphology of genus Homo. Africa and Asia (Hoboken      2003) 394</li><li>Vladimír Sládek et al.,      Morphological affinities of the Šal’a 1 frontal bone. Journal of Human      Evolution (2002) 43, 787–815</li></ul>
Webseiten
<ul><li><link http://www.scladina.be/neandertaliens-en-belgique.htm>http://www.scladina.be/neandertaliens-en-belgique.htm</link></li><li><link https://www.nespos.org/download/attachments/40460/Belgian_Neanderthal_digitization_Bonn_July_21-26_2006.pdf>https://www.nespos.org/download/attachments/40460/Belgian_Neanderthal_digitization_Bonn_July_21-26_2006.pdf</link></li><li><link http://www.krapina.com>http://www.krapina.com/</link></li><li>http://hominin.net/map/</li></ul>

]]></content:encoded>
			<category>Neues</category>
			<category>Blog</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 17 Jan 2011 12:31:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Einleitung zum Neolithikum</title>
			<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/blog/neues/eintrag/datum/2011/01/10/einleitung-zum-neolithikum/</link>
			<description>Die Jungsteinzeit hat einen Einleitungstext erhalten.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Gerade eben bin ich mit einem <link 487 - internal-link>neuen Text zum Neolithikum</link> fertig geworden. Er stellt diesen Zeitraum mit seinen materiellen Neuerungen vor. Darin geht es um Innovationen in den Bereichen Landwirtschaft, Keramik, Holzverarbeitung und Medizin. Die&nbsp;angesprochenen Artefakte werden mit Beispielbildern illustriert. Damit soll das Kapitel zum Neolithikum insgesamt abgerundet werden. 

mfg
Jan]]></content:encoded>
			<category>Neues</category>
			<category>Blog</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 10 Jan 2011 22:49:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Stichbandkeramik</title>
			<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/blog/neues/eintrag/datum/2011/01/10/stichbandkeramik/</link>
			<description>Neues zu dieser mittelneolithischen Kultur.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der viel zu kurze Text zur <link 180 - internal-link>Stichbandkeramik </link>musste heute weichen. Dafür findet ihr dort jetzt einen detaillierteren Abschnitt mit einem zusätzlichen&nbsp;neuen Foto. Inhaltlich ist der Text nun auf einem aktuellen Stand. Als Grundlage dafür diente eine Dissertation aus dem Jahr 2009. Sie ist auch im Literaturverzeichnis unter dem Namen Wolf-Schuler zu finden. 

mfg
Jan]]></content:encoded>
			<category>Neues</category>
			<category>Blog</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 10 Jan 2011 13:24:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mittlere Bronzezeit</title>
			<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/blog/neues/eintrag/datum/2011/01/09/mittlere-bronzezeit/</link>
			<description>Neu: Das Frauengrab von Onstmettingen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Es gibt nicht viele &quot;reiche&quot; Frauenbestattungen aus der Bronzezeit - oder vielleicht doch? Zumindest denkt man bei der Erwähnung von &gt;&gt;elitären Gräbern&lt;&lt; unwillkürlich oft an Männergräber. Um zu zeigen, dass auch Frauen überdurchschnittlich gut begütert ins Jenseits geschickt wurden, habe ich einen Grabfund aus Baden-Württemberg in den Artikel zur <link 216 - internal-link>mittleren Bronzezeit</link> übernommen.

mfg
Jan]]></content:encoded>
			<category>Neues</category>
			<category>Blog</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 09 Jan 2011 22:02:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Mehr Wissen!</title>
			<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/blog/neues/eintrag/datum/2011/01/07/mehr-wissen/</link>
			<description>Neue Texte zur Forschungsgeschichte und zur Stratigrafie.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Eine seit langer Zeit vorbereitete Erweiterung unseres Wissen-Angebots konnte ich heute endlich veröffentlichen. Was ist jetzt neu? Ziemlich viel! Der komplette Text zur <link 479 - internal-link>Stratigrafie </link>ist überarbeitet und stark ergänzt worden. Dieser Bereich ist nun so groß dass er in drei Abschnitte gegliedert werden musste: <link 479 - internal-link>Entdeckung der Stratigrafie</link>, <link 481 - internal-link>Anwendung (KOMPLETT NEU) </link>und <link 483 - internal-link>Gesetze</link>. 

