Arbeiten als Archäologe

Studierten Prähistoriker*innen steht eine Vielzahl an Stellen in Landesämtern für archäologische Denkmalpflege, staatlichen und kommunalen Museen sowie Universitäten und außeruniversitären Forschungsinstitutionen zur Verfügung. Die beruflichen Chancen im Fach steigen mit der akademischen Qualifikation. Mit einem Bachelor allein sind die Aussichten auf eine Einstellung leider nicht sehr groß. Zum Teil werden Volontariate angeboten, die eine Promotion voraussetzen.

 

 

Arbeiten in der Privatwirtschaft

Neben diesen beruflichen Unterkunftsmöglichkeiten bietet der Dienstleistungssektor Arbeitsplätze in privatwirtschaftlichen Grabungsfirmen (z.B. Altum oder archaeofakt) sowie wissenschaftliche und wissenschaftsnahe Dienstleistungen in Redaktionen, Grafiker*in, Rekonstrukteur*in, Ausstellungskonzeptionär*in, Reiseleiter*in u.s.w.

 

 

Archäologische Forschung

Archäologische Forschungen werden häufig von Forschungsgemeinschaften oder Stiftungen finanziert. Um finanzielle Unterstützung zu erhalten, müssen Archäolog*innen Forschungsanträge schreiben. Darin begründen sie, warum die von ihnen geplante Forschung sinnvoll ist, wieviel Zeit hierfür benötigt und welche Summen dafür aufgebracht werden müssen. Die Stiftungen haben zum Teil eigene Schwerpunkthemen, die sie bevorzugt unterstützen. Zu den größeren Stiftungen gehören die Wenner-Gren Foundation for Anthropological Research, die Leakey Foundation, die Bradshaw Foundation oder die Deutsche Forschungsgemeinschaft.

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