Neu ist auch der Artikel über <link 485 - internal-link>Carl Schuchhardt und die Entdeckung des Pfostenloches</link>. Eigentlich wollte ich ihn im Stratigrafiebereich &quot;Anwendung&quot; unterbringen aber der Text ist dann doch so groß geworden, dass er einen eigenständigen Platz in der<link 485 - internal-link> Forschungsgeschichte des 20. Jahrhunderts</link> erhalten hat bzw. erhalten musste.

Sobald die Zeit vorhanden ist, wird es zu allen Erweiterungen auch Quizze geben.

mfg
Jan]]></content:encoded>
			<category>Neues</category>
			<category>Blog</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 07 Jan 2011 14:29:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der &quot;Fürst&quot; von Leubingen</title>
			<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/blog/neues/eintrag/datum/2011/01/03/der-fuerst-von-leubingen/</link>
			<description>Texterweiterung im Bereich der Frühbronzezeit.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bisher gab es nur wenige Informationen zum &quot;<link 218 - internal-link>Leubinger Fürstengrab</link>&quot;. Dem bin ich heute einen Schritt entgegen gekommen, indem ich den betreffenden Text überarbeitet und erweitert habe. Es liegen nun mehr Informationen zu den Fundstücken und Befunden vor. Auch zeichnerische Rekonstruktionen, die der Ausgräber selbst angefertigt hat, sind jetzt zu sehen. Hoffentlich gefällts euch.

mfg
Jan]]></content:encoded>
			<category>Neues</category>
			<category>Blog</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 03 Jan 2011 14:14:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Jetzt auch mit Verschlüsselung!</title>
			<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/blog/neues/eintrag/datum/2011/01/02/jetzt-auch-mit-verschluesselung/</link>
			<description>Wir haben jetzt als spätes Weihnachtsgeschenk der Seite ein SSL Zertifikat spendiert. Dadurch...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wer also euer Password oder eure Nachrichten mitlesen möchte, hat es jetzt sehr viel schwerer.

Erkennen könnt ihr die Verschlüsselung daran, dass in eurer Adressleiste am Anfang der URL &quot;https&quot; steht und nicht &quot;http&quot;. Solltet ihr also das &quot;https&quot; sehen sind eure Zugriffe geschützt.]]></content:encoded>
			<category>Neues</category>
			<category>Technik</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 02 Jan 2011 23:19:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schaut her!</title>
			<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/blog/neues/eintrag/datum/2011/01/02/schaut-her/</link>
			<description>Zahlreiche neue Bilder wurden eingefügt.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Im <link 181 - internal-link>Frühneolithikum </link>ist nun nicht mehr eine schematische Grafik von einem Schuhleistenkeil zu sehen, sondern ein Foto.
Im Abschnitt zur <link 214 - internal-link>Späten Bronzezeit</link> gibt es zwei neue Bilder von Schwertern. 
Auch der Text über <link 387 - internal-link>archäologische Quellen</link> wurde auf diese Weise  ergänzt.
mfg
Jan
]]></content:encoded>
			<category>Neues</category>
			<category>Blog</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 02 Jan 2011 01:03:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>2011</title>
			<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/blog/neues/eintrag/datum/2011/01/01/2011/</link>
			<description>Wir wünschen allen Lesern ein frohes, erfolgreiches neues 2011!</description>
			<content:encoded><![CDATA[mfg
Jan]]></content:encoded>
			<category>Neues</category>
			<category>Blog</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 01 Jan 2011 14:45:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Guss von Bronze</title>
			<link>http://www.praehistorische-archaeologie.de/blog/neues/eintrag/datum/2010/12/31/guss-von-bronze/</link>
			<description>Der Artikel zu den bronzezeitlichen Gusstechniken wurde überarbeitet. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Neue Fotos und mehr Informationen erwarten Euch in <link 383 - internal-link>diesem Text</link> über die Herstellung verschiedener Bronzeartefakte. Auch der <link 131 - internal-link>Einleitungstext </link>für die Bronzezeit wurde mit neuen Bildern bedacht.

mfg
Jan]]></content:encoded>
			<category>Neues</category>
			<category>Blog</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 31 Dec 2010 14:08:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>